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Scienza e Tecnologia dei Materiali:

approccio biomimetico per un uso sostenibile dei materiali

Prof. Ing. Antonio Apicella


Ordinario di Scienza e Tecnologia dei Materiali
Facoltà di Architettura, Seconda Università di Napoli

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PREFAZIONE........................................................................................................................................................................................................................................5

MATERIALI E PROCESSI INNOVATIVI NELL’INDUSTRIAL DESIGN: CREATIVITÀ ED INNOVAZIONE...................................6

L’USO CORRETTO DEI MATERIALI NEL DESIGN ............................................................................................................................................................................7


DESIGN, STRATEGIA DI SVILUPPO ED ECONOMIA ..................................................................................................................................................................12
SVILUPPO SOSTENIBILE .........................................................................................................................................................................................................................12
L'USO AMBIENTALMENTE CORRETTO DEI MATERIALI ..............................................................................................................................................................13
L'ECOSISTEMA .........................................................................................................................................................................................................................................13
PROGETTARE PER L’AMBIENTE ........................................................................................................................................................................................................16

TECNOLOGIA ED EVOLUZIONE DEI MATERIALI.......................................................................................................................................................24

MICROSTRUTTURA, MACROSTRUTTURA E CARATTERISTICHE DEI MATERIALI NATURALI..........................................................................................30

STRUTTURA DEI MATERIALI..................................................................................................................................................................................................32

STRUTTURA ATOMICA: ATOMI ED ELETTRONI ..........................................................................................................................................................................34


ELETTRONEGATIVITÀ E TIPI DI LEGAMI .......................................................................................................................................................................................35

ORGANIZZAZIONE DEGLI ATOMI NEI MATERIALI .................................................................................................................................................37

PROPRIETÀ DEI MATERIALI ..................................................................................................................................................................................................40

PROPRIETÀ C HIMICHE .......................................................................................................................................................................................................................41


PROPRIETÀ FISICHE ...........................................................................................................................................................................................................................42

LE PROPRIETÀ MECCANICHE DEI SOLIDI ....................................................................................................................................................................44

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LE COSTANTI ELASTICHE DI UN MATERIALE ...............................................................................................................................................................................45
LA PROVA DI TRAZIONE ..........................................................................................................................................................................................................................48
TEST DI TRAZIONE PER I DIVERSI MATERIALI ....................................................................................................................................................................................50
PROPRIETÀ ELASTICHE DEI MATERIALI ISOTROPI .............................................................................................................................................................................52
PROPRIETÀ ORTOTROPE DI UN MATERIALE COMPOSITO ...................................................................................................................................................................53
PROPRIETÀ SPECIFICHE ..........................................................................................................................................................................................................................54
LA RIGIDEZZA DI UNA STRUTTURA ................................................................................................................................................................................................56
MOMENTI DI INERZIA DELLE SEZIONI .................................................................................................................................................................................................58

LE PROPRIETÀ CHIMICO-FISICHE DI UN FLUIDO ..................................................................................................................................................63

DENSITÀ ..................................................................................................................................................................................................................................................64
VISCOSITÀ ..............................................................................................................................................................................................................................................68
IL COMPORTAMENTO VISCOELASTICO DEI POLIMERI..............................................................................................................................................................71
GLI ANALOGHI MECCANICI.....................................................................................................................................................................................................................71
TENSIONE SUPERFICIALE ..................................................................................................................................................................................................................74
TENSIONE INTERFACCIALE ...............................................................................................................................................................................................................79
BAGNABILITÀ ........................................................................................................................................................................................................................................83
TENSIONE SUPERFICIALE E CAPILLARITÀ ..................................................................................................................................................................................87

LA CLASSIFICAZIONE DEI MATERIALI ...........................................................................................................................................................................90

METALLI ..................................................................................................................................................................................................................................................91
PROFILO STORICO DEI METALLI ...............................................................................................................................................................................................................95
CERAMICI ................................................................................................................................................................................................................................................99
PROFILO STORICO DEI CERAMICI ............................................................................................................................................................................................................102
POLIMERI ..............................................................................................................................................................................................................................................106
PROFILO STORICO DEI POLIMERI ............................................................................................................................................................................................................109
RIFERIMENTI ..........................................................................................................................................................................................................................................115

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Prefazione

Il cosiddetto "mondo sviluppato", in qualità di principale consumatore della maggior parte dell'energia e delle
risorse della Terra, sta maturando la consapevolezza che lo sviluppo sostenibile è l'unica strada percorribile per un
futuro accettabile. Tuttavia, divergenti sono le posizioni, e le relative azioni, che i diversi governi ed economie
hanno adottato nei riguardi di tale problema.
Questa presentazione è una esplorazione di alcuni aspetti inerenti l'uso dei materiali e la loro gestione nell'ottica
dello sviluppo sostenibile. La progettazione di un manufatto per una specifica applicazione, infatti, oltre agli aspetti
formali di design deve anche considerare gli aspetti legati al corretto utilizzo dei materiali. E' possibile, quindi,
affermare che l’impatto ambientale di un manufatto dipende da diversi fattori che interessano sia l’oggetto che i
materiali che lo compongono.
Gli aspetti essenziali che riguardano la scelta del materiale e la sua ottimizzazione in funzione della applicazione
comportano uno studio approfondito delle caratteristiche strutturali del materiale, delle caratteristiche che si
possono ottenere creando materiali strutturati le cui proprietà dipendono dalla propria microstruttura e
macrostruttura.

Le nuove tecnologie per le modellazione del comportamento delle strutture e dei materiali compositi ed ibridi (cioè
formati da più componenti più o meno intimamente legati) ci permettono di formulare delle soluzioni innovative di
forme funzionali e materiali progettati per ogni specifica applicazione. In questo processo la “materia” diventa
“materiale” e quanto più ci si spingerà nel controllo dell’infinitesimale, tanto maggiore sarà la capacità di esprimere
appieno le potenzialità insite nelle differenze fra i materiali e le loro infinite combinazione. La frontiera, in parte già
impegnata con le nuove nanotecnologie, è l’ibridazione delle classiche classi di materiali (metalli, polimeri e
ceramici) per sviluppare, con un approccio biomimetico, materiali sempre più performanti e simbionti con la
specifica applicazione

Antonio Apicella.

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Materiali e Processi innovativi nell’Industrial Design: creatività ed
innovazione

Innovazione significa incanalare la creatività per inventare prodotti migliori o nuovi, apparecchiature o servizi di
largo consumo, aggiungendo valore agli investimenti.
Oggi le industrie stanno progressivamente riconoscendo che l'innovazione e la creatività sono la chiave per
sbloccare lo sviluppo e la crescita. Come le imprese si sforzano di espandere i propri mercati che stanno
diventando in termini di competitività ogni giorno sempre più globali, l'innovazione è una delle forze strategiche
cruciali che possono garantire il loro successo. Questo processo giova anche all'economia nella sua globalità:
innovazione è ed è sempre stata la forza spingente del progresso e della crescita economica.
L'innovazione si sviluppa all'interno di aziende e prende forza dall'iniziativa e dalla creatività dei manager,
progettisti, imprenditori ed investitori. Non di meno, lo sviluppo di pratiche di gestione ambientale della produzione
sta diventando il nuovo elemento critico delle attività imprenditoriali internazionali. Molte nuove iniziative
industriali devono il loro successo al tempestivo inserimento nelle strategie aziendali di sviluppo di fattori
ambientali, che hanno permesso di anticipare le restrizioni normative e, allo stesso tempo, di migliorare la gestione
del potenziale rischio ambientale delle operazioni industriali.
In questa ipotesi solo le aziende che mostreranno la volontà di intraprendere sostanziali investimenti nello sviluppo
di nuovi prodotti, potranno mirare ad inserirsi in questo mercato. In termini generali, l’estensione della ri-
progettazione dei beni prodotti, mirata al miglioramento delle loro caratteristiche di compatibilità ambientale,
rappresenta lo sforzo verso uno sviluppo sostenibile.
Del resto, un segnale estremamente indicativo di questo trend di mercato è la nascita del Dow Jones Sustainability
Index che raggruppa tutte le imprese più sostenibili in ciascun settore industriale. Lo sviluppo sostenibile non è,
quindi, incompatibile con la competitività: ecologia, design e produzione diventano, dunque, settori
interdisciplinari, il cui incontro può avere un grande potenziale di innovazione.
La sostenibilità è la capacità del sistema di mantenersi in vita utilizzando al meglio le risorse che vengono
dall'ambiente.
Allo stato dei fatti siamo una razza in via di rapida estinzione, molto più rapida di quella dei dinosauri, in quanto il
nostro sistema di vita e di produzione dei beni non è sostenibile.

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In questo scenario, il designer assume un ruolo molto importante, in quanto è quello che definisce gli oggetti
d'uso. Qualsiasi cosa utilizzata (la sedia, il tavolo, l'auto, gli sci, le scarpe…) parte dal design, ed è il design che
impone la materia, le tecnologie di lavorazione, l'effetto, il colore e le scelte tecnologiche a loro associate.
Perseguire il concetto di forte sostenibilità pone il designer in una difficile posizione etica: chiamato a decidere sul
tipo di materiale o di processo da adottare per lo sviluppo di una nuova applicazione, è direttamente responsabile
per l'aumento del consumo di molte delle nostre risorse non rinnovabili, specialmente materie grezze ed energia.

E’ necessario parlare di processo/prodotto perché la visione ottenuta con questo tipo di approccio tiene conto di
tutti gli aspetti connessi alla creazione di un bene e non più delle sole qualità fisiche del bene stesso.

L’uso corretto dei materiali nel design


Quando si sceglie un materiale per una specifica applicazione, si deve prestare molta attenzione nello scegliere:
• un materiale che possa sviluppare le proprietà fisiche e meccaniche desiderate
• un materiale che può essere lavorato o prodotto nella forma voluta e
• materiali e processi che siano sostenibili
• equilibrio fra le componenti materiale, tecnologia forma e design del prodotto,
• prodotti efficienti, durevoli e non obsolescenti.
Ma quali sono i processi creativi ed i percorsi tecnologici che portano alla individuazione di un prodotto di design
che sia anche un bene sostenibile?
La vita (l’espressione biologica della sostenibilità) si è sviluppata attraverso processi evolutivi ingenerati da
mutazioni casuali. Allo stesso modo l'ideazione di un prodotto è il risultato di una serie di mutazioni casualiche
coinvolgono il razionale e l’inconscio. Il processo ideativo prende forma dal segno nel quale si invera la sensazione
che il designer ha dell’oggetto e prosegue ricercando le soluzioni che ottimizzino quella funzione e non
singolarmente le singole problematiche. Il processo creativo impegna il designer nella ricerca dell’equilibrio fra le
componenti formali, funzionali, estetiche e tecnologiche del prodotto.

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Processo creativo è ….

… ricerca dell’equilibrio
Il processo creativo è ………… ricerca di equilibrio.
L’equilibrio fra espressività del
Materiale materiale e delle forme, limiti della
tecnologia e design determina il
successo del prodotto.
Forme esasperate e non funzionali,
eccesso di materiale, ricorso a
Forma tecnologie ridondanti e non
strettamente collegate alla funzionalità,
caratterizzeranno eccessivamente il
prodotto condannandolo ad una rapida
obsolescenza.
Funzione
Moltissimi nella storia dell’evoluzione
del Design e della tecnologia sono gli
esempi di prodotti che hanno risentito
minimamente la rapida obsolescenza e
Tecnologia nei quali la tecnologia, la forma, il
materiale ed il”peso” del Design (inteso
Design come elemento di bilanciamento)
hanno trovato un perfetto equilibrio
(pochi ma esemplificativi casi sono riportati nella pagina successiva).

Il ricorso alla tecnologia estrema, anche se non funzionale al prodotto, e la rincorsa all’innovativo ad ogni costo
hanno spesso fortemente condizionato ed indirizzato il designer in scelte eccessivamente legate al momento e
quindi destinate ad invecchiare.

L’essenziale e razionale uso del legno piegato e delle forme semplicemente strutturali ottenute nei limiti della
lavorabilità de legno, hanno segnato, dal 1850, il successo della serie di sedie di Thonet. Questo prodotto riunisce
in se tutte le caratteristiche di una progettazione sostenibile: semplicità ed economicità dell’assemblaggio, uso
minimo del materiale e del numero di componenti, facile trasportabiltà e riparabilità (ancora oggi utilizziamo sedie
con più di 150 anni).

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Esempi di prodotti che hanno risentito meno della rapida obsolescenza (funzionale ed estetica) sono quelli dove la
tecnologia, la forma, il materiale ed il contenuto di design hanno trovano un perfetto equilibrio.

Michael Thonet Side Chair No. 14, c.1858

Christopher Dresser. (Inglese, 1834-1904) Toast Rack. c. 1878.


Electroplated silver, (13.3 x 13.3 x 10.8 cm).

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La stretta correlazione fra la ricerca sui materiali, tecnologie e design per la produzione di
massa è stata esaltata nella scuola di arte e architettura della Germania, Staatliches
Bauhaus, fondata da Gropius e che operò dal 1919 al 1933 con docenti quali, Josef
Albers, Marcel Breuer, Johannes Itten, Vasily Kandinsky, Paul Klee, Ludwig Mies van der
Rohe, László Moholy-Nagy.
Fu la corrente più influente di quello che è conosciuto come modernismo in architettura.
Ironicamente, il design che caratterizzava i prodotti di arredamento diquesta scuola,
anche se apparentemente di produzione industriale, erano di fatto ottenuti con un
intenso lavoro artigianale e quindi costosi da produrre: un aspetto, questo, che era
l’opposto di quello proposto dal
Bauhaus. La tecnologia del tempo,
infatti non permetteva le lavorazioni
Walter Gropius 1922 industriali (come, per esempio, la
Fondatore del produzione e piegatura dei tubolari
Bauhaus che diresse di acciaio) che caratterizzavano la
dal 1919 al 1928. loro linea stilistica. Per propria
ammissione ci si rese conto che la
vera produzione di massa di questi
beni di arredamento moderno
sarebbe stata possibile solo se si fosse adottata una
standardizzazione meccanica. Comunque, questo obbiettivo
diventò economicamente e tecnicamente raggiungibile solo
dopo la Seconda guerra mondiale.

Schema della didattica del Bauhaus.


1922, pubblicato nello statuto del
Bauhaus, BHA.

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Tabella: Traduzione dei termini riportati sulle schema della didattica del Bauhaus.

Albers stimolava i propri


Vorlehre Propedeutico studenti a conoscere le
Vorwerkstatt Workshop proprietà di ciascun materiali e
Werkzeuglehre Tecnologie gli stimoli specifici suggeriti
Glass Vetro dagli stessi (nell’immagine uno
Ton Ceramica studio sulla struttura suggerita
Farbe Colore lavorando con rame e
celluloide)
Stein Pietra
Gewebe Stoffa
Mettal Metalli
Holz Legno
Bau Costruito
Bauplatz Luogo del Costruito
Versuchsplatz Ricerca del luogo
Entwurf Bozza (Schizzo)
Wissen Sapere
.. von Konstruktionen .. dalle costruzioni
Raumlehre Rappresentazione
Farblehre Scienza dei colori
Kompositionslehre Composizione
Lehre von der stoffen Insegnamenti dai materiali
“ von der darstellung “ dalla rappresentazione

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Design, Strategia di Sviluppo ed Economia
Lo sviluppo sostenibile è l'unica strada percorribile per un futuro accettabile. Comunque, ci sono molte idee di cosa
questo significhi in pratica per governi ed economie.
Questo capitolo è una esplorazione di alcuni aspetti inerenti l'uso dei materiali e la loro gestione nell'ottica dello
sviluppo sostenibile. L'approccio corretto dovrebbe considerare una economia quale settore all'interno di un
ecosistema. Ecosistemi ed economie possono essere descritti in termini di teorie dinamiche e di adattabilità.

Sviluppo Sostenibile
La Commissione Bruntland (World Commission on Environment and Development, 1987) ha portato la
problematica dello sviluppo sostenibile all'attenzione del mondo.
Lo sviluppo sostenibile è stato definito come:
lo sviluppo che soddisfa le esigenze del presente senza compromettere la capacità delle future generazioni di
soddisfare le proprie.
Questa affermazione implica che noi dovremmo lasciare alle generazioni future un equivalente valore del capitale
ambientale pari a quello che noi abbiamo ereditato.
Ci sono due concetti base nella precedente definizione: sostenibilità e sviluppo.
La sostenibilità implica, al minimo, che gli ecosistemi del mondo si preservino più a lungo possibile in modo da
permettere la sopravvivenza dell'uomo, poiché la sopravvivenza è il minimo di cui l'uomo ha bisogno. D'altra
parte, tutti ci aspettiamo che lo sviluppo porti a qualcosa di più che alla sola sopravvivenza.
Lo sviluppo è una fase di un ciclo del comportamento di un sistema dinamico. Poiché attualmente il ciclo stesso
include una fase di rilascio distruttivo, uno sviluppo di questo tipo è insostenibile.
Se lo sviluppo viene invece ridefinito in termini di adattabilità quale aggregato di obiettivi della società e non in
termini di dinamica del sistema arriveremo ad una soluzione sostenibile. In questa ottica, però, poiché è richiesta
una adattabilità, essa avrà un costo in termini di efficienza competitiva a breve termine.
Fra gli scenari attuali possiamo assegnare livelli di sostenibilità che vanno dal debole al forte con alcune
valutazioni estreme di molto debole e molto forte.

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Sostenibilità debole: viene bene inquadrata dalla asserzione che tutti i tipi di capitale sono equivalenti e che
quindi esiste una perfetta sostituibilità. In altre parole, noi possiamo consumare minerali, petrolio e ambiente fino
a quando lasceremo dietro di noi come capitale equivalente strade, edifici apparecchiature ecc..
Sostenibilità forte: considera che alcune azioni del capitale naturale, quegli elementi che supportano la vità, non
possono essere sostituiti. Questo capitale critico deve essere preservato e protetto. Solo il più acceso ecologista
verde, d'altra parte, arriva alla conclusione che non è possibile nessuna sostituzione, noi non dovremmo
consumare solo le risorse esistenti non rinnovabili.
L'uso ambientalmente corretto dei materiali
Il bilancio dei materiali in un ecosistema dovrebbe essere in uno stato stazionario, o altrimenti l'ecosistema deve
modificarsi ed adattarsi. Di qui nasce la comune preoccupazione sulle effettive capacità di sostentamento del
nostro ecosistema, per l'esaurimento delle risorse ed per l'inquinamento. Comunque, questo è solo uno dei
problemi dello sviluppo sostenibile. L'altro problema è che la rilevanza del lungo termine (di solito ecologico) è
tanto importante quanto quella del breve termine (generalmente economico). In principio, nessuno dei due può
prevalere sull'altro.
In pratica, le soluzioni non solo sono possibili ma inevitabili con risultati a volte non desiderabili. Da queste
soluzioni nascono cambi strutturali nei settori naturali e socioeconomici dell'ecosistema. Controllare l'inquinamento
e vivere con la capacità di sostenere per tempi lunghi l'ambiente non elimina la contraddizione, anche se non farlo
la esacerberebbe.
L'Ecosistema
Un ecosistema è una porzione di mondo confinato, anche se solo concettualmente. Esso consiste di un sistema di
organismi viventi e non viventi contenuti all'interno dei confini, che interagiscono nel trasferimento di energia e
materiali all'interno dell'ecosistema e attraverso i suoi confini. Molti ecosistemi contengono specie viventi e, fra
queste, l'uomo.
La parte vivente dell'ecosistema, il biota, ha una sua gerarchia ed organizzazione. Per esempio, il biota può essere
diviso in livelli di organizzazione: il biota contiene popolazioni di specie, le popolazioni contengono individui, gli
individui contengono organi e gli organi le cellule. Ad ogni livello organizzativo esiste un flusso di energia e
materiali che, nel corso della evoluzione, ha trovato un proprio equilibrio dinamico interno ed esterno al sistema.
L'ecosistema è globale in quanto non c'è materiale che viene trasportato fuori dai suoi confini.

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Un ecosistema mantiene la sua complessa gerarchia distruggendo energia [in altre parole convertendo l'ingresso di
energia nella forma di energia solare in energia per sostenersi].
Nella frase sviluppo sostenibile, la parola sviluppo si riferisce allo sviluppo economico.
Una economia è il settore di un ecosistema e associato all'uomo. L'ambiente di una economia consiste di altre
componenti dell'ecosistema, sia viventi che non viventi, e di altri ecosistemi, che possono o non possono avere essi
stessi delle economie.
L'uomo e i suoi artefatti interagiscono attraverso lo scambio di energia e materiali fra loro e con l'ambiente. Il
flusso di energia e materiali associato all'uomo non fluisce tutto attraverso gli organismi umani.
Alcuni dei flussi sono associati ad attrezzature, apparecchi, macchine, strutture o organizzazioni che, in qualche
modo sono state progettate.
L'organizzazione gerarchica è la regola per gli artefatti tecnologici e per le organizzazioni, così come accade per le
organizzazioni biologiche. L'intera economia è un artefatto nel senso che è un a creazione umana soggetta a
progettazione Simon (1981).
Comunque, viene riconosciuto che le organizzazioni sociali hanno le loro proprie tendenze a riorganizzarsi, ci si
riferisce alla pianificazione sociale come alla progettazione degli artefatti in evoluzione.
L'economia, come parte dell'ecosistema legato all'uomo deve trovare una propria condizione di equilibrio dinamico
che, se non raggiunto potrebbe mettere in crisi il sistema a cui appartiene ed i sistemi con cui interagisce.
In questo contesto il ruolo del designer è quello di proporre e verificare che per la realizzazione di un bene di
consumo vengano rispettati quei principi che fanno della sostenibilità una necessità ed un imperativo per chi dovrà
influenzare con le proprie scelte formali l’impegno di risorse rinnovabili e non e l’entità dell’inquinamento
ambientale, diretto per la produzione ed indiretto per l’utilizzo e lo smaltimento del bene prodotto.
Il designer, quindi, si dovrà porre nella condizione di poter valutare gli effetti delle proprie scelte attraverso una
profonda conoscenza dei materiali e delle tecnologie ed una visione allargata del proprio ruolo: pensiero
costruttivo.
Analizziamo come questo pensiero costruttivo si esemplifica e come sia stato affrontato nel corso degli anni.

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Pensiero costruttivo: Rispettare il materiale con un uso coerente e
che tenga conto delle sue proprietà.

Pensiero costruttivo “…. N o n c i p o s s i a m o p e r m e t t e r e d i Corso propedeutico di Josef


e creatività sprecare materiale e tempo. Albers: scuola di creatività,
Dobbiamo ricavare il meglio dal Bauhaus (Germania)
peggio …”
anni 20

Pensiero costruttivo “ … o g n i g r a m m o d i m a t e r i a l e
e sostenibilità risparmiato, a parità di effetto László Moholy-Nagy
ottenuto, è una piccola vittoria Bauhaus (Germania)
dell’ingegno…”
anni 30
“…organizzare le percezioni
sensoriali che diventano sempre
più confuse in seguito alle
trasformazioni rapidissime della
società industriale…”

Pensiero costruttivo “ … U n a g e n e r a z i o n e d i p r o d u t t o r i , László Moholy


e sviluppo utenti e costruttori che Nagy……Chicago (USA),
comprendano l’importanza delle
relazioni fondamentali fra forma anni 40
e struttura …”

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Progettare per l’ambiente
Nell'ottica di una progettazione che sappia porre la giusta attenzione sulle problematiche ambientali, compito del
progettista è quello di assicurare una corretta integrazione fra la ricerca di forma e la ottimizzazione dell’uso dei
materiali.
I criteri da seguire a tal fine sono:
• Estendere la vita del prodotto (ovvero mirare al riuso ed alla minore obsolescenza delle soluzioni adottate)
• Estendere la vita del materiale (ovvero scegliere opportunamente i materiali per l’uso a cui sono indirizzati)
• Scegliere i materiali a minor impatto ambientale
• Ricercare le forme che riducono la quantità di materiale necessaria.
• Progettare per recuperare prodotti e materiali (ovvero riutilizzo di componenti, sistemi da restituire, riciclo dei
materiali, trattamento dei material).
Per quanto attiene, poi, al problema della riduzione dell’impatto ambientale, anche dopo una scelta mirata di
materiali con maggiore ecocompatibilità, ci si dovrebbe orientare verso una progettazione che eviti l’uso eccessivo
dei materiali, e la conseguente produzione di rifiuti, seguendo la seguente gerarchia di criteri.

Evitare la produzione di rifiuti


Ridurre il peso dei rifiuti
Riutilizzare i componenti
Riciclare i materiali
Sversare in inceneritore
Sversare in discarica

La maggior parte dei manufatti che oggi vengono progettati (e prodotti) finiscono in discarica, con un dispendio di
materie prime ed energie non rinnovabili che sovente non viene né considerato né riconosciuto da uno dei
principali responsabili di tale perdita: il designer/progettista.
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Questo implica che, nel momento creativo, il designer dovrà tener ben presente che sta per attingere a delle
risorse prese in prestito e che, in quanto tali, dovranno essere restituite a chi vivrà negli anni a venire. Spesso,
infatti, la ricerca del valore formale di un oggetto, viene perseguita attraverso un uso improprio di:
Materiali: un eccesso di materiale diventa
strumentale alla correzione di errori di struttura
o di forma.
Forme: una forzatura dei profili di un oggetto
serve spesso ad adeguarsi all’uso di un
materiale o di una particolare struttura.
forma struttura Struttura: un inserimento di elementi
strutturali spesso è mirato a sopperire alle
deficienze del materiale o della forma.
La Natura stessa, del resto, ci mostra con degli
esempi felicissimi (un albero, le ali di una
FUNZIONE farfalla, ecc.), come alcuni funzioni strutturali
presentino un equilibrio fra questi tre elementi
ed una razionalizzazione nell’uso del materiale
finalizzato alla minimizzazione dell’impiego
delle risorse (energia e materiale).
La rapida obsolescenza e la dismissione dei
materiale prodotti comporta un dispendio di materie
prime ed energie non rinnovabili, spesso non
considerato né riconosciuto dai responsabili di
tale perdita: produttore e designer.
Come il produttore deve estendere la sua responsabilità dal momento della vendita alla dismissione di un bene,
così il designer, nel momento creativo, deve considerare che sta per far attingere a delle risorse prese in prestito,
per l’utilizzo corretto delle quali dovrà rivedere alcune scelte fondamentali, che in particolare riguardano:

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I progetti naturali che svolgono funzioni strutturali (un albero, le
ali di una libellula, ecc.) presentano un equilibrio fra questi tre
elementi ed una razionalizzazione nell’uso del materiale finalizzato
alla minimizzazione dell’impiego delle risorse (materia ed energia).
Per poter produrre un bene, non solo di successo ma allo stesso
tempo sostenibile in termini ambientali, sociali, culturali, dobbiamo
seguire i processi che in natura sono stati usati per lo sviluppo
degli organismi viventi. Si tratta di un processo di evoluzione
sistemica a cui il designer dovrebbe costantemente fare
riferimento.

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Soluzioni formali ispirate dalla natura, anche se inizialmente non razionalmente giustificate, possono portare a
miglioramenti di efficienza del sistema: nelle immagini le winglet, inizialmente adottate dalla Boeing Business jet
(aerei privati) essenzialmente per questioni di marketing, si sono rivelate molto efficienti nella riduzione dei
consumi di carburante. Oggi sono utilizzate su molti aeromobili commerciali.

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Il design è forma pura, il design è un momento: il momento creativo è una forma che non ha logica, non ha
razionalità. La natura è ricca di fantasia e di creatività che nasce dal caos e dalle mutazioni che si sono evolute
generando tantissime forme viventi, diverse tra loro. Un approccio di questo tipo introduce il concetto di
progettazione evolutiva.
Se consideriamo gli organismi viventi, vediamo che si sono organizzati attorno a delle funzioni in sistemi molto
complessi, all’intermo dei quali non è la singola funzione ad essere ottimizzata, ma l’intero sistema. Prendiamo, ad
esempio, il corpo umano: alcuni organi presi singolarmente (il cuore, il fegato, il pancreas) non sarebbero
sostenibili, perché caratterizzati da un elevato consumo di energia. Tuttavia, il sistema-corpo risulta invece
sostenibile perché il bilancio energetico è ampiamente compensato da altro organi deputati proprio a questa
produzione di energia.
Ogni componente, dunque, deve essere perfettamente integrata all’interno dell’ ecosistema, laddove per
ecosistema non si intende solo gli alberi, le piante e gli animali, ma la società stessa.
Il nostro, in particolare, è un ecosistema dove lo sviluppo e l'economia sono parte integrante del sistema stesso,
ed in quanto tali non alienabili.
L'ecologia, il design e la produzione sono settori interdisciplinari e non antitetici, ed offrono un terreno fertile, con
grandi potenzialità di sviluppo.

Abbiamo già evidenziato come dall’incontro fra design e produzione possano venir fuori tantissime idee e
innovazioni, specialmente se in questo connubio includiamo anche l'ecologia, portatrice per elezione del concetto di
sostenibilità.

La forza spingente del processo della creazione di nuovi organismi e di nuovi oggetti da parte del designer è
proprio legata all'evoluzione sostenibile del sistema, quindi il designer nel momento in cui vuole ideare un nuovo
oggetto deve pensare in termini di evoluzione sostenibile del sistema.

La progettazione è sempre non lineare ed evolutiva, in qualsiasi contesto ci si colloca, anche quando si opera in
settori molto avanzati, come quello aeronautico. Prendiamo, ad esempio, in considerazione la riprogettazione degli
interni di un aeromobile.

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Gli interni di un aereo, anche se non con funzioni strutturali, deve integrarsi perfettamente con questo oggetto che
vola e che presenta una sua economia in termini di sfruttamento delle risorse e sostenibilità delle soluzioni
adottate.

Si tratta di una sfida: portare una vita in un ambiente ostile, a -50°C, con pressione atmosferica bassissima. In
pratica quando noi siamo in un aereo (un'ora, due ore, dieci ore, venti ore di volo) viviamo in condizioni ostili. E’
come avere una casa nel deserto o al Polo Nord: si cerca di utilizzare la tecnologia per sviluppare un livello, uno
standard di vita migliore in ambiente ostile (metafora dello sviluppo sostenibile).

Il processo progettuale per essere efficiente e


sostenibile non può essere un processo di
riprogettazione lineare, che cumula una serie di
interventi puntuali; non è possibile, in altre parole,
riprogettare indipendentemente il sistema di
condizionamento, il sistema di illuminazione, il sistema
dei dotti di aerazione e dell'ossigeno, il sistema di
sicurezza in caso di depressione.

Ognuno di questi, infatti, rappresenta un singolo


componente del più ampio sistema-aereo; pertanto,
focalizzare l’attenzione solo su un singolo blocco,
potrebbe portare a soluzioni non sostenibili per l’intero
sistema (peso eccessivo, ingombri eccessivi). Per
svolgere questo processo si deve procedere a spirale,
dove materia, forma e struttura si rincorrono.

Il materiale, la scelta del materiale, il tipo di materiale


(ad esempio come matrice di un composito),
descrivono un percorso convergente verso una
funzione o più funzioni, integrando e ottimizzando non
una sola soluzione ma un insieme di progetti.

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Nello sviluppo di un progetto non bisogna mai farsi stregare da una idea e cercare di portarla avanti ad ogni costo;
questo porterebbe ad uno sterile processo lineare, necessariamente additivo e non adattivo, è destinato a fallire.

Per essere creativi ed avere sistemi di successo, anche in termini di sostenibilità, bisogna sempre prevedere una
serie di ipotesi supportate da idee alternative. Ognuna di queste alternative, nel contesto del primo giro evolutivo,
del secondo, del terzo, del quarto, è soggetto a vincoli che ne condizionano la probabilità di successo
(sopravvivenza).

La stessa storia dell’evoluzione della specie ci insegna ciò. Consideriamo, infatti, l'esempio dei dinosauri e dei
mammiferi: i dinosauri in certe condizioni avevano il sopravvento, non c'era alternativa: l'evoluzione andava in
quella direzione. La natura non ha però completamente cancellato e dimenticato di far evolvere altre forme di vita
meno favorite, le ha portate sempre avanti, anche quando la possibilità di sopravvivenza di alcune di esse era
molto bassa.

Tuttavia, è avvenuto nel sistema qualcosa di altamente improbabile come lo scontro della Terra con un meteorite
(d’altra parte anche l’altamente improbabile, ma possibile, avviene se la scala dei tempi è molto ampia), che,
modificando le condizioni al contorno, ha sfavorito ed estinto i dinosauri facendo si che invece si evolvessero quelle
forme di vita sulla terra, per l’appunto i mammiferi inizialmente compresse in una nicchia evolutiva, meno sensibili
alle mutazioni di clima.

Allo stesso modo, in fase progettuale si portano avanti più idee e man mano che il sistema si specializza attorno a
delle funzioni si fanno delle scelte precise. Successivamente si utilizzano gli strumenti di supporto alla
progettazione. Strumenti che servono alla verifica della “forza” e della probabilità di sopravvivenza delle soluzioni
progettuali adottate.

Oggi, la tecnologia ci permette di simulare tutto, come il crash di un'auto, il comportamento di un passeggero,
l'iniezione in uno stampo. In un team c'è chi verifica aspetti sociali, chi con degli strumenti completamente diversi
verifica aspetti tecnologici, chi con strumenti di analisi del ciclo di vita verifica l'impatto ambientale, chi con
strumenti di calcolo ad elementi finiti può verificare gli aspetti strutturali.

Questi strumenti ci danno la possibilità di verificare l’imponderabile e di valutare la sensibilità di un sistema


rispetto alle modifiche delle condizioni al contorno.

22
L'Etica del Progettista

Perseguire il concetto di forte sostenibilità pone il progettista in una difficile posizione etica. In contrasto con il
contadino, il forestale o quelli che lavorano nel settore dei servizi economici, il progettista, chiamato a decidere sul
tipo di materiale o di processo da adottare per lo sviluppo di una nuova applicazione, è direttamente responsabile
per l'aumento del consumo di molte delle nostre risorse non rinnovabili, specialmente materie grezze ed energia.
La tabella seguente classifica le possibili posizioni ambientalistiche che un progettista può adottare.

Tecnocentrico Ecocentrico
Sostenibilità molto
Sostenibilità Debole Sostenibilità Forte Sostenibilità molto Forte
Debole
Orientato alla crescita, Conservazionista delle risorse, Preservazonista delle Estremamente
Ricerca di risorse manageriale risorse preservazionista
Etica tradizionale, Interessi e diritti di tutte le
Equità intragenerazionale e Interessi della collettività
Diritti dell'individuo; specie e parti
intergenerazionale; valore a scapito del singolo;
valore strumentale dell'ambiente;
strumentale della natura a valore primario
della natura a beneficio valore intrinseco della
beneficio dell'uomo dell'ecositema
dell'uomo natura
Tutti i nuovi prodotti La progettazione dei Molti prodotti sono
implicano progresso e Alcuni prodotti inaccettabili per il prodotti deve essere inaccettabili; scala ridotta
contribuiscono alla loro effetto sull'ambiente mirata a soddisfare i dell'economia, uso
crescita bisogni della società minimizzato delle risorse

Tabella: Posizione ambientalistiche e implicazioni progettuali

23
Tecnologia ed evoluzione dei materiali.

La comprensione delle relazioni fra


struttura e proprietà assicura la
base sia per la corretta selezione
dei materiali esistenti che per lo
sviluppo di nuovi materiali.

La modifica delle proprietà può


essere indotta da cambiamenti
della struttura del materiale a
diversi livelli dimensionale: da
quello atomico a quello molecolare,
microscopico o macroscopico.

Per esempio, oggi, siamo in grado


di ingegnerizzare la struttura
elettronica ed atomica di un
materiale per produrre
apparecchiature elettroniche ed
ottiche miniaturizzate.

24
Manipolando la struttura molecolare abbiamo prodotto un vasto spettro di polimeri in grado di operare in condizioni
estreme di temperatura ed ambientali.

Controllandone la microstruttura cristallina sono state ottenute molte nuove


leghe metalliche e materiali ceramici, incluse le leghe leggere per uso
aerospaziale e superconduttori ceramici.

Infine, operando sulla struttura laminare e composizione in fibre e particelle, si


è potuto realizzare un gran numero di materiali compositi dalle proprietà
uniche.

La tendenza negli anni Sessanta è stata quella di produrre chimicamente nuovi


materiali lì dove erano richieste caratteristiche specifiche non ottenibili con i
materiali a disposizione.

Questa tendenza è stata superata con la consapevolezza che le caratteristiche


di un polimero come quelle di un acciaio e di
altri metalli potevano essere modificate
attraverso la tecnologia di lavorazione.

Whiskers (nanofibre) di cellulosa da utilizzare come rinforzo per nuovi compostiti


nanostrutturati. La scelta delle nanorinforzi di origine naturale produce compositi
con proprietà meccaniche eccellenti facilmente ricavabili da biorisorse rinnovabili
come il legno ed il cotone.

CeeLite™ con la tecnologia dei Light Emitting Capacitor (LEC) sono destinati a
ridefinire il modo di illuminare.

25
La comprensione delle relazioni fra proprietà e struttura da sola non era sufficiente, infatti, a garantire la
realizzabilità di una applicazione se non associando a questa la comprensione delle relazioni fra lavorazione e
struttura e, quindi per quello che ci interessa di più, fra modalità di lavorazione e proprietà.

Per esempio, un polipropilene (PP) lavorato a certe velocità di stiro, temperature e condizioni di processo diventa
film trasparente, tappo per bottiglie, contenitore per alimenti ed altro. In ognuna di queste applicazioni può
presentare caratteristiche che per lavorabilità o proprietà finali si differenziano completamente.

Materia

Relazioni fra struttura Relazioni fra


e proprietà struttura e processo

Relazioni fra
proprietà e processo
Materiali Manufatti
26
I materiali, quindi, devono essere utilizzati in modo opportuno e
corretto, assecondando e esaltando le tendenze e caratteristiche
naturali del materiale stesso.

In che modo, è possibile integrare questi concetti con lo sviluppo


di nuovi prodotti?

Affrontare il problema in maniera rivoluzionaria permette di


giungere a delle innovazioni indirizzate al miglioramento del
sistema nella sua globalità.

Di seguito sono riportati alcuni esempi di mutazione di


materiali che possono portare allo sviluppo di sistemi
innovativi, anche per applicazioni che ormai ci sembrano
mature.

Un naturale favo di cera con struttura a nido d’ape


diventa con la tessitura in 3D un cuore strutturale in
grado di essere attraversato da fluidi.

Un pannello con una anima di questo tipo oltre che


strutturale diventa “permeabile” ed in grado di far fluire
dell’aria per il condizionamento esterno o un fluido
riscaldante: la struttura sandwich tradizionale si è evoluta
attorno a questa mutazione del materiale.

27
Un polimero orientato è in grado di trasportare la luce nella
direzione dello stiro. Le macromolecole polimeriche tendono ad
orientarsi nella direzione dello stiro modificando sensibilmente le
caratteristiche fisiche del materiale. Questa orientazione induce
una forte anisotropia (le proprietà non sono le stesse in tutte le
direzioni) nel materiale che si traduce in differenti indici di
rifrazione nella direzione dello stiro e in quella ad essa
ortogonale.

Le particolari caratteristiche di indice di rifrazione che si possono


ottenere dal processo di orientazione producono cavi che, al pari
delle fibre ottiche in vetro generalmente utilizzate per
trasportare segnali, trasportano efficientemente la luce.

Foto: Mirror Film della 3M ottenuto con più di 800 strati alternati
di PMMA (poli-metil metacrilato) e PET (Poli-Etillen-Tereftalato).

Sfruttando altri fenomeni fisici che risentono delle differenti


caratteristiche ottiche dei polimeri possiamo ottenere film
riflettenti.

Una sottile pellicola costituita da centinaia di strati sovrapposti


di due polimeri (3M Mirror film) con differenti indici di
rifrazione diventa un perfetto film riflettente (più del 98% di
riflessione).

Questa innovazione tecnologica permette di raggiungere la


stessa funzione senza aver fatto ricorso alla tradizionale e poco
efficiente metallizzazione del PET (Poli-Etillen-Tereftalato) con
deposizione di vapori di Alluminio.

28
La comprensione delle relazioni fra struttura e proprietà assicura la base sia per la corretta selezione dei materiali
esistenti che per lo sviluppo di nuovi materiali.

La modifica delle proprietà può essere indotta da cambiamenti della struttura del materiale a diversi livelli
dimensionali:

• atomico
• molecolare,
• microscopico o
• macroscopico.

I modi per operare queste modifiche risentono fortemente della tecnologia e delle conoscenze scientifiche.
Operando a livello macroscopico, l’uomo è stato in grado di progettare e costruire i primi materiali compositi:
nell’antico Egitto si impastava fango (argilla) e paglia ottenendo mattoni che essiccandosi al sole non si
deformavano e mantenevano una ottima resistenza meccanica rispetto a quelli ottenuti dal solo fango essiccato: la
paglia, oltre a favorire una più omogenea perdita di umidità dalla massa, fungeva da rinforzo meccanico
interrompendo gli inneschi di frattura che interessavano la fragile argilla essiccata.

Oggi, con le nanotecnologie, abbiamo spinto questo processo di manipolazione della materia a livelli di cluster
atomici e siamo in grado di ingegnerizzare la struttura elettronica ed atomica di un materiale per produrre
apparecchiature elettroniche ed ottiche miniaturizzate o biomateriali, che copiando la composizione e morfologia
dei materiali naturali (i.e. le ossa), raggiungono una altissima biocompatibilità.

Manipolando la struttura molecolare abbiamo prodotto un vasto spettro di polimeri in grado di operare in condizioni
estreme di temperatura ed ambientali. Questi materiali organici possono essere gommosi (pneumatici) o vetrosi
(vetri organici), idrofillici (materiale assorbente dei pannolini) o idrorepellente (microfibre dei tessuti
impermeabili).

Controllandone la microstruttura cristallina sono state ottenute molte nuove leghe metalliche e materiali ceramici,
incluse le leghe leggere per uso aerospaziale e superconduttori ceramici.

Modificando la struttura e composizione in fibre e particelle, si è potuto realizzare una miriade di materiali
compositi dalle proprietà uniche.

29
Microstruttura, Macrostruttura e caratteristiche dei materiali naturali

Le caratteristiche dei materiali naturalmente evolutisi nel corso degli anni, dipendono, oltre che dalle proprietà
chimiche dei costituenti, anche e principalmente dalla sua microstruttura.

Se osserviamo al microscopio la struttura del legno noteremo


la particolare organizzazione a strati successivi del materiale
cellulosico che alterna zone ad alta porosità a zone compatte
e dure. Questa struttura a sandwich è quella che determina
le eccezionali proprietà di elasticità e leggerezza che
caratterizzano il legno e che ne hanno favorito l’utilizzo
strutturale che ne è stato fatto fin dai tempi preistorici.

Osserviamo in questi materiali naturali come l’evoluzione


abbia portato ad una razionalizzazione dell’uso dei materiali e
delle risorse.

La microstruttura del materiale deriva dalla sua evoluzione


nell'ottimizzare l'uso del materiale.

Un altro esempio molto indicativo di struttura altamente evoluta nella


ottimizzazione nell'uso del materiale è la testa del femore umano. La
stazione eretta ha determinato una evoluzione di quest’osso che si
differenzia sostanzialmente da quello degli atri primati.
L’organizzazione dell'osso (materiale composito naturale formato da
cristalli di apatite in una matrice soffice di collagene) passa da quella
molto densa e compatta della zona corticale a quella alveolare e
spongiosa ed altamente strutturata (con celle orientate in funzione
dello stato tensionale) più interna.

30
La macrostruttura di alcuni materiali naturali e di quelli riprodotti dall’uomo mostra come la organizzazione di
diverse sostanze e forme possa portare a manufatti con proprietà particolari e che la ricerca di forme che riducano
al minimo anche l’uso di questi materiali ottimizzati porti ad una ulteriore evoluzione del sistema.

La razionalizzazione delle risorse non sembra aver vincolato la Natura nella scelta di migliaia di soluzioni di uno
stesso problema (pensiamo a quante tipologie di alberi esistano).

Il progettista, utilizzando strumenti informatici di disegno e di calcolo, potrà quindi rapidamente sviluppare il
percorso evolutivo parallelo della forma e del materiale di una sua creazione senza ridurre o mortificare la propria
capacità creativa e libertà espressiva, razionalizzandola, però, entro gli schemi della sostenibilità.

La comprensione delle relazioni fra proprietà e struttura da sola, d'altra parte, non è sufficiente a garantire
la realizzabilità di una applicazione se non associando a questa la comprensione delle relazioni fra
lavorazione e struttura e, quindi per quello che ci interessa di più, fra modalità di lavorazione e proprietà.

La scienza e tecnologia dei materiali si pone come obiettivo primario quello di indagare non solo sulla natura dei
materiali, ma anche quello di comprendere la complessa rete di relazioni che legano le loro caratteristiche
prestazionali all’evoluzione delle tecnologie di lavorazione.

Nell’arco dei secoli si è passati da tecnologie in grado di influenzare e governare le proprietà di un manufatto con
modifiche morfologiche macroscopiche (pensiamo ai mattoni di argilla e paglia) a tecnologie che lentamente si
avvicinavano sempre più al controllo della struttura più intima della materia, dal visibile al nanomerico.

In questo processo la materia diventa materiale e quanto più ci si spingerà nel controllo dell’infinitesimale, tanto
maggiore sarà la capacità di esprimere in pieno le potenzialità insite nelle differenze fra i materiali e le loro infinite
combinazione. La frontiera, in parte già impegnata con le nuove nanotecnologie, è l’ibridazione delle classiche
classi di materiali (metalli, polimeri e ceramici) per sviluppare, con un approccio biomimetico, materiali sempre più
performanti e mirati per una specifica applicazione

31
Struttura dei Materiali

32
Così come le proprietà dei materiali possono essere modificate operando a quattro livelli dimensionali, anche la
struttura di un materiale può essere letta a quattro livelli equivalenti,

• struttura atomica,
• organizzazione degli atomi,
• microstruttura,
• macrostruttura.

La struttura atomica influenza il modo in cui gli atomi si legano fra loro e, quindi, di conseguenza ci aiuta a
dividere i materiali in categorie quali metalli , ceramici, semiconduttori o polimeri e ad individuare alcuni
comportamenti generali riguardo le loro proprietà fisiche e meccaniche.

La organizzazione degli atomi gioca un ruolo molto importante nel determinare lo stato fisico del materiale
quale quello gassoso (assenza di ordine), di liquido o solido amorfo (ordine a breve distanza), o di solido cristallino
(ordine a lunga distanza). In qust'ultimo caso, la organizzazione e la distribuzione spaziale degli atomi definisce la
struttura del cristallo e, per contro, le proprietà del materiale.

La microstruttura del materiale quale la dimensione e la forma dei cristalli, la disposizione delle cariche o delle
fibre in un composito, la percentuale di fibre di cellulosa e di lignina nel legno sono quelle che determinano le
caratteristiche meccaniche e fisiche del materiale.

Come la macrostruttura di un materiale possa definire alcune sue proprietà specifiche (che vanno da quelle
meccaniche a quelle elettriche) viene bene esemplificato in sistemi quali, i laminati (legno compensato,
vetroresina, carboresina, i condensatori, la lamine bimetalliche), le strutture sandwich o il cemento armato.

33
Struttura Atomica: Atomi ed Elettroni

Esistono 92 elementi naturali, ognuno identificato da un numero atomico (numero di protoni ed elettroni) e da un
peso atomico (che include il peso dei neutroni e rappresenta la media dei pesi dei diversi isotopi che potrebbero
esistere). Il peso atomico ha le unità di grammi per moli. Una mole è la quantità di materiale (in grammi) che
corrisponde al peso atomico. Il numero di atomi presenti in una mole è sempre lo stesso e pari al numero di
Avogadro (NAvogadro = 6.023 x 1023).

Esistono diversi tipi di legami che si possono formare fra gli atomi:

Primari

• Metallico
• Ionico
• Covalente

Secondari

• Van der Waals


• Dipoli
• Ponti idrogeno

I primari sono legami forti che coinvolgono direttamente la distribuzione e condivisione degli elettroni degli atomi,
mentre i legami secondari sono legami che coinvolgono le interazioni fra molecole (o parti delle molecole) fra loro e
vanno dalle molto deboli interazioni di Van der Waals ai relativamente forti ponti idrogeno.

Le forze di legame fra gli atomi sono di tipo elettrostatico e, per i legami forti, dipendono direttamente dagli
elettroni che circondano l'atomo. Questa tendenza ad interagire a livello di distribuzione degli elettroni che
circondano il nucleo di un atomo è identificata come elettronegatività.

La comprensione di questi meccanismi sono stati la base dell’evoluzione dell’alchimia in scienza esatta: la chimica.

34
Elettronegatività e tipi di legami

L'elettronegatività è la descrizione quantitativa della tendenza di un atomo a acquisire o perdere un elettrone. Essa
è funzione del numero di elettroni nell'orbitale di valenza di un atomo (orbitali quasi completamente riempiti
tendono a riempirsi completamente mentre gli orbitali quasi vuoti tendono svuotarsi completamente), e la distanza
dell'orbitale dal nucleo (dove risiede la carica positiva dell'atomo).

Per esempio, il Cloro, con 7 elettroni di valenza, è ansioso (più stabile) di guadagnare un elettrone per riempire il
suo orbitale più esterno mentre il Sodio, con un solo elettrone di valenza nell’ultimo orbitale, mostra una maggiore
tendenza a cederlo facilmente.

L'elettronegatività aumenta con lo spostarsi nella parte destra della tavola periodica.

L'elettronegatività degli atomi determina il tipo di


legame chimico che si può formare:

Se gli atomi sono caratterizzati da alta


elettronegatività essi condividono gli elettroni in
legami covalenti fra coppie di atomi.

Se gli atomi hanno bassa elettronegatività, essi


condividono fra tutti gli atomi gli elettroni in un
legame metallico.

Se alcuni atomi hanno alta elettronegatività ed altri


atomi bassa elettronegatività, gli elettroni sono
trasferiti da un atomo all'altro producendo un
legame ionico.

35
Tabella: Caratteristiche dei legami chimici
Il legame Metallico ha le seguenti caratteristiche:
- elettroni condivisi fra tutti gli atomi
Metallico - non direzionale
- alta forza di legame (leggermente più basso di quello covalente o ionico, 25-200 kcal/mol)
- si forma fra atomi con bassa elettronegatività

Il legame Covalente ha le seguenti caratteristiche:


- elettroni condivisi fra due atomi adiacenti
Covalente - Forte direzionalità- numero di vicini limitato
- alta forza di legame (leggermente meno di quello ionico, 125-300 kcal/mol)
- si forma fra atomi con alta elettronegatività

Il legame Ionico ha le seguenti caratteristiche:


- elettroni trasferiti fra atomi con produzione di ioni
Legame Ionico - non direzionale - ciascun ione è circondato dal massimo numero di ioni di segno opposto
- alta forza di legame (150-370 kcal/mol)
- si forma fra atomi di differente elettronegatività (una alta, una bassa)

I legami di Van der Waals hanno le seguenti caratteristiche:


- la polarizzazione produce delle leggere cariche elettrostatiche fra le molecole, dipoli transitori
Van der Waals - non direzionale, ma influenza alcune regioni della molecola
- legame debole (1/100 di un legame forte, < 3 kcal/mol)
- le forze attrattive fra molecole di metano ne sono un esempio

Il legame fra dipoli ha le seguenti caratteristiche:


- attrazione fra zone delle molecole con cariche positive e negative
Dipoli - non direzionale
- molto più basso di quello covalente o ionico, 5-10 kcal/mol)

Il ponte idrogeno ha le seguenti caratteristiche:


- elettroni condivisi fra tutti gli atomi
Ponti idrogeno - non direzionale
- forza di legame (più alto di quello secondario dipolare e Van der Waals, 8-12 kcal/mol)
- si forma fra molecole con idrogeno legato a ossigeno e azoto.

36
Organizzazione degli Atomi nei Materiali

a b L'intensità delle interazioni fra molecole o


fra atomi determina il loro stato di
aggregazione.

Nei fluidi (a, gas e b, liquidi) le forze di


interazione fra le molecole sono quasi nulle
(gas) o molto deboli (liquidi) di intensità
pari a quelle caratteristiche dei legami
secondari.

Nei solidi (c, amorfi e d, cristallini) queste


interazioni sono molto forti raggiungendo le
intensità dei legami atomici primari

c d

Nello stato gassoso (a) le interazioni fra


molecole sono molto deboli ed ogni
molecola si muove liberamente ed
indipendentemente dalle altre non
generando ordine a nessun livello.

37
Nello stato liquido (b, come quello dell'acqua) e di solido amorfo vetroso (c,
come quello dell’ossidiana, silice vetrosa), le interazioni fra le molecole o fra
atomi sono sufficientemente forti da generare una struttura che, almeno sulle
brevi distanze, presenta un certo livello di ordine.

Nei solidi cristallini (d) le interazioni fra gli atomi sono così forti da bloccarli in
posizioni relative fisse nello spazio. Gli stessi atomi o gruppi di atomi possono
raggiungere diverse configurazioni spaziali che ne determinano fortemente le proprietà:
la silice – SiO2 -esiste nelle forme allotropiche di quarzo (nell’immagine) o di
cristobalite e tridimite oltre che nella forma di solido amorfo (b). Queste forme
allotropiche sono stabili in campi di temperatura specifici ma esistono anche al di fuori di
questi campi in forma metastabile. Il quarzo, per esempio, la forma stabile della Silice a
temperatura ambiente, non si trasforma né in Tridimite a 870°C (inizio del campo di
stabilità della Tridimite) né in Cristobalite a 1470°C, ma raggiunge la temperatura di
fusione a 1710°C come quarzo (metastabile). In presenza di reagenti (i.e. ossidi di
Calcio), la forma metastabile presenta una maggiore reattività che porta alla formazione di composti basso
fondenti. Questo fenomeno è largamente presente nei processi di lavorazione dei vetri e dei materiali ceramici
siilicei permettendo lavorazioni a temperature più basse e tecnologicamente raggiungibili.

38
Le forme allotropiche presentano caratteristiche e
proprietà fortemente influenzate dalla
disposizione degli atomi .

Per esempio, una delle configurazioni che può


assumere il carbonio è quella esagonale
stratificata della grafite (ibridazione sp2 degli
orbitali del carbonio).

Questa configurazione, a causa delle nuvole di


elettroni condivisi negli orbitali ! produce
materiale non trasparente, buon conduttore di
elettricità e di calore.

Il carbonio può assumere anche una


configurazione tetraedrica caratteristica
del diamante (ibridazione sp3).

Questa struttura, dove gli elettroni sono


immobilizzati in forti legami ", produce
un materiale trasparente, non conduttore
di calore ed elettricità.

Inoltre, il forte legame C-C (il più stabile


fra gli elementi) e la solida struttura
tetraedica rendono il diamante la
sostanza più dura a noi nota.

39
Proprietà dei materiali
Proprietà Meccaniche Proprietà chimico-fisiche
Creep Chimiche
Velocità di creep Corrosione
Proprietà ultime Affinazione
Duttilità Densità
% di allungamento Elettriche
% di riduzione di area Conducibilità
Fatica Dielettriche
Limite di resistenza Piezoelettriche
Tempo di Vita Magnetiche
Durezza Ferromagnetiche
Resistenza ai graffi Ferromagnetiche
Resistenza all'abrasione Ottiche
Impatto Assorbimento e colore
Energia assorbità Diffrazione
Resilienza Fotoconduzione
Temperatura di transizione Riflessione, trasmissione, rifrazione
Resistenza Termiche
Modulo elastico Calore specifico
Resistenza in trazione Conducibilità termica
Resistenza a snervamento Espandibilità termica

40
Proprietà Chimiche

Sono quelle che dipendono dalla natura chimica (atomica e molecolare) dei materiali. Per natura chimica di un
materiale si intende la natura chimica dei costituenti e la loro organizzazione.

Attengono essenzialmente a:

•Costituenti atomici (eletronegatività, peso atomico)


•Legami atomici (primari)
•Legami molecolari (secondari)
•Organizzazione molecolare
I costituenti atomici – Il tipo di atomi permette una prima suddivisione in:

materie organiche = presenza di atomi di carbonio (le materie plastiche e i materiali cellulosici);

materie inorganiche = assenza di atomi di carbonio (il vetro ed i metalli).

Il legame molecolare a differenza di quello atomico è di tipo secondario ed influenza significativamente le proprietà
chimico fisiche di una sostanza (vedi tabella precedente sulle proprietà chimico-fisiche).

Sono forze di natura secondaria che legano tra loro le molecole. L’energia da fornire, tanto per rompere che per
fondere un materiale, è in funzione della forza secondaria che lega le molecole.
La grandezza di queste forze dipende dal tipo di molecole e dalla distanza tra di esse: una piccola distanza
corrisponde a forze più intense. Se queste forze sono elevate la sostanza si presenterà allo stato solido. Nei liquidi,
invece, queste forze sono relativamente più basse.

41
Proprietà Fisiche
E’ comune classificare le proprietà fisiche in quattro categorie:

• termiche, (è un buon conduttore di calore, ha una buona capacità di assorbire calore ..)
• elettromagnetiche, (è un buon conduttore di elettricità, ha una alta capacità elettrica, ..)
• ottiche, (trasparenza, indice di rifrazione, …)
• diffusionali. (assorbe sostanze, è una buona barriera ai gas, …)
Le unità fondamentali di misura delle grandezze fisiche elementari adottate per descrivere materiale od un
fenomeno sono convenzionalmente quelle del Sistema Internazionale (SI).

Quantità fisica Simbolo Unità SI Simbolo SI

lunghezza l metro m

massa m chilogrammo Kg

tempo t secondo s

corrente elettrica I, i ampere A

temperatura termodinamica T kelvin K

quantità di sostanza N mole Mol

intensità luminosa I candela Cd

42
Le unità derivate utilizzate per descrivere le caratteristiche meccaniche di un materiale sono combinazioni delle
unità di base.
Esempi sono la frequenza, definita come numero di cicli in un secondo, la forza, derivata dalla massa e dalla
accelerazione di gravità, la pressione e la sollecitazione, definite come forza per unità di superficie, l’energia,
definita come lavoro prodotto per lo spostamento di una massa per una certa lunghezza e quindi riconducibile a
forza per lo spostamento.

Simbolo
Nome dell'unità Simbolo
Quantità fisica della Equivalenze
SI dell'unità SI
quantità

frequenza f, # hertz Hz s!1

forza F newton N kg " m " s!2

pressione,
P, " pascal Pa N " m!2 = kg " m!1 " s!2
sollecitazione

energia, lavoro E joule J N"m = kg " m2 " s!2

La standardizzazione delle unità di misura ci permetterà di poter confrontare le informazioni sulle proprietà dei
materiali e sulle loro prestazioni anche per paesi dove vengono per tradizione utilizzati sistema di misura diversi
(per esempio, nei paesi anglosassoni, si utilizzano correntemente unità fondamentali e derivate diverse da quelle
metrico-decimali quali, per esempio, libbra, oncia ecc. (peso), gallone, pinta ecc. (volume), yard, pollici, ecc.
(lunghezza).

43
Le proprietà meccaniche dei solidi
Come per un liquido le sue proprietà funzionali sono legate alla sua capacità di fluire (reologia), così per un solido,
le principali proprietà fisiche che lo caratterizzano sono legate alla sua capacità di opporsi ai carichi (resistenza) ed
alle deformazioni (rigidezza).

Per poter determinare le proprietà meccaniche di un materiale è necessario sottoporre lo stesso a delle prove
standard di caratterizzazione che, in funzione delle modalità operative, ci consentono di identificarne i parametri
necessari per il dimensionamento e le verifiche strutturali di un prodotto.

Le prove meccaniche differiscono per:

Modalità di applicazione del carico - trazione, compressione, taglio, flessione, torsione e loro combinazioni

Velocità di applicazione del carico – lento (quasi statico), veloce (prove di impatto), dinamico (oscillatorio)

Tipologia del provino – cilindrico, piano, intagliato , cavo, …

Parametri ambientali – Temperatura, umidità,.

Al fine di caratterizzare pienamente il comportamento di un materiale dobbiamo comprendere quali siano le


relazioni che regolano la sua elasticità (resistenza alla deformazione), la sua resistenza alla rottura e l’intensità e
direzionalità dei carichi che lo sollecitano. Un trampolino durante l’esibizione di un tuffatore sarà sollecitato in
modo diverso in funzione del peso dell’atleta della posizione dei vincoli e della posizione dei carichi. Nel materiale
del trampolino saranno presenti carichi di compressione, di trazione, di taglio e di torsione la cui intensità relativa e
direzione dipenderanno da come il sistema sarà sollecitato.

Per poter valutare il comportamento della struttura (l’abbassamento e la deformazione) dovremo utilizzare delle
espressioni che mettano in relazione i parametri meccanici del materiale e la risposta della struttura. Le relazioni
che legano il comportamento della struttura alle caratteristiche del materiale richiedono la definizione delle costanti
elastiche del materiale.

44
Le costanti elastiche di un materiale

45
46
47
La prova di trazione
Il provino della forma
indicata nella figura
viene bloccato nei
morsetti della
macchina di trazione e
deformato a velocità
costante.

48
49
Test di trazione per i diversi materiali

Nella figura sono riportati gli andamenti delle curve sforzo deformazione di materiali caratterizzati da
comportamenti meccanici diversi. Il vetro, per esempio, è caratterizzato da un comportamento fragile: infatti la
relativa curva sforzo deformazione presenta solo un tratto lineare (comportamento elastico) che si interrompe
bruscamente alla rottura del campione.

Nei metalli a comportamento plastico,


invece, all’iniziale tratto lineare
caratteristico di una deformazione
elastica reversibile, segue un cedimento
plastico del metallo (snervamento) che
è caratterizzato da una riduzione dello
sforzo con decremento della pendenza
che corrisponde alle fasi di scorrimento
plastico dei piani cristallini del metallo
(dislocazioni).

Per i polimeri (materie plastiche)


possono riscontrabili entrambi i
comportamenti (fragile e duttile), con la
sola differenza che avvengono a valori
dei carichi molto più bassi e comportano
deformazioni molto maggiori di quelle
dei metalli.

50
51
Proprietà elastiche dei materiali isotropi
Nella tabella sono riportate le caratteristiche elastiche (modulo elastico - rigidezza) di alcuni materiali di comune
utilizzo.

Rigidezza, Densità Rigidezza/Peso,


Materiale
GPa Mg/m3 103 x m2/s-2
Polietilene 1 0.83 1,20
Alluminio puro 69 2.7 25,56
Rame puro 130 8.9 14,61
Acciaio inox 195 7.8 25,00
Acciaio (alto tenore di carbonio) 200 7.8 25,64
Acciaio (basso tenore di carbonio) 203 7.8 26,03
Ghisa 120 7.8 15,38
Titanio puro 110 4.4 25,00
Allumina (Al2O3, Zaffiro) 390 3.9 102,63
Nylon 2 1.1 1,82
Resine epossidiche 3 1.4 1,79
Bronzo 110 7.8 14,10
Si3 N4 (Nitruro di silicio) 483 3.2 150,94
Leghe di alluminio 74 2.7 27,41
Vetro 94 1.8 52,22
Leghe di Titanio 120 4.4 27,27
Fibra Kevlar 46 1.4 35,38
Fibra Carbonio 400 1.4 363,64
Diamante 1000 4.4 243,90

52
Proprietà ortotrope di un materiale composito

(resina epossidica e 30% in volume di fibre di carbonio)

53
Proprietà specifiche

Il peso di un componente è spesso critico nel definire il


successo o l'insuccesso di una applicazione. In questi
casi la scelta del materiale opportuno deve fare
riferimento a proprietà specifiche (valore della
proprietà per unità di peso)

In molte applicazioni, in particolari in quelle


aerospaziali, il peso di un componente strutturale è un
parametro critico in quanto un peso eccessivo o
addizionale generalmente riduce la manovrabilità ed
aumenta i consumi di carburante.

L'utilizzo di materiali compositi (fibre rigide di carbonio, vetro, Kevlar tenute


assieme da una matrice polimerica epossidica), molto leggeri ma allo stesso
tempo molto resistenti, rende possibile la progettazione di velivoli più
efficienti in termini di forma e prestazioni. Il concetto di ala volante è stato
sviluppato dall Northrop (XB35) nella prima metà del 900 ma solo
recentemente è stato recentemente ripreso per la realizzazione di nuovi
bombardieri in materiale composito B-2.

Questi compositi,
in fibra di carbonio e matrice epossidica, sono
caratterizzati da rapporti resistenza/peso molto alti
(vedi tabella) che permettono una manovrabilità ed una
efficienza delle strutture non possibili con i materali
tradizionali. Nella tabella successiva sono riportati i
rapporti resistenza/peso di alcuni materiali strutturali.

54
Resistenza, Densità Resistenza/Peso,
Materiale
MPa Mg/m3 103 x m2/s-2
Polietilene 7 0.83 8
Alluminio puro 45 2.7 17
Rame puro 207 8.9 23
Acciaio (basso tenore di C) 393 7.8 50
Titanio puro 241 4.4 55
Allumina (Al2O3, Zaffiro) 207 3.9 53
Nylon 76 1.1 68
Resine epossidiche 103 1.4 74
Acciaio (alto tenore di C) 614 7.8 79
Si3 N4 (Nitruro di silicio) 483 3.2 151
Acciai temprati 1655 7.8 212
Leghe di alluminio ricotte 593 2.7 220
Compositi Carbonio/Carbonio 414 1.8 230
Leghe di Titanio trattate termicamente 1172 4.4 266
Compositi in Kevlar 448 1.4 320
Compositi in Carbonio 551 1.4 393

55
La rigidezza di una struttura

Per rigidezza di una struttura si intende genericamente il legame esistente tra forze applicate e
spostamenti indotti.

Configurazione
indeformata

F F F F

F
Configurazione
$%
deformata

F F F
$u F
$u
F
Per tutte queste strutture si può scrivere: F = K !u
con K
Rigidezza assiale Rigidezza flessionale Rigidezza torsionale

56
La rigidezza è funzione:
• delle proprietà del materiale (E, G, #),
• della disposizione dei carichi e dei vincoli,
• della geometria della struttura.
J è il momento di inerzia della sezione e dipende dalle dimensioni della sezione e da come questa si distribuisce
attorno al suo baricentro elastico.

F l
F = K !u
$u F
l $u

Materiale Materiale

EJ EJ
K =3 3 K = 48 3
l l
Disposizione Geometria Disposizione Geometria
dei carichi dei carichi

57
Momenti di inerzia delle sezioni

y
Area elastica
AE = ! EdA
A
a Momenti statici elastici
x
S Ex = ! EydA
A
b
S Ey = ! ExdA
Baricentro elastico A

$ S Ey
x
! G = Per materiali omogenei e isotropi il
! AE baricentro elastico coincide con quello
# geometrico.
! y = S Ex
!" G AE

Momenti d’inerzia elastici

J Ex = 2
" Ey dA Per materiali omogenei e isotropi, i J Ex = ! Ey 2 dA = E ! y 2 dA = EJ x
A momenti di inerzia elastici sono A A
proporzionali a quelli geometrici tramite
J Ey = 2
" Ex dA il modulo elastico E. J Ey = ! Ex 2 dA = E ! x 2 dA = EJ y
A
A A

58
!
Il momento di inerzia elastico Jx si esprime sulla capacità della struttura a flettersi ruotando attorno all’asse x,
dunque abbassandosi lungo l’asse y.
Tanto maggiore è il momento di inerzia, tanto meno la struttura si flette.
Per una geometria rettangolare, in caso omogeneo e isotropo:

a
x

a 2 a 2
3
2 &y #
2 a 3b
J Ex = EJ x ' J x = ) y dA = ) y bdy = b $ ! =
A (a 2 % 3 " ( a 2 12
b2 b2
3
2 &x #
2 ab 3
J Ey = EJ y ' J y = ) x dA = ) x adx = a $ ! =
A (b 2 % 3 " (b 2 12

59
Una stessa trave può esibire abbassamenti fortemente diversi a seconda della direzione lungo cui essa viene
sollecitata.

a l
x

l a = 10 cm
b = 90 cm
l = 10 m
F F = 10 kN F
E = 200 GPa

a 3b ab 3
Jx = = 7500cm 4 Jy = = 607500cm 4
12 12
EJ EJ y
K I = 3 3 x = 45000 N / m K II = 3 3 = 3645000 N / m
l l
F F
!u I = = 22cm !u II = = 0,3cm
KI K II

60
La rigidezza di una struttura può essere aumentata distribuendo le masse resistenti lontano dal suo baricentro
geometrico. Le strutture sandwich e le travi a doppio T sono esempi di sistemi altamente rigidi e peso ridotto.

y
a = 10 cm
F b = 90 cm
d
x l = 10 m
l F = 10 kN
a
b
E = 200 GPa
F

Dal primo teorema del trasporto (Huygens, matematico olandese del 600):

3
2 a b
J a = J a0 + Ad ! J x = + dab
6
Variando la distanza tra le due coste varia il momento di inerzia e quindi l’abbassamento della trave.

d [cm] Jx [cm^4] K [N/m] f [cm ]


10 159000 954000 1,0
50 195000 1170000 0,9
100 240000 1440000 0,7
61
La rigidezza di una struttura può essere variata anche sagomando opportunamente le sezioni. Una curvatura
aumenta significativamente la rigidezza di una struttura.

Mod.A Mod.B Mod.C


x A [mm^2] 800 800 800
l [mm] 1000 1000 1000
E [N/mm^2] 200000 200000 200000
Mod.A Jx [mm^4] 65000 16000 7000
y Jy [mm^4] 107000 427000 427000
Kx [N/m] 64200 256200 256200
Ky [N/m] 39000 9600 4200
x

Mod.B
y Con una piccola curvatura (Mod.B) si raddoppia la rigidezza
flessionale lungo l’asse y rispetto al caso di sezione rettangolare
(Mod.C), pur rimanendo invariata la rigidezza lungo l’asse x.

x
Mod.C
62
Le proprietà chimico-fisiche di un fluido
L’osservazione del moto di un fluido (liquido o gassoso) ci colpisce per la
grande variabilità ma anche per la similarità delle forme che si generano in
fenomeni fisici ed atmosferici molto diversi fra loro. Il moto vorticoso delle
acque che affascinava Leonardo, la turbolenza generata da un ala o le volute
di un ciclone ci ricordano che le leggi fisiche che governano questi fenomeni
sono influenzate da variabili diverse da quelle che governano il
comportamento dei solidi. Infatti, mentre questi ultimi devono le loro
caratteristiche base all’influenza di legami chimici primari (paragona la
deformabilità del diamante e di un metallo sulla base della forzadei legami
che lo compongono), il comportamento dei fluidi è governato dalle più deboli
interazioni indotte dai legami secondari.

Le proprietà macroscopiche di un fluido riflettono la struttura molecolare della


sostanza. Alcune di queste proprietà sono determinanti nel definire come un
fluido reagisca a forze applicate od al flusso e sono di primaria importanza per
la comprensione della meccanica dei fluidi.

Noi analizzeremo quelle proprietà dei fluidi che sono principalmente correlate
al loro moto.

• Densità
• Viscosità
• Tensione superficiale

Grandezze quali la densità o la viscosità, seppur talvolta con qualche


incertezza, rientrano nella comprensione associata alle nostre esperienze
quotidiane, altre, come quelle legate alla tensione superficie (bagnabilità,
capillarità ecc.) necessitano di un maggior approfondimento sulla
fenomenologia alla base di questi comportamenti.

63
Densità

64
Come per i solidi, la densità di un fluido è il rapporto fra la massa di fluido in un elemento fluido ed il suo volume.

Poiché possiamo immaginare l'elemento fluido come elemento infinitesimale, la densità può essere considerata una
funzione continua della posizione all'interno del fluido stesso. Per convenzione si assegna il simbolo & per
rappresentare la proprietà densità e viene comunemente misurata in kilo-grammi per metro cubi (Kg/m3).

La densità di un fluido influenza in due modi il suo flusso. In primo luogo, essa determina l'inerzia di un’unità di
volume di fluido e, quindi, la sua accelerazione quando soggetta ad una data forza.

Fluidi di bassa densità, come i gas, accelerano più rapidamente dei fluidi ad alta densità, come i liquidi, quando
soggetti alla stessa forza per unità di volume. Per questo un fluido di bassa densità come l'aria richiede meno forza
per essere accelerato di quanta ne sia necessaria per un fluido di più alta densità come l'acqua.

E' per questa ragione che troviamo più difficoltoso camminare nell'acqua che nell'aria. Analogamente, la forza di
gravità per unità di volume è determinata dalla sua densità ed è richiesto più lavoro per sollevare un dato volume
di acqua che uno stesso volume di gas.

La densità di un fluido è funzione della temperatura e della pressione.

A pressione costante, all'aumentare della temperatura del fluido la densità decresce perché la massa fissa del
fluido si espande occupando un volume maggiore.

A temperatura costante, all'aumentare della pressione che agisce sul fluido questo viene compresso facendone
aumentare la densità. Ovviamente, queste variazioni sono molto più evidenti per i gas (dove le interazioni fra le
molecole sono meno forti) che per i liquidi.

Piccole variazioni della densità ' & che accompagnano piccoli variazioni della pressione ' p e della temperatura ' T
possono essere rappresentate in termini di derivate parziali di & rispetto alla pressione ed alla temperatura:

' &= ((&⁄()) 'p + ((&⁄()) ')

65
Dividendo entrambi i membri di questa espressione per & , la variazione frazionaria della densità ' & /& diventa:

' &/& = (( ln&⁄(p) T 'p + (( ln&⁄()) p ')

Il reciproco del coefficiente del primo termine al secondo membro è chiamato modulo elastico di massa E mentre il
negativo del coefficiente del secondo termine è chiamato coefficiente di espansione termica *

E = (( ln&⁄(p) T

* = (( ln&⁄()) p

I valori di E per l'acqua e per l'aria a pressione atmosferica e temperatura ambiente sono rispettivamente 2.1 GPa
e 0.1 MPa.

Per un dato incremento di pressione, quindi, la variazione frazionaria nell'aria è di 2.1 x104 volte più grande che
per l'acqua. Questa differenza è ovviamente dovuta al fatto che lo spazio fra le molecole di liquido è molto minore
di quello fra le molecole di gas alla stessa pressione, che rende molto più difficoltoso comprimere in spazi più
ridotti il liquido a causa delle forti forze repulsive fra le molecole.

Il rapporto dei coefficienti di espansione termica dell'acqua e dell'aria, che sono, rispettivamente, 1.53 x10-4K-1 e
3.5 x10-3K-1 è minore di quello riscontrato per i moduli di massa ma, in ogni caso, rispecchia la maggiore
espandibilità dell'aria (il riscaldamento dei fluidi nel campo gravitazionale terrestre causa un moto di risalita del
fluido riscaldato, sia per l'acqua che per l'aria, ma questo effetto è molto più violento per l'aria perché l'aria a un
coefficiente di espansione termico più alto ed una inerzia minore).

Il coefficiente di espansione termico dell'acqua è una funzione anomala della temperatura fra 0°C e 4°C dove
l'acqua si contrae se riscaldata.

La densità dell'acqua è massima a 4°C e quando riscaldata al di sopra o raffreddata al di sotto di questa
temperatura essa si espande.

66
Quando la superficie di un lago o del mare si raffredda durante l'inverno, l'acqua di superficie più fredda discende
verso il fondo fino a quando non si raggiungono i 4°C ma, se la temperatura dell'acqua superficiale scende
ulteriormente, questa si espande e tende a galleggiare sull'acqua più tiepida del fondo. Per questa ragione il
ghiaccio si forma sempre in superficie mentre l'acqua del fondo rimane più tiepida a 4°C.

Spesso risulta più conveniente esprimere la densità & di un fluido in termini relativi a quella di riferimento
dell'acqua a 4°C, & rif. Questo rapporto (adimensionale) è chiamato peso specifico (specific gravity) o densità
relativa:

SG = &/& rif

E' possibile misurare direttamente il peso specifico di un fluido utilizzando l'idrometro. Il valore del peso specifico di
un fluido può rivelare alcune caratteristiche del fluido stesso: il peso specifico della soluzione di acido solforico delle
batterie al piombo indica il livello di carica della batteria (un più alto peso specifico denota una soluzione di acido
solforico più concentrata), il peso specifico del latte viene utilizzato per misurarne la concentrazione di grassi (più
grassi corrispondono a valori di peso specifico più bassi) e quello delle melasse per misurare la concentrazione di
zucchero.

67
Viscosità

68
Anche se appare chiaro che i liquidi si muovono sotto la forza di gravità e che conformino ai contenitori che li
contengono, alcuni liquidi si muovono più lentamente di altri. Quando versiamo del miele in un piatto questo si
muoverà più lentamente dell'acqua sottoposta alle stesse condizioni sperimentali. Un lubrificante “denso” è un
mezzo intermedio fra l'acqua ed il miele nella sua risposta al versamento. La proprietà del fluido che misura la sua
resistenza al cambio di forma è chiamata viscosità (denotata con il simbolo +): il miele ha, quindi, una viscosità
maggiore dell'acqua ed una densità maggiore (peso per unità di volume) mentre l’olio ha una viscosità maggiore
dell’acqua ma una densità minore di quella dell’acqua (galleggia).

Noi abbiamo bisogno di definire un metodo quantitativo per determinare la viscosità più complesso del semplice
esperimento del versamento. Un modo per fare delle misure quantitative consiste nel porre un sottile strato del
fluido fra due piastre parallele poste a distanza costante H. Se muoviamo una delle piastre a velocità costante V
rispetto alla seconda nella direzione parallela alle superfici delle piastre e misuriamo la forza richiesta per
mantenere questo moto, esprimendolo come forza per unità di area della superficie della piastra , , noteremo che
,è proporzionale a Ux e inversamente proporzionale ad H per ogni tipo di fluido, ma che questa costante è

U x du
!& = =
H dy

Ft
Ft " =
A
"
#=
!&
69
diversa per i diversi fluidi. Noi chiamiamo questa costante di proporzionalità coefficiente di viscosità assoluta o più
semplicemente viscosità: +.

Un fluido che riempie lo spazio H fra due piastre parallele è soggetto a semplice moto di taglio. La piastra
superiore si muove a velocità U mentre la seconda è ferma. Entrambe le piastre sono soggette a forze esterne per
unità di area , parallela alle piastre ma dirette in direzione esposte.

In questo esperimento la forza esercitata sulla piastra per mantenerla in moto è bilanciata da una eguale ma di
segno opposto sull'altra piastra. Entrambe le forze sono trasmesse al fluido generando in questo delle tensioni di
taglio all'interfaccia con le due piastre. La piastra in movimento trasmette al fluido a suo diretto contatto (senza
slittamento) la propria quantità di moto che viene solo parzialmente trasferita agli strati di fluido più profondi. La
capacità di trasferire la quantità di moto è tanto maggiore quanto maggiore è la viscosità del fluido.

Poiché , è lo stesso in tutti i punti nel fluido di questo esperimento, ne consegue che la differenza di velocità 'U
varia linearmente con la distanza 'y normale alle piastre. Il flusso illustrato in figura è chiamato di taglio semplice.

I fluidi che esibiscono il semplice comportamento descritto dalla equazione:

, = + 'U/'y = + -
sono chiamati fluidi Newtoniani perché per primo Newton identificò e propose la relazione lineare fra tensione di
taglio e derivata della velocità.

Discostamenti dal comportamento lineare caratterizzano il comportamento dei fluidi indicati come “non
newtoniani”. Per i fluidi newtoniani la viscosità è una costante che dipende esclusivamente dalla temperatura ed è
indipendente dalla velocità con cui il fluido viene deformato. I fluidi non newtoniani possono mostrare
comportamenti apparentemente anomali come quello di essere più fluidi all’aumentare della velocità di
deformazione (pseudoplastico, i.e le vernici) o di avere apparentemente consistenza solida per poi fluire facilmente
una volta in moto (alla Bingham, i.e. il dentifricio). Le variazioni della fluidità in funzione del tempo di applicazione
della sollecitazione (a velocità di deformazione costante) identificano i fluidi tixotropici (la viscosità diminuisce nel
tempo) o reopectici (la viscosità aumenta nel tempo).

70
Il comportamento viscoelastico dei polimeri

Molti dei fluidi che noi utilizziamo sono Newtoniani (l’acqua, gli oli, i solventi, ecc.) ma alcuni possono presentare,
come evidenziato precedentemente, relazioni fra sforzi di taglio e velocità di deformazione più complessi. Nei fluidi
non newtoniani, il differente comportamento in funzione della velocità di deformazione e del tempo deriva dalla
complessità e lunghezza delle molecole che lo compongono (macromolecole caratteristiche dei polimeri e delle
proteine) o dalla presenza, come nel sangue, di particelle deformabili (globuli rossi). Questa maggiore complessità
macromolecolare favorisce le interazioni non solo dei legami chimici secondari, ma anche di legami fisici transitori
(entanglements) che inducono nel fluido transitorie proprietà assimilabili a quelle dei solidi (dipendenti dalle forze
caratteristiche dei legami primari). La viscoelasticità è la presenza simultanea di proprietà elastiche e viscose
all’interno di una data sostanza. Un polimero amorfo può, quindi, anche assumere uno stato apparentemente
solido fino a diventare vetroso

Nei polimeri:
• La parte elastica è collegata alla presenza di forze di legame intramolecolari fortemente direzionali;
• La parte viscosa è collegata alla presenza di forze di legame intermolecolari non direzionali.
Gli analoghi meccanici

E
Maxwell Voigt
E +

+
# = #1 + # 2 d# 1 d" " # = #1 + # 2 d! # E
$ = + % = $ !
"1 = " 2 = " dt E dt ! !1 = ! 2 = ! dt " "
71
Una prova statica o in regime stazionario come una tradizionale prova di trazione effettuata a velocità di
deformazione costante su di un materiale viscoelastico non è in grado di caratterizzare completamente il suo
comportamento.

Una curva sforzo deformazione, infatti, risentirebbe dell’influenza del rilassamento viscoso del mezzo durante la
prova: quanto più la prova viene effettuata rapidamente tanto meno il materiale rilasserà le tensioni ingenerate
dalle deformazioni applicate e tanto più alta risulterà la sua rigidezza.

# = G" = G" 0 sin!t


Solido elastico
- 0 sen.t
!/2
& '#
+ = )*& = )* 0 sin $ (t + !
Fluido viscoso % 2"

'

% = G# + $#& =
Viscoelastico = G *# 0 sin ("t + ! )

72
Creep Voigt Stress relaxation Maxwell

E E
# t # t
" = " 0 (1 # e !
) " = " 0e !

!
Tempo di rilassamento "=
E
73
Tensione superficiale

74
Le proprietà di un fluido come la densità e la viscosità si applicano agli elementi all'interno del fluido circondati da
elementi dalle stesse caratteristiche. Queste proprietà sono indicate come proprietà di massa.

Ma quando l'elemento è collocato ai confini del fluido, dove viene in contatto con un fluido di caratteristiche diverse
o di un solido, le sue proprietà superficiali possono essere diverse da quelle degli elementi al suo interno.

La capacità di alcuni insetti


di camminare sull’acqua
deriva dalla particolare
configurazione delle zampe
che distribuiscono il peso
(forza) su di una superficie
maggiore (pressione). Il
peso dell’insetto viene
sostenuto dalle forze di
tensione superficiale che
interessano lo strato di
molecole di interfaccia con
l’aria. Mentre le molecole di
acqua che si trovano
all’interno della massa sono
equamente bilanciate dalle
interazioni di tipo
secondario (i forti ponti
idrogeno) con le molecole
che le circondano, le
molecole superficiali
beneficiano di un eccesso di energia di interazione nella direzione del pelo libero del fluido non bilanciato da
molecole di pari forza di legame secondario. Le molecole di aria, infatti, oltre ad essere molto distanti fra loro,
presentano legami di tipo secondario molto deboli (Van der Waals).

75
In una visione bidimensionale idealizzata della
struttura dell'acqua, dove abbiamo indicato con le
linee grigie i legami idrogeno fra le molecole. Le
molecole all'interno dell'elemento fluido sono
impegnati in 4 legami mentre quelle che si trovano in
superficie sono impegnate in due soli legami.

Ora, se deformiamo la superficie come indicato nella


figura successiva, aumenteremo il numero di molecole
che si trovano all'interfaccia. Questo processo
comporta la rottura di alcuni legami idrogeno ed un
costo energetico proporzionale all'intensità
dell'energia dei legame idrogeno coinvolti.

La resistenza alla deformazione delle superfici ed alla


creazione di nuove superfici è chiamata tensione
superficiale.

La formazione di una goccia sferica è il risultato


dell'azione della tensione superficiale. Nel caso di
forma diversa da quella sferica, ci saranno più
molecole di interfaccia e, quindi, un costo energetico
maggiore che tende ad essere minimizzato riducendo
la superficie della goccia.

Anche la dimensione di una goccia è controllata dalla


tensione superficiale: quanto più è bassa la tensione
superficiale tanto più piccola sarà la goccia.
Misurando il peso (la dimensione) di gocce di liquidi
diversi potremo, quindi, determinare il valore della
tensione superficiale (rispetto a cosa?).

76
La forza tensile per unità di lunghezza sulla superficie, identifica dimensionalmente la proprietà superficiale
(tensione superficiale) - fra il liquido ed il fluido o solido adiacente. Poiché questa proprietà superficiale viene
definita dalla presenza di una interfaccia fra due sostanze diverse, sarebbe più opportuna chiamarla tensione
interfacciale.

L'unità di misura della tensione interfacciale è di una forza per unità di lunghezza e si esprime (nel sistema
internazionale SI) come N/m.

Figura
a) Effetto della tensione superficiale sulla
pressione $ p in una goccia
b) definizione dell'angolo di contatto %
all'interfaccia gas/solido/liquido.

La tensione superficiale del liquido di una goccia crea al suo interno una pressione maggiore di quella esterna
(situazione analoga a quella di un palloncino elastico gonfio di gas). L'eccesso di pressione $ p che agisce sulla
superficie ! r2 (dove r è il raggio della goccia) è controbilanciata dalla tensione superficiale che agisce sulla
circonferenza 2! r:

$ p (! r2) = - (2 ! r)

$p = 2 - /r

77
Misurando l'incremento di pressione $ p in una goccia di raggio r possiamo determinare la sua tensione
interfacciale rispetto al liquido che la circonda. Nota che quando l'interfaccia è piana, la differenza di pressione è
nulla (la pressione è uguale ai due lati dell'interfaccia).

Analogamente al lavoro richiesto per gonfiare un pallone che è conservato nel materiale elasticamente deformato,
così è anche necessario fornire lavoro per formare una goccia alla punta di un capillare pompando il liquido
attraverso il tubo, possiamo affermare che il lavoro viene conservato nella superficie come energia (tensione)
superficiale.

Nell’immagine è riportata l’influenza di un tensioattivo (riduzione della tensione superficiale da 72.2 mN/m a 29.5
mN/m) nel determinare forma e dimensione di una goccia di acqua. Ad una tensione superficiale più bassa
corrisponde una minore capacità dello strato di molecole superficiali di sostenere il carico dell’acqua contenuta
nella goccia. La differenza di pressione fra l’interno e l’esterno, $ p = 2 - / r, sarà maggiore nella goccia con
tensione superficiale maggiore.

72.2 mN/m 29.5 mN/m

78
Tensione interfacciale

79
Ricordando che le interazioni fra le molecole in un fluido determinano il valore della sua viscosità consideriamo,
ora, due liquidi (fluidi) immiscibili: all'interfaccia fra i due mezzi le forze di interazione fra molecole di tipo diverso
saranno di intensità diversa da quelle fra le molecole dello stesso tipo nel cuore dei due mezzi determinando
l'insorgere di una tensione di interfaccia (o superficiale).

Generalmente, la tensione interfacciale di uno specifico fluido è misurata determinando la forza che agisce per
unità di lunghezza su qualsiasi linea sulla superficie del fluido. La tensione superficiale, quindi, è espressa nelle
unità di una forza per unità di lunghezza (equivalente ad un lavoro per unità di superficie F*L/L2).

Si pensi di applicare una forza F ad una spira ad U capace di avere un lato mobile. La spira contiene in sé una bolla
di sapone che aumenta di superficie quando viene allungata di ' x.
La forza F, oltre a permettere lo spostamento cinematico del lato mobile della spira, compie lavoro per creare due
nuove superfici della bolla di sapone con l’aria.
Ipotizzando che il lavoro per creare le due interfacies aria-liquido sia molto più grande del lavoro di spostamento
del lato mobile della spira si ha:

Bolla di sapone F 'x=-- 'A

' x
Ovvero il lavoro (F 'x) necessario a creare nuove interfacies è proporzionale alla misura delle interfacies.

80
Esso è negativo per convenzione e dipende dal coefficiente di proporzionalità - definito energia superficiale o
tensione superficiale poiché ha le dimensioni di una forza su lunghezza.

Questa espressione ha valenza generale e consente di calcolare il lavoro da compiere per generare una nuova
interfaccia 'A, nel caso in esame essa si specializza come:

F ' x=-- 2l 'x - =-F/2l


Consideriamo una goccia d'acqua sferica in equilibrio con il vapore (non considerando le forze gravitazionali):

la diversa curvatura della superficie indurrà una differenza di pressione fra la fase acquosa e quella del vapore.

La pressione nella goccia dal lato concavo della superficie è maggiore di quella sul lato convesso della stessa
superficie (si deve, infatti, sommare la pressione generata dalla tensione superficiale che comprime il liquido).

Denotando con - la tensione superficiale, l'energia libera della superficie è data da 4! R2-, dove R è il raggio della
goccia.

Assumendo che il raggio della goccia aumenta di dR a causa della condensazione del vapore, il corrispondente
aumento della energia libera superficiale è 8! R- dR.

Questo aumento di energia deve essere bilanciato da forze di pressione fra il vapore e la goccia ed il lavoro
richiesto per aumentare la dimensione della goccia di dR : se indichiamo con $p la differenza di pressione
(maggiore di zero) questo lavoro è $ p/ 4 ! R2 dR=8! R- dR.

La differenza di pressione fra la superficie concava (caratterizzata dal raggio di curvatura R) del liquido ed il vapore
è, quindi:

$p = 2-/R

Questa equazione è chiamata equazione di Young -Laplace ed ha la forma generale:

81
$p = -(1/R1 +1/R2 )

dove R1 e R2 sono i raggi principali della curvatura dell'interfacce.

Per il flusso di un mezzo bifasico (gas-liquido, liquido-liquido) in un mezzo poroso, la tensione superficiale sulle
superfici curve dei pori (di dimensione media a) genera una pressione capillare diversa per i due fluidi.

Assumendo che a livello dei pori, la curvatura dell'interfaccia è uguale al raggio di curvatura, la pressione capillare
sarà 2-/a.

82
Bagnabilità

83
La bagnabilità di un solido da parte di un liquido è definita dall'angolo di contatto di una goccia di liquido in
equilibrio termico su di una superficie orizzontale.

In funzione delle caratteristiche del liquido e del solido la goccia può assumere una varietà di forme illustrata nella
figura precedente.

L'angolo di contatto % è dato dalla misura dell'angolo formato dalla tangente alla superficie del liquido nel punto di
contatto con il solido e la superficie orizzontale.

Il liquido è detto bagnante se l'angolo di contatto è compreso fra 90°< % < 180°;

è detto non bagnante quando l'angolo di contatto è compreso fra 0°< % < 90°.

L'angolo di contatto % =180°; corrisponde ad un liquido non bagnante ed il liquido tende ad isolarsi dalla superficie.

84
Di fatto l'angolo di contatto % è una grandezza termodinamica che correla le tensioni interfacciali fra le superfici
presenti nel sistema (liquido-gas, liquido-solido e gas solido).

Denotiamo con

- lg la tensione interfacciale dovuta alla superficie liquido-gas,

con - ls la tensione interfacciale dovuta alla superficie liquido-solido e

con - gs la tensione interfacciale della superficie solido-gas.

In equilibrio termodinamico (equilibrio fra le tre forze rappresentate dai tre vettori delle tensioni) l'angolo di
contatto è dato dalla legge di Young:

-s,g= -s,l + -l,g cos %

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Una goccia di liquido in equilibrio con una superficie orizzontale circondato da un gas. L'angolo di contatto % fra la
superficie orizzontale e l'interfaccia della superficie liquida.

A sinistra: un fluido non bagnante con % > 90°deg;.

A destra: un fluido bagnante con % < 90°deg;.

Orbene la condizione di spontaneo spargimento è fornita dalla seguente condizione sul parametro S definito come
coefficiente di spargimento:

S= " SV -(" LV + " LS) > 0


Idrofobico %> % < 90°deg Idrofilico
90°deg

%= 174° PTFE %= 102° PE %= 73° PMMA %= 51° Vetro % = 17° Quarzo

Nell’immagine bagnabilità rispetto all’acqua di diverse superfici:

PTFE, Politetrafluoroetilene, (Teflon). PE, Polietilene (bassa densità). PMMA, Polimetilmetacrilato (Plexiglass), Vetro
sodico-calcico (finestra). Quarzo (silice vetrosa)

86
Tensione Superficiale e Capillarità

87
Piccole goccie o bolle di un fluido in un altro fluido mantiene una forma sferica a causa della tensione isuperficiale
fra i due fluidi.

Quando i fluidi hanno densità differenti (come nella maggioranza dei casi) le gocce o le bolle si muovono verso
l'alto o verso il basso a causa della spinta di galleggiamento non bilanciata dalla forza di gravità, comunque, se
queste vengono in contatto con delle superfici solide possono rimanere in posizione stazionaria in quanto la
tensione superficiale eccede il valore della risultante fra la spinta di galleggiamento e la forza di gravità.

Poiché la prima è proporzionale al raggio della goccia mentre l'ultima è proporzionale al cubo del raggio, una
goccia o bolla sufficientemente piccola può vincere la forza di gravità e rimanere aderente ad una superficie.

Una bollicina di anidride carbonica attaccata lal vetro di un picchiere o una goccia di acqua su di una vetro della
finestra sono due evenienze di questo fenomeno.

Come mostrato nella figura, quando l'interfaccia fra due fluidi viene in contatto con un solido, l'interfaccia produce
un angolo # (angolo di contatto definito, per convenzione, come l'angolo sotteso fra la superficie solida e
l'interfaccia fluida nel fluido più denso) con la superficie solida.

Quest'angolo riflette il bilanciamento delle tensioni interfacciali fra il


solido ed i fluidi nei punti di contatto fra i tre mezzi.

Un altro esempio dell'effetto della tensione superficiale agente su di un


fluido statico è la risalita capillare di un liquido in un tubo di piccolo
diametro (capillare) immerso verticalmente in un liquido esposto
all'atmosfera come mostrato nella figura.

Un liquido sale in un capillare fino ad una posizione di equilibrio


determinato dal bilanciamento delle forze derivanti dalla tensione
superficiale e dalla forza di gravità agente sul volume della colonna di
fluido nel capillare

88
L'altezza media di risalita h del liquido nel tubo dalla superficie dell'interfaccia gas liquido viene calcolata
bilanciando le componenti verticali delle forze derivanti dalla tensione superficiale 2$ r" cos# e la forza di gravità
%" ($ r2$ r h) che agisce sulla colonna di liquido:

%" ($ r2 r h) =2$ r" cos# h =2" cos#/% gr

La risalita capillare aumenta al diminuire del diametro del capillare per fluidi
bagnanti mentre per fluidi non bagnanti, come il mercurio sul vetro che è
caratterizzato da un angolo di contatto maggiore di 90°, l'altezza di risalita è
negativa (cos# < 1) i.e., il fluido si muove verso il basso nel capillare invece che
verso l'alto.

L'azione capillare è importante nei processi in cui dei fluidi si infiltrano in mezzi
porosi come l'acqua nelle pietre porose da costruzione, le resine nei tessuti dei
compositi, il petrolio nelle sabbie o della paraffina liquida nello stoppino di una
candela.

In quest'ultimo caso, il calore radiante della fiamma della candela fonde la


paraffina alla base dello stoppino che tende a bagnarlo ed a risalire per capillarità
nella trama dello stesso dove viene vaporizzato in prossimità della fiamma
alimentandola e permettendo la risalita di altra paraffina fusa.

89
La classificazione dei materiali
Una prima generale classificazione dei materiali viene fatta rispetto alla natura dei legami chimici caratteristici
della sostanza. La condivisione libera degli elettroni del legame metallico caratterizza i metalli, la presenza di
legami covalenti e ionici caratterizza i ceramici mentre, infine, la prevalenza di legami secondari caratterizza il
comportamento dei polimeri.

Metalli

I metalli sono elementi chimici che formano solidi che sono opachi alle radiazioni, buoni conduttori di calore ed
elettricità e, quando lucidati, buoni rifletttenti della luce. La maggior parte dei metalli sono resistenti, duttili e
malleabili e, in generale di alta densità. I metalli sono i materiali strutturali più utilizzati dalla tecnologia attuale ed
includono una grossa varietà di leghe a base di ferro. I metalli sono facilmente lavorabili per riscaldamento e
forgiatura.

Ceramici

Questa classe può essere defiinita come ogni solido inorganico, non metallico lavorato o utilizzato ad alta
temperatura. Immediatamente pensiamo a cose come il vasellame, i sanitari, le mattonelle, la porcellana ecc.,
sottostimando le applicazioni ad alta tecnonolgia degli ossidi, carburi e nitruri che sono di grosso interesse
industriale. I ceramici includono anche materiali come vetri, grafite e cemento. I materiali ceramici sono
caratterizzati da comportamento meccanico fragile.

Polimeri

Questa classe copre un gruppo di materiali organici con la comune caratteristica di essere legati chimicamente con
legami covalenti. Ad un estremo ci sono i polimeri lineari nei quali molecole semplici (spesso gruppi carbonio-
idrogeno) sono unite in catene molto lunghe da legami covalenti molto forti mentre deboli legami secondari (dipoli,
van der Waals, ponti idrogeno) le tengono unite. Questi materiali non sono mai completamente cristallini e
possono essere anche esclusivamente amorfi. Possono essere di origine naturale come le fibre (cotone, seta, lino
ecc.) o come il legno o sintetici come molti dei polimeri termoplastici correntemente in uso.

90
Metalli

91
I metalli sono solidi cristallini formati da ioni positivi immersi in un gas di elettroni (legame metallico). L'attrazione
fra ioni positivi ed elettroni negativi mantiene unita la struttura e bilancia le forze repulsive fra gli ioni positivi e fra
gli elettroni. Gli elettroni si muovono liberamente nel lattice (sequenza ordinata di atomi) impartendo una buona
conducibilità elettrica e termica ai metalli (il motivo per cui i metalli sembrano freddi è proprio la loro alta
conducibilità termica).

La maggior parte dei metalli ha una di queste tre strutture cristalline ordinate.

Possiamo visualizzare queste strutture ordinate immaginando la disposizione, compatta (close packing) ordinata e
sovrapposta di arance su di uno scaffale del supermercato. Ogni arancia (A) di uno strato è circondata da sei
arance.

Disposizione ordinata e compatta di arance (minor ingombro)

92
Nei fori indicati con B e C potremo inserire (in alternativa e non contemporaneamente) le arance dello strato
sovrapposto, generando così una struttura tridimensionale con una sequenza ABC, ABC, … : questa struttura
tridimensionale corrisponde a quella della struttura cristallina indicata come cubic close packed (cubica compatta)
chiamata anche Face Cubici Centered (cubica a facce centrate) ed indicata con la simbologia FCC. L’Oro (Au)
presenta una struttura cristallina di questo tipo.

Esiste una seconda configurazione cubica compatta ottenuta dalla sequenza di sovrapposizione delle arance del
tipo AB, AB (o AC, AC): questa configurazione è chiamata Hexagonal Close Packing (esagonale compatta) ed
indicata con la simbologia HCP. L’Argento (Ag) presenta una struttura cristallina di questo tipo.

Una terza struttura, meno compatta, è quella indicata come Body Centered Cubic (cubica a corpo centrato) e
consiste in una sovrapposizione polare degli atomi (un cubo con quattro atomi negli angoli ed uno al centro).

FCC HCP BCC


Cubico a facce centrate Oro (Au) Esagonale compatto, Argento (Ag) Cubico a corpo centrato, Cromo (Cr)

93
La struttura BCC è meno compatta delle strutture FCC e HCP e spesso metalli che presentano una struttura
compatta FCC e HCP a basse temperatura si trasformano in BCC ad alte temperature. Il ferro (Fe) può essere sia
BCC o FCC in funzione dei trattamenti termici mentre metalli come il Cromo (Cr) sono sempre BCC.

I metalli con una struttura cristallina BCC sono generalmente più duri (Cromo) e meno malleabili dei metalli con
struttura compatta (FCC e HCP) come l’oro e l’argento in quanto sono più facilitati gli scorrimenti fra piani cristallini
(dislocazioni). Ci sono altri importanti meccanismi per indurire un metallo che consistono nell’introdurre delle
impurità o dei difetti nella struttura cristallina che impediscono questi scorrimenti.

Molti metalli elementari hanno strutture differenti o forme allotropiche quando la temperatura o la pressione varia,
o quando sono soggetti a trattamenti termici o meccanici particolari. La forma cubica a corpo centrato del Ferro a
temperatura ambiente si modifica in cubica a facce centrate per riscaldamento a 910°C e ritorna a quella cubica a
corpo centrato a circa 1400 °C.

Il Manganese può esistere in quattro differenti forme ed il plutonio addirittura in sei forme diverse. Lo Zinco ha la
sua forma metallica alle temperature ordinarie ed una forma non metallica (simile a quella del diamante) al di
sotto dei 13°C.

Molti metalli (quali il Titanio, il Tallio, lo Zirconio, il Litio ed il Berillio) che hanno una struttura esagonale a basse
temperature si trasformano in struttura cubica a corpo centrato a temperature più alte. Altri (come il Calcio, il
Lantanio e lo Scandio) hanno struttura esagonale a bassa temperatura e cubica a facce centrate ad alte
temperature.

La miscelazione di diversi elementi fra loro porta ad una serie di materiali metallici che possono essere progettati
per possedere specifiche proprietà (leghe). L’acciaio, il bronzo, l’ottone e le leghe di Alluminio e Titanio ne sono un
chiaro esempio.

L’evoluzione della metallurgia ha seguito un percorso che è stato segnato dal continuo miglioramento delle
conoscenze sulla morfologia delle leghe, la chimica dei componenti e l’avanzamento delle tecnologie di lavorazione
e produzione. Questo percorso è illustrato nel profilo storico dei metalli del capitolo seguente.

94
Profilo storico dei metalli

9000-3500 AC Uso del Rame nativo e metallurgia del rame e l’età


del Rame. Questo metallo viene facilmente trovato
in natura nella sua forma metallica (Rame nativo).
I primi utensili in questo metallo erano ottenuti
riscaldando e fondendo il Rame nativo.

3500-1500 AC Il Rame , metallo duttile e morbido, viene legato


con lo Stagno (Sn) per formare una lega metallica
molto resistente e dura: il Bronzo. L’aggiunta dello
Stagno al Rame è il primo esempio di metallurgia.
Questa invenzione caratterizzerà ed influenzerà il
periodo storico identificato come età del Bronzo.

1500 AC- 100 DC Nell’antico Egitto si sviluppa e si diffonde la


metallurgia del Ferro scoperta dagli Ittiti nel 2000
AC circa. Le armi in questo metallo, ottenuto
riscaldando minerali ferrosi con impurità calcaree,
erano più resistenti ed affilate di quelle in Bronzo.

95
500 – 1600 DC Miglioramento della produzione di ghise di qualità e
lavorazione dell’acciaio.
Le prime e più antiche fornaci rinvenute nel
continente europeo (Durstel in Svizzera e
Märkische Sauerland in Germania) risalgono al
1100-1200.

1400 – 1600 DC Ulteriori miglioramenti delle caratteristiche


meccaniche dei manufatti in acciaio vengono
raggiunti con l’ introduzione delle lavorazioni
meccaniche (forgiatura).

1600-1750 L’alchimia diventa scienza: la chimica. Ora è


possibile comprendere meglio la natura dei metalli
e le interazioni fra gli elementi per una
razionalizzazione e migliore comprensione dei
principi della metallurgia.

Lavoiser (Parigi, 1743-1794), Chimico francese


pose le basi della chimica quantitativa.

96
1750-1850 Viene sviluppata la produzione industriale del
Ferro. La ghisa e l’acciaio diventano prodotti
industriali facilmente reperibili per applicazioni
diverse da quelle tradizionali dell’industria bellica.
L’acciaio viene utilizzato dalle costruzioni agli
oggetti di uso comune. L’utilizzo dei convertitori
con rivestimenti ceramici permette di trattare ad
alte temperature e ridurre il contenuto di C della
ghisa

1850 - 1900 Nel 1889 Charls Martin Hall brevetta un economico


metodo di produzione dell’alluminio puro. Si tratta
di un processo elettrolitico. Il costo dell’alluminio
scenda dai 1200 dollari a libra del 1852 a 18
centesimi. L’alluminio puro diventa disponibile per
le applicazioni industriali. La sua resistenza, però,
non è ancora sufficiente per giustificare un suo
impiego in applicazioni strutturali

1900 - 1940 Per la maggiore diffusione dell’Alluminio dovremo


aspettare gli anni 40 dove le sue proprietà
meccaniche vengono migliorate con lo studio e la
messa a punto delle sue leghe. Nei dirigibili
Zeppelin vengono utilizzate leghe di Alluminio e
rame ed altri metalli: il wolframinium in lega con
Rame (Cu) Wolframium (W) e duralumin con Rame
(Cu), Manganese (Mn) e Magnesio(Mg).

97
1935 - 1955 Vengono messe a punto nuove leghe dell’acciaio e
di alluminio per impiego nella meccanica e
nell’aeronautica. Le nuove leghe di alluminio, Al-
Zn-Mg-Cu, leggere e resistenti alla fatica,
favoriscono lo sviluppo dell’industria aeronautica.

1955 - 1970 Leghe metalliche ad alta biocompatibilità a base di


Titanio, Acciaio e Cobalto vengono messe a punto
ed utilizzate per sostituzioni funzionali e per le
protesi umane.

1970 - 1990 Le superleghe caratterizzate da alta resistenza


meccanica ed alla temperatura vengono utilizzate
per applicazioni estreme come quelle dell’industria
aeronautica e spaziale. Leghe di Titanio (Ti),
Cobalto (Co), Cromo (Cr) ed Alluminio (Al) rendono
possibili turbine e motori che operano ad alte
temperature con altissime efficienze e potenze.

1990 - 2000 “Smart materials” a base metallica (leghe di Nichel


e Titanio, nitinol). Il materiale viene inizialmente
modellato nella forma desiderata e trattato a caldo
per ottenere una struttura martensitica. La
deformazione del metallo quindi non è causata dal
movimento di dislocazioni (che renderebbe il
processo irreversibile), ma dal "twinning" della
martensite da BCC a FCC. Quando riscaldata, la
martensite ritorna alla fase originale facendo
recuperare all'oggetto la forma precedente.

98
Ceramici

Lavorazione del
vetro 1600

99
Questa classe può essere defiinita come ogni solido inorganico, non metallico lavorato o utilizzato ad alta
temperatura. Immediatamente pensiamo a cose come il vasellame, i sanitari, le mattonelle, la porcellana ecc.,
sottostimando le applicazioni ad alta tecnonolgia degli ossidi, carburi e nitruri che sono di grosso interesse
industriale. I ceramici includono anche materiali come vetri, grafite e cemento.

La struttura dei ceramici prevede la presenza di atomi di natura metallica combinati con atomi di natura non
metallica. La struttura cristallina si compone di atomi di natura diversa alternati fra loro. Le proprietà fisiche e
meccaniche dei ceramici derivano dalle caratteristiche dei loro legami chimici e strutture cristalline. Il legame
chimico può essere ionico o covalente o intermedio fra i due. L'assenza di elettroni liberi rende molti ceramici
cattivi conduttori di elettricità e di calore. Altra caratteristica dei materiali ceramici è la loro alta fragilità: la
presenza di atomi diversi nel reticolo non permettono deformazioni plastiche associate allo scorrimento dei piani
cristallini.

Le strutture cristalline dei ceramici sono molte e varie. Le strutture dei ceramici sono spesso caratterizzate da
bassa simmetria che induce a questi materiali interessanti proprietà elettromagnetiche. Per esempio, la
pizoelettricità, la formazione di cariche elettrostatiche a seguito di deformazione elastica, è utilizzata per produrre
sensori e trasduttori.

Alcuni esempi di materiali ceramici sono:

• Silicati
• Superconduttori

Silicati - Gli ossidi metallici rappresentano la maggioranza dei materiali ceramici. Gli ossidi dominano le
applicazione nei settori dell'elettronica e dei refrattari. L'utilizzo degli ossidi ceramici dipende da un incrocio di
differenti proprietà: elettriche (sia componenti passive che attive), proprietà termiche (fibre ceramiche per
isolamento e materiali refrattari), resistenza alla corrosione (refrattari e attrezzature) e meccaniche (ceramici
strutturali). Una classe fra gli ossidi ceramici è quella legata alla Silice (SiO2). Nonostante la semplice struttura, la
silice ed i silicati ad essa legati, sono materiali relativamente complessi.

Per quanto riguarda la silice, per esempio, esistono sei strutture di equilibro che dipendono dalla temperatura e
dalla pressione. Una di queste strutture di equilibrio della silice è il quarzo.

100
Il quarzo si forma quando i tetraedri (un atomo di silicio legato a quattro atomi di ossigeno) sono regolarmente
disposti nello spazio. Se la silice fusa si raffredda molto lentamente, come è accaduto per il quarzo che ritroviamo
in natura (la sabbia delle nostre spiagge), essa solidifica in strutture ordinate alla temperatura di cristallizzazione
ma, se viene raffreddata in condizioni ordinarie, essa si solidifica in una struttura meno ordinata, amorfa,
caratteristica dei vetri.

La temperatura alla quale la silice fusa diventa un solido vetroso è identificata come temperatura di transione
vetrosa (questa temperatura di solidificazione dipende dalla velocità con cui si raffredda il sistema).

La silice è il componente base di molti dei vetri che utilizziamo. Denominazione di sostanze amorfe omogenee
trasparenti allo stato solido ma non cristallino. Fisicamente viene definito come un liquido ad elevata viscosità
solidificatosi col raffreddamento. E' costituito da silice SiO2 unita a sali od ossidi di Na o K, soda (fondenti che
servono per far fondere la silice ad una minore temperatura) e ad ossidi di Ca, Mg, Ba, allumina, i quali
impediscono la devetrificazione. La soda, la cui purezza viene garantita dal metodo Solvay, ha anche il vantaggio
di allungare i tempi di solidificazione della massa vetrosa. Una sua maggiore percentuale determina una
solidificazione più lenta del vetro. Viceversa, il vetro, con il passare del tempo, porterà in superficie il fondente,
opacizzando l'oggetto. Nel composto si ritrovano anche opacizzanti o coloranti. Gli stabilizzanti possono essere
sostituiti da ossidi di piombo con l'ottenimento di vetri ad alto indice di rifrazione (vetri al piombo detti cristalli) o
da carbonato di calcio. Anche i fondenti possono essere costituiti da anidride fosforica o borica ottenendo vetri di
diverso indice di rifrazione (flint e crown).

Superconduttori - Nel 1986, Georg Bednorz and K. Alex Muller hanno scoperto la superconduttività a temperature
molto più alte di quelle ritenute possibili e nella forma di ossido e non di metallo. Fin da allora sono stati scoperti
molti altri nuovi composti superconduttori, ne sono state determinate le proprietà di superconduzione e sono state
ipotizzate molte possibili applicazioni nei settori dell'elettronica e dei magneti.

Comunque, il settore degli ossidi superconduttori non è maturo e necessita ancora di approfondimenti teorici e
sperimentali su alcuni argomenti base. L'enfasi della ricerca fino ad oggi sviluppata nel settore si è incentrata sulle
proprietà superconduttrici dei curati di Bario (Ba) e Ittrio (Y) YBa2Cu3O7-x. La struttura dei cuprati è molto
complessa perché contiene molti siti del rame non equivalenti e può contenere diversi contenuti di ossigeno che
varia da YBa2Cu3O6 a YBa2Cu3O7 .

101
Profilo storico dei ceramici

20000-10000 AC I primi uomini lavorando un impasto argilloso di


grasso animale, cenere di ossa si resero conto che
sagomato e lasciato asciugare al sole diventava un
materiale fragile ma resistente al fuoco.

5000 AC La cottura dell’argilla è usata per la prima volta


dalle popolazioni dell’antica Mesopotamia. L’argilla
è un deposito minerale di silico-alluminati
(caolino), calcare, silice ed ossidi di Ferro in
proporzioni variabili. Le fornaci in cui venivano cotti
i manufatti in argilla non potevano raggiungere
temperature elevate (800-900°C). La particolare
composizione della miscela ricca in ossidi metallici
fondenti favoriva le reazioni di ricombinazione dei
componenti (cottura).

3500 AC Il vetro è scoperto nell’antico Egitto. La


composizione di questi vetri prevedeva l’uso di
soda (Na2O) o potassa (K2O) miscelato a sabbia
silicea (SiO2) ed ossidi di calcio (CaO da calcare).
Questo permetteva di fondere il vetro a
temperature relativamente basse (700°-900°C)
raggiungibili nelle fornaci dell’epoca. La silice
quarzifera fonde a 1700°C. Non esistevano ancora
materiali refrattari in grado di operare a quelle
temperature.
Il vetro fuso viene lavorato per deposizione su
nuclei in materiale friabile (sabbia).
102
50 AC - 50 DC La tecnica del soffiaggio del vetro nasce in Siria,
ripresa dai Romani si diffonde rapidamente in tutto
l’impero. Questa tecnica permette di ottenere vetri
più trasparenti e sottili. In questo modo è possibile
ottenere vetri per finestre, ottiche e specchi. Una
tecnica in uso era anche quella della colata in
stampi e controstampa. Ai vetri vengono aggiunti
ossidi di metalli per modificarne le proprietà ed il
colore.

600 DC Nella Cina medioevale si sviluppa la tecnologia


della produzione delle porcellane; argille molto
pure in caolinite (Al2Si2O5(OH)4) miscelate con
feldspati (alluminosilicati di potassio, sodio e calcio
come l’ortoclasio, KAlSi3O8) e quarzo venivano
cotte a temperature superiori ai 1100°C. Il
materiale composito risultante possedeva
caratteristiche meccaniche eccellenti e poteva
essere lavorato in spessori sottili.

1870 Con l’avvento della chimica migliora la


comprensione dei fenomeni che avvengono durante
la cottura dei materiali ceramici. Miscelando
opportunamente ossidi metallici selezionati e
possibile ottenere prima materiali refrattari basici
(MgO) e poi neutri (alluminosi) e acidi (silicei). Il
materiale refrattario è caratterizzato dalla capacità
di operare ad altissime temperature (superiori a
1500-1800°C) senza perdere le proprie
caratteristiche meccaniche e chimiche. L’avvento Convertitore Bessemer per
dei refrattari apre la strada alle produzioni l’affinazione della ghisa rivestito di
industriali dell’Acciaio. materiale refrattario.

103
1880-1910 Thomas Edison sperimenta l’uso dei ceramici come
resistori da utilizzare nei primi microfoni a carbone
(la grafite rientra nei materiali ceramici)
sviluppando i primi sistemi di registrazione. Si
sviluppano le conoscenze sui cristalli piezoelettrici:
Pierre e Jacques Curie nel 1880 studiarono, la
proprietà che hanno alcuni cristalli (come il quarzo
ei nostri orologi) di generare carica elettrica se
sottoposti a carico meccanico. Per le prime
applicazioni dovremo aspettare fino al 1940 circa;

1960 Con la scoperta della luce laser e che questa


viaggia facilmente nel vetro si apre la strada allo
sviluppo delle fibre ottiche. Queste sono ottenute
depositando a strati successivi vetri con
caratteristiche ottiche ed indici di rifrazione diversi.
La luce viaggia in questi in questi cavi rimbalzando
sulle sue superfici interne (riflessione).

1965-1970 Nasce la tecnologia industriale delle celle


fotovoltaiche che convertono la luce solare in
energia elettrica. La capacità di alcune soluzioni
elettrolitiche di emettere corrente quando investite
dalla luce solare era già noto dal 1839 (Edmond
Becquerel). Nel 1877 Adams e Day notarono che il
Selenio presentava lo stesso fenomeno. L’aggiunta
di impurezze (Boro e Fosforo) al Silicio rende
questo fotoattivo. Le prime celle fotovoltaiche
industriali avevano una efficienza di appena il 4%.
Oggi si raggiunge il 15-17% di conversione.

104
1987 Vengono scoperti gli ossidi ceramici
superconduttori (YBa2Cu3O7) con temperature
critiche di 91°K. Si superano i limiti dei vecchi
metalli superconduttori (temperatura critica 30°K)
e si apre la strada ai nuovi computer superveloci
ed alla levitazione magnetica (foto). La resistenza
al moto della corrente si abbassa bruscamente alla
temperatura critica inducendo una super-
conduttività del materiale.

1990-2000 Alcuni materiali ceramici noti come “smart


materials” trovano largo impiego in applicazioni
industriai come sensori. L’apertura degli air-bags
delle auto è governata da un sensore che
percepisce le variazioni di pressione (associate alle
decelerazioni) e le trasforma in segnali elettrici.
Si tratta essenzialmente di materiali piezoelettrici.

1990 -2000 La Nasa mette a punto l’aerogel vetro nanoporoso


con straordinarie caratteristiche di isolamento
termico e bassissima densità (99.8 % di aria).
Viene utilizzato nelle missioni spaziali su Marte e
per raccoglier la polvere inter-stellare.

2000- ??? Ceramici nanostrutturato. La scoperta dei Fullereni


(1986), apre la strada a nuove applicazioni dal
settore biomedicale a quello dei trasporti. In
queste nuove sostanze il Carbonio, ibridato sp2
come nella grafite, si avvolge su se stesso creando
nanotubii e nano-sfere. Le proprietà di questi nuovi
materiali sono oggetto di intensa ricerca.

105
Polimeri

Burri 1964

106
Questa classe copre un gruppo di materiali organici con la comune caratteristica di essere legati chimicamente con
legami covalenti. Ad un estremo ci sono i polimeri lineari nei quali molecole semplici (spesso gruppi carbonio-
idrogeno) sono unite in catene molto lunghe da legami covalenti molto forti mentre deboli legami secondari (dipoli,
van der Waals, ponti idrogeno) le tengono unite. Questi materiali non sono mai completamente cristallini e
possono essere anche esclusivamente amorfi. Possono essere di origine naturale come le fibre (cotone, seta, lino
ecc.) o come il legno o sintetici come molti dei polimeri termoplastici correntemente in uso.

All'altro estremo ci sono polimeri reticolati nei quali macromolecole tridimensionali unite da legami covalenti sono
formate dalla polimerizzazione di unità monomeriche. Oltre alle materie plastiche i polimeri sono la base per
vernici, gomme, e fibre sintetiche.

Un polimero è una grande molecola (macromolecola) costruita con la ripetizione di piccole, semplici unità chimiche
(meri). In alcuni casi la ripetizione e lineare con la formazione di una lunga catena, in altri casi le catene sono
ramificate o interconnesse a formare un reticolo tridimensionale. L'unità che si ripete (il mero) è generalmente
equivalente o quasi al monomero, o ai materiali di partenza dai quali il polimero è stato formato.

La lunghezza della catena polimerica è identificata dal numero di unità che si ripetono nella struttura ed è
identificato come grado di polimerizzazione (DP). Il peso molecolare è il prodotto del peso molecolare dell'unità che
si ripete ed il grado di polimerizzazione. La maggior parte dei polimeri utilizzati come materie plastiche, gomme o
fibre hanno pesi molecolari compresi fra 10.000 e 1.000.000.

La formazione delle macromolecole dai monomeri è conosciuta come polimerizzazione. Il processo di


polimerizzazione è divisi in due gruppi:

• Polimerizzazione per condensazione o Reazione a Step


• Polimerizzazione per Addizione o Reazione a Catena (radicalica)

Nella polimerizzazione per condensazione, la condensazione avviene fra due molecole polifunzionali per produrre
una più grande molecola polifunzionale con la eventuale (non sempre c'è) eliminazione di piccole molecole (tipo
acqua). La reazione continua fino a quando la concentrazione di uno dei due componenti diventa trascurabile
raggiungendo una condizione di equilibrio che si può spostare verso i prodotti o verso i reagenti in funzione della
temperatura e della composizione relativa: l'idrolisi in ambienti umidi e caldi dei poliesteri o delle poliammidi sono
esempi di questa reversibilità della polimerizzazione.

107
In alcuni tipi di plastiche, la polimerizzazione produce una reticolazione fra le lunghe catene molecolari. La
reticolazione produce delle plastiche termoindurenti che sono permanentemente indurite (non più fondibili per
riscaldamento o dissoluzione in solventi). Le materie plastiche che invece (anche se non completamene lineari)
rammolliscono e fluiscono per riscaldamento o vengono sciolti da un solvente vengono identificati come
termoplastici.

Molti polimeri termoplastici, comprese molte fibre, sono parzialmente cristallini (i polimeri non sono mai
completamente cristallini). I polimeri semi-cristallini tipici sono quelli che hanno struttura macromolecolare
chimicamente e geometricamente regolari come il Polietilene bassa ed alta densità (HDPE e LDPE), il Polipropilene
(PP), le poliammidi (PA, Nylon), i poliesteri aromatici come il Polietilentereftalato (PET) e il Politetra-Fluoro Etilene
(Teflon, PTFE). Fra i polimeri completamente amorfi ricordiamo il Cloruro di Polivinile (PVC), il Polistirene (PS), il
Poli-Metil-Meta-Acrilato (PMMA, Plexiglass), il Policarbonato (PC), il Polietilen-Tereftalato Gligole (PETG).

La caratteristica dei polimeri è quella di poter essere rammolliti e/o fusi a temperature nettamente inferiori a quelle
dei metalli e dei ceramici. Le principali trasformazioni che i polimeri subiscono per riscaldamento sono la
transizione vetrosa (temperatura di rammollimento) e, per i polimeri semicristallini, la temperatura di fusione. Alla
transizione vetrosa il polimero subisce una brusca e significativa riduzione del modulo elastico. Nello stato
rammollito mantiene una consistenza gommosa che sparisce all’aumentare della temperatura. Il polimero fuso si
presenta molto viscoso e necessita di presse e macchine di iniezione per poter essere trasformato in manufatti.

I processi di lavorazione dei polimeri differiscono significativamente per i termoplastici e per i termoindurenti.
Questi ultimi, presentano anch’essi una transizione vetrosa con conseguente riduzione della rigidezza ma,
contrariamente ai termoplastici, mantengono lo stato gommoso fino alle temperature che ne determinano la
degradazione termica (come tutti i materiali organici carbonizzano temperature superiori ai 400°C). Questi
materiali non possono essere formati dopo la loro polimerizzazione e dovranno essere lavorati dai monomeri di
partenza direttamente nella loro forma finale. Le tecnologie utilizzate sono, quindi, quelle del casting (versare) in
stampi, della impregnazione e dello stampaggio in stampi riscaldati.

Le tecnologie di lavorazione dei termoplastici sono lo stampaggio per compressione, la termoformatura, lo


stampaggio ad iniezione, l’estrusione (laminazione e soffiaggio).

108
Profilo storico dei polimeri

7000 - 1500AC Nella Cina del quindicesimo secolo AC, venne


specializzato l’uso della lacca, resina ricavata da
l’albero Toxicodendron vernicifluum già utilizzata
da quelle popolazioni fin dal 7000 AC. La resina
(lakh) contiene un composto fenolico velenoso con
molecola ad anello (urusiolo) che, riscaldato in
ambiente umido, polimerizza a contatto
dell’ossigeno generando un materiale vetroso
(termoindurente).

1600 AC Nella civiltà mesoamericana, la resina ricavata dai


locali alberi della gomma (Castilla elastica) veniva
considerata sostanza preziosa. Gli Olmec (il popolo
della gomma per gli Aztechi) miscelavano questa
resina (molecola lineare con legami insaturi) con
vino ottenendo un impasto che polimerizzava
producendo un materiale gommoso
(termoindurente). Una palla in gomma veniva
utilizzata da questa popolazione in un gioco rituale.

200 AC – 1600DC La gommalacca, polimero naturale termoplastico


ottenuto dalla resina organica secreta dalla
Tachardia lacca (della famiglia della Cocciniglie),
veniva utilizzata (200 AC) inizialmente come
colorante (rosso). Il primo uso come vernice lucida
e del 1600 (in India). I mobilieri e liutai europei la
utilizzarono fin dal 600 per la verniciatura del legno
in quanto poteva essere facilmente sciolta in alcool
ed applicata omogeneamente sulle superfici da
lucidare.

109
1530 - 1800 Oggetti decorativi vengono ottenuti riscaldando e
stampando un polimero naturale a base di
cheratina (corno). Il corno viene reso malleabile
per riscaldamento e successivamente compresso in
stampi. Bartholomäus Schobinger nel 1530 scopre
come trasformare la caseina (sottoprodotto del
latte) in un materiale simile al corno (kunsthorn).
Solo nel 1897 Krische e Spitter metteranno a
punto la Galalite (pietra di latte), che utilizza la
caseina e formaldeide.
1839 Un ricercatore americano, Charles Goodyear,
miscela per caso gomma naturale (cis-1,4-
polyisoprene) e Zolfo ottenendo un gomma rigida e
dura: vulcanite/ebanite. Questo materiale, di
colore scuro non colorabile doveva essere lavorato
direttamente per stampaggio o successivamente
lavorati d’utensile. Sostituiva i legni pregiati
(ebano).
1862 Viene prodotta la prima plastica artificiale: la
parkesina (celluloide). Alexander Parkes ottiene
una plastica modellabile, stampabile, colorabile e
che poteva esse incisa, ottenuta plasticizzando con
un solvente della nitrocellulosa (prodotto dell’acido
nitrico e della cellulosa naturale). Questo materiale
può essere colorato in pasta e non deve essere
verniciato come la vulcanite.

110
1869 Simile alla Parkesina, la celluloide, ottenuta
miscelando nitrocellulosa e acetone (collodio) e
lasciando essiccare evaporando il solvente, ha
permesso a J.W. Hyatt di ottenere delle pellicole
trasparenti utilizzate in seguito come pellicole
cinematografiche (nell’immagine un chinetoscopio).
La celluloide, derivando dalla nitrocellulosa
inizialmente studiata come esplosivo, era
altamente infiammabile.

1891 Il Rayon (seta artificiale): viene prodotto per


dissoluzione della cellulosa (pasta di legno trattata
con solfuro di carbonio) in soluzione di soda
caustica. Questa soluzione "viscosa" viene estrusa
attraverso una filiera e le bavelle che fuoriescono
coagulano in un bagno di acido solforico formando
dei fili di lunghezza indefinita composti da cellulosa
pura con le stesse proprietà chimiche della
cellulosa originaria. Il cellophane identifica un
prodotto simile ma lavorato in forma di pellicola.

1907 La prima plastica completamente sintetica:


la Bakelite, resina fenol formaldeica di poli-
condensazione fra fenolo e formaldeide. Il polimero
ottenuto è un termoindurente, quindi non può
essere lavorato per successivo riscaldamento e
stampaggio, ma deve essere ottenuto già nella sua
forma finale. Il materiale viene iniettato o colato in
stampi riscaldati che innescano la reazione di
polimerizzazione. Ha avuto una larghissima
diffusione fino agli anni 40.

111
1926 Viene prodotto industrialmente il Cloruro di
Polivinile. Ottenuto dalla polimerizzazione radicalica
del Cloruro di vinile viene inizialmente utilizzato
come isolante dei cavi elettrici in sostituzione della
gomma. Il polimero, molto fragile, viene
differentemente plasticizzato in relazione all’uso
(tenda da bagno, tubo, disco ecc.).

1933 Il polietilene era già noto dal 1898 nella forma


amorfa di materiale ceroso inutilizzabile.
La produzione del Polietilene solido (semicristallino)
viene raggiunta con uno studio dell’influenza della
temperatura e della pressione sulle modalità di
polimerizzazione di monomeri etilenici. A basse
pressioni il polimero ottenuto era eccessivamente
ramificato ed inutilizzabile. Ad alte pressioni si
ottenevano polimeri più lineari con maggiore
capacità di cristallizzare.

1938 Lavorando per la DuPont su fluidi refrigeranti


fluorurati (fluorocarburi) per frigoriferi, R.J.
Plunkett scopre casualmente il Poli-Tetra-Fluoro-
Etilene, polimero fluorurato che sarà noto con il
nome commerciale di Teflon.
Per la sua inerzia chimica e resistenza verrà
utilizzato nelle valvole di tenuta della prima bomba
atomica. Rimase un polimero per applicazioni nel
settore militare fino agli anni 60 quando venne
utilizzato per il rivestimento antiaderente delle
padelle.

112
1930-1960 Fra gli anni 30 e 50 nasce la maggior parte dei
polimeri che oggi conosciamo. 1935 - Carothers
(DuPont) sviluppa un polimero di condensazione fra
l’esametilediammina e l’acido adipico: una
poliammide conosciuta con il nome commerciale di
Nylon (6-6) che sostituisce la seta dei paracadute.
Nel 1953 la Dow-Chemical mette a punto il Saran,
Cloruro di Polivinilidene, polimero affine al PVC, ma
facilmente lavorabile in pellicole per la
conservazione di alimenti.
1950-1960 Con i catalizzatori stereospecifici di Zigler e Natta
(Nobel 1963) viene prodotto il polipropilene
isotattico. Le reazioni radicaliche di molecole
asimmetriche come il propilene, producevano
polimeri atattici di scarsa qualità. Questi
catalizzatori permettono la polimerizzazione
stereospecifica del propilene in strutture isotattiche
(tutti i gruppi metili si trovano sullo stesso lao della
catena polimerica) facilmente cristallizzabili. Il
nome commerciale è Moplen ed è prodotto dalla
Montecatini (poi divenuta Montedison).
1960-1990 Primi impianti di produzione delle fibre poliestere di
Dacron della DuPont (Rhodiatoce - Montecatini
commercializzava le proprie fibre Terital). Il PET
polietilentereftalato è un polimero di condensazione
ottenuto dall’etilenglicole ed acido tereftalico. Negli
anni 80 un processo di polimerizzazione allo stato
solido permette di ottenere PET con alti pesi
molecolari e ottime caratteristiche meccaniche
utilizzato per la produzione di bottiglie (anche in
pressione) per le acque minerali (soppianta il PVC)

113
2000 - ??? OLED (organic light emitting diode) e OLEP
(Organic Light Emitting Polymers): inizia l’era dei
polimeri semiconduttori. L’inserimento di specifici
gruppi funzionali nelle catene polimeriche rende
possibili fenomeni di trasporto di carica ed
emissione di luce. Nasce una nuova generazione di
display e sistemi di illuminazione a basissimo
consumo.

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