Sei sulla pagina 1di 34

Sommario

LA CRISI DEL TRECENTO ................................................................................................................... 3

L’Europa devastata dalla peste ............................................................................................................................................................3


La “morte “morte nera” ........................................................................................................................................................................3
La medicina medievale .............................................................................................................................................................4
L’origine della malattia ........................................................................................................................................................................5
La peste e la discriminazione del “diverso” .........................................................................................................................................5
L’antisemitismo e le sue origini medievali .................................................................................................................................6

Il collasso dell’economia europea .......................................................................................................................................................7


Calo demografico e sottoalimentazione ..............................................................................................................................................7
Ribellioni nelle città e nelle campagne ................................................................................................................................................7
Movimenti di protesta ..........................................................................................................................................................................8
Una nuova rinascita ............................................................................................................................................................................8
La donna e la famiglia nel Medioevo.........................................................................................................................................8

LE MONARCHIE NAZIONALI E LE NUOVE FRONTIERE DELL’EUROPA ............................................... 10

La Francia e l’Inghilterra nella guerra dei Cent’anni (1337-1453)....................................................................................................12


La guerra dei Cent’anni ....................................................................................................................................................................12
Il rafforzamento della monarchia in Francia ......................................................................................................................................13
L’Inghilterra e la guerra delle Due rose .............................................................................................................................................13
La dinastia Tudor favorisce l’assolutismo regio ................................................................................................................................13
Parlamento ..............................................................................................................................................................................14
Il tramonto della cavalleria e le armi da fuoco .........................................................................................................................14

La Spagna verso l’unificazione ..........................................................................................................................................................15


Il regno arabo di Granada .................................................................................................................................................................16
La fusione dei regni di Aragona e Castiglia e la cacciata dei Mori ...................................................................................................16
Stato e nazione .......................................................................................................................................................................16
L’assolutismo monarchico si lega alla Chiesa ..................................................................................................................................17

L’Europa orientale e la Russia ...........................................................................................................................................................17


La Boemia e la guerra hussita ..........................................................................................................................................................18
I principati russi .................................................................................................................................................................................18
L’ascesa di Mosca e la lotta con i Mongoli .......................................................................................................................................18
Mosca “terza Roma” .........................................................................................................................................................................19

L’espansionismo dell’impero ottomano ............................................................................................................................................19


I Turchi Ottomani in Asia Minore e in Europa ...................................................................................................................................19
Gli Ottomani e la fine dell’impero bizantino 1453 .............................................................................................................................20
Le conseguenze dell’avanzata turca in Italia ....................................................................................................................................20

L’ITALIA E IL PAPATO TRA IL XIV E IL XV SECOLO ............................................................................. 20


Dal governo di tutti al governo oligarchico ........................................................................................................................................21
Dal governo di tutti al governo oligarchico ........................................................................................................................................21
La nascita delle Signorie ...................................................................................................................................................................22
I Savoia nel Piemonte .......................................................................................................................................................................23

Firenze dal Comune alla Signoria dei Medici ....................................................................................................................................24


Lorenzo “il Magnifico” protettore delle arti ........................................................................................................................................24
LO STATO DELLA CHIESA E IL GRANDE SCISMA D’OCCIDENTE ........................................................ 25
Roma e Cola di Rienzo .....................................................................................................................................................................25
Gregorio XI torna a Roma .................................................................................................................................................................25
Il Grande Scisma d’Occidente ..........................................................................................................................................................26

L’Italia meridionale sotto gli Aragonesi.............................................................................................................................................27

L’Italia contesa da Francia e Spagna .................................................................................................................................................28


La Spagna conquista l’Italia meridionale, la Francia il ducato di Milano ...........................................................................................29
Il tentativo di Cesare Borgia di creare uno Stato unitario .................................................................................................................29

L’ETÀ UMANISTICO RINASCIMENTALE ........................................................................................... 30

Nuovi valori, nuova visione del mondo .............................................................................................................................................31


Risorge la fiducia nelle potenzialità umane ......................................................................................................................................31
Umanesimo/Rinascimento ................................................................................................................................................................32

La centralità dell’uomo........................................................................................................................................................................32

Il progresso scientifico e tecnico nei secoli XV-XVI.........................................................................................................................33


La scoperta della polvere da sparo e l’invenzione delle armi ...........................................................................................................33
L’invenzione della stampa ................................................................................................................................................................33
La crisi del trecento
Sul finire del Duecento si manifestarono i primi segnali di una stasi economica, ma nel
Trecento si verificò una vera e propria crisi demografica, economica e sociale che tocca il
suo apice con la fatale epidemia di peste bubbonica nel 1348.
Dall’XI al XIII sec la popolazione era aumentata in maniera costante, generando un vero e
proprio squilibrio tra la domanda e l’offerta di beni primari. Le tecniche agricole non erano
ulteriormente progredite dopo il Mille e non consentirono un incremento della produzione tale
da rispondere alla accresciuta richiesta della popolazione; senza contare che per i proprietari
terrieri era più conveniente trasformare i propri fondi in pascoli piuttosto che pagare il salario
dei contadini.

All’incremento demografico e ai limiti della produzione si sommarono gli effetti di annate di


raccolti scarsi o inconsistenti e delle conseguenti carestie, che si verificarono in tutta Europa
periodicamente dal Trecento fino al 1348, anno della peste.
Essa si era abbattuta sulle regioni mediterranee già in epoca romana, sotto l’impero di Marco
Aurelio (fine II sec. d.C.), poi sotto Giustiniano (VI sec), ripresentandosi ciclicamente fino
all’800.
Per almeno cinque secoli però l’Europa rimase immune da ulteriori contagi.

L’Europa devastata dalla peste


Nella prima metà del Trecento sull’Europa occidentale si abbatté una serie di catastrofi
naturali.
I campi non riuscivano più a dare raccolti sufficienti a sfamare la popolazione europea, tra le
cause sicuramente ci fu lo sconvolgimento del clima, che si manifestò con una diminuzione
delle temperature e un aumento delle piogge.
Le prime carestie si manifestarono tra il 1314 e il 1316 in Europa settentrionale, poi quella del
1346-1347.
Fu in questa situazione di generale indebolimento che si abbatté l’epidemia della “peste nera”.

La “morte “morte nera”


Il morbo fece probabilmente la sua comparsa nel 1333 nel cuore dell’Asia, da lì si sarebbe poi
diffuso nel Vicino Oriente attraverso le rotte commerciali carovaniere e i movimenti degli
eserciti.
A propagarlo sarebbe stato infatti l’esercito mongolo che nel 1347 arrivò in Crimea, la penisola
affacciata sul mare nero, per attaccare la colonia genovese di Caffa. L’assedio fallì ma il
morbo si era ormai diffuso tra gli assediati, anche perché probabilmente i mongoli
catapultavano i cadaveri infetti al di là delle mura.
Da Caffa quindi il contagio si estese, attraverso le navi genovesi e nel giro di due anni, dal
1347 al 1348, la peste raggiunse l’Europa mediterranea e continentale, nel 1351 anche la
Russia.
Solo questa ondata di peste provocò la morte di un terzo della popolazione europea e il
crollo delle attività produttive.
L’intero continente venne poi nuovamente sconvolto da altre ondate di epidemie da metà
secolo circa una ogni dieci anni fino al 1400. Il crollo demografico che ne seguì venne colmato
solo un secolo più tardi.

La medicina medievale
Il medioevo ereditò le conoscenze mediche del mondo classico attraverso la mediazione dei
monaci: i monasteri avevano spesso laboratori di farmacologia ed erboristeria. I testi medici
che circolavano nell’alto medioevo erano per lo più elenchi di piante che potevano essere
utilizzate per curare le varie malattie. La chirurgia, avendo a che fare con il sangue, era
giudicata un mestiere “imputo” ed era praticata soprattutto da persone di bassa estrazione
sociale.
Ad eccezione della celebre scuola di Salerno, fino al XII non esistevano altre scuole
specializzate nell’insegnamento della medicina, ma veniva tramandata con l’esperienza e la
lettura di manuali.
Solo con lo sviluppo delle Università nel XII sec, l’arte medica fu accolta tra le discipline
accademiche e la qualifica di “dottore” venne attribuita a chi aveva conseguito la laurea.
Tuttavia ancora a lungo la medicina fu esercitata soprattutto da ebrei e musulmani.
Nel Trecento quasi tutti i Comuni italiani stipendiavano un medico “pubblico” al servizio dei loro
cittadini, assieme a un chirurgo. Con la peste del ’48 però la fiducia verso i medici vacillò,
anche perché le terapie e le cure si rivelavano vane. Non di rado si tornò a fare ricorso a
rimedi più popolari e irrazionali, magici.
Solo alla fine del secolo si tenteranno nuove vie, con il nuovo impulso dato dagli studi di
anatomia e di fisiologia che porteranno verso la fondazione della medicina moderna.
L’origine della malattia
In quel periodo non si sapeva da cosa fosse provocata la malattia, molti pensavano che si
trattasse di un castigo divino.
Oggi sappiamo che a generare quella malattia letale è un batterio che viene trasmesso dalle
pulci annidate nella pelliccia dei ratti neri.
I roditori sono i primi a essere infettati, ma sono le pulci a trasferire il bacillo nel sangue
dell’uomo, dove prolifica e attacca le ghiandole linfatiche, provocando i caratteristici
”bubboni”.
Nell’uomo la peste bubbonica si accompagna a febbri altissime e allucinazioni, deliri e
fortissimi spasmi, nel 60% dei casi si verifica la morte.
I topi erano purtroppo numerosi nelle città medievali e fu proprio la loro massiccia presenza
insieme alle cattive condizioni igieniche a rendere così devastante il morbo.
È molto probabile che i ratti infetti siano arrivati in Europa con le navi attraverso le rotte
commerciali provenienti da Oriente.

La peste e la discriminazione del “diverso”


La diffusione dell’epidemia causò una forte disgregazione del tessuto sociale, la paura della
malattia fece sì che si dissolvessero legami familiari, le comunità religiose, ad esempio i
monaci si rifiutavano di vivere accanto ai loro stessi fratelli, di aiutarli se malati, etc.
Il terrore portò alla ricerca degli “untori”, che in realtà altro non furono che capri espiatori,
individuati negli elementi socialmente più deboli ed emarginati.
Furono esclusi dalla vita pubblica i “diversi” – malati, disabili, eretici, persone di religioni
diverse da quella cristiana, soprattutto ebrei.
Su storpi, ciechi, lebbrosi gravava un assurdo pregiudizio morale, secondo cui ogni malattia
che danneggiava in maniera permanente il corpo era frutto di una punizione divina per un
peccato grave. Quindi il malato era considerato un peccatore impenitente segnato da Dio e
quindi da evitare.
Tra i malati più da discriminati e brutalmente emarginati erano i lebbrosi: allontanandosi dalla
comunità cittadini, essi erano costretti a indossare sonagli e campanelli.
L’antisemitismo e le sue origini medievali
L’antisemitismo ha raggiunto l’apice della violenza nel XX sec.
L’odio contro gli ebrei ha origini molto antiche, risale addirittura a prima del Medioevo, ma in
quest’epoca si verificano i primi episodi di violenza.
Da sempre guardati con sospetto per la loro volontaria segregazione rispetto al resto della
società, nel Medioevo diventano il prototipo del diverso: diversi nei riti, negli abbigliamenti,
luoghi di culto, nel calendario e nelle festività.
Nel 1215 il Concilio Lateranense IV, che istituì l’Inquisizione, vietò
ai “perfidi giudei” di sposarsi con i cristiani, di avere servi cristiani
né di poter entrare nelle magistrature cittadine.
In pratica essi non possono partecipare alla vita pubblica,
inoltre erano esclusi dalle Arti.
Il Concilio li obbligò inoltre a indossare un segno di riconoscimento,
la cosiddetta “rotella”, un cerchio di stoffa gialla ben cucito sul
vestito indossato e il copricapo a punta, con il quale molti ebrei
furono raffigurati in molti dipinti di epoca medievale.

Vennero obbligati a vivere in quartieri separati nel XV-XVI sec, ma anche prima dovevano
vivere in comunità ben distinte rispetto alla società.
Fanatismo antiebraico
A partire dal Basso Medioevo essi diventano il capro espiatorio di periodi di tensione o
calamità e gli vengono addossate colpe di empi riti (rubare le ostie per compiere riti diabolici,
bere il sangue di bambini) e di essere alleati con i musulmani per distruggere il Santo Sepolcro
a Gerusalemme.
Nella prima crociata del 1096 furono uccisi molti ebrei e nella peste del 1348 furono accusati di
inquinare i pozzi o di ingegnare stratagemmi per aumentare il contagio. La loro vita separata li
rende indiziati ideali.
La Chiesa, pur alimentando la polemica antiebraica con alcune preghiere e nel cerimoniale
liturgico (in cui si invoca la conversione dei “perfidi giudei”), interviene spesso per la loro
difesa.
Il collasso dell’economia europea
Calo demografico e sottoalimentazione
La peste provocò un calo della popolazione in tutta Europa, ma ancora prima, da inizio secolo
la popolazione era aumentata al punto da non riuscire da avere le risorse.
Ad esempio il bisogno di legname impedì di poter convertire le aree forestali in terreni di
coltura, il bisogno di lana spinse gli agricoltori a dare la precedenza ai pascoli anziché le
coltivazioni. Da qui anche i cereali cominciarono a scarseggiare e dopo qualche anno di
carestia la popolazione divenne sempre più esposta alle forme di malattie epidemiche.

Con l’arrivo della peste i prezzi dei prodotti agricoli raddoppiarono o triplicarono per l’aumento
della richiesta.
Poi però l’alto tasso di mortalità, dovuto alle carestie e alla peste, provocò il crollo della
domanda e determinò un forte calo dei prezzi.
Nelle campagne cominciò a scarseggiare la forza-lavoro e furono abbandonate anche alcune
terre già coltivate.
La maggior parte delle grandi banche europee, gestite da banchieri italiani, fallirono avendo
fatto prestiti ai sovrani dei maggiori stati europei che non restituirono le cifre.
Seguirono anche un decremento delle attività commerciali, crisi anche nell’industria tessile.

La classe feudale fu preda di un grande impoverimento e cercava di rivitalizzare le proprie


finanze andando in guerra come soldati per cercare di impadronirsi di possedimenti altri
durante i saccheggi.

Ribellioni nelle città e nelle campagne


Nel corso del XIV e XV sec. la crisi economica favorì violente rivolte dei contadini e dei ceti
meno abbienti in quasi tutta l’Europa, sia nelle campagne che nelle città.
I contadini furono esasperati dalle crescenti pretese sulla produzione agricola da parte dei
signori che, per compensare la minore resa dei terreni, aumentarono il pagamento della terra
ai contadini. Ci furono quindi una serie di tumulti, che sfociarono in saccheggi, incendi,
assalti a castelli e chiese a opera di ladri e briganti.
In molti casi le rivolte erano mosse da scopi di carattere ideale, come la lotta contro gli abusi e
le ingiustizie dei potenti e la volontà di instaurare una società basata sull’uguaglianza; sia da
obiettivi di carattere pratico come la richiesta do salari più alti.
Comunque le leggi erano durissime verso l’omicidio e ai delitti verso la proprietà, molto
frequente era il ricorso all’esecuzione capitale per impiccagione.

Movimenti di protesta
In Italia tra i movimenti di protesta rurale ricordiamo la rivolta di fra’ Dolcino (senza aver mai
preso gli ordini monastici, egli si definì “frate”, cioè fratello) nel ‘300 nelle montagne della
Lombardia e del Trentino.
Questa rivolta era diretta contro la corruzione del Clero e reclamava il ritorno della Chiesa ai
principi di povertà.
La rivolta fu soffocata da una crociata.

Una nuova rinascita


La crisi economica e politica si protrasse per tutto il Trecento e per una parte del Quattrocento.
Essa ebbe però anche degli effetti positivi:
• il calo della popolazione aveva determinato una diminuzione della
manodopera e ciò dette luogo a un rialzo dei salari
• nelle campagne a causa della mancanza di forza lavoro, i signori dovettero
stipulare contratti più favorevoli ai contadini e, a causa dell’aumento dei
salari dei contadini e del crollo dei prezzi dei prodotti, i signori trovarono più
vantaggioso concedere le terre in affitto ai contadini piuttosto che condurle
direttamente.
In Europa si diffuse principalmente il sistema delle terre in affitto, mentre in
Italia furono più frequenti i contratti di mezzadria, in cui il proprietario e il
mezzadro, cioè il coltivatore stabilivano preliminarmente come dividersi i
beni.

La donna e la famiglia nel Medioevo


Durante il Medioevo la famiglia costituiva la cellula fondamentale della società.
La struttura familiare era patriarcale, al suo vertice c’era il padre che aveva autorità assoluta
su tutti e aveva persino il diritto di vita e di morte sui propri figli.
Sui maschi la patria potestà durava fino alla maturità fisica e intellettuale, oppure fino
all’abbandono del tetto paterno, mentre per le femmine si interrompeva soltanto nel momento
del matrimonio, quando la giovane passava dall’autorità del padre a quella del marito.
Era solo il padre a decidere se e con chi sposare le sue figlie, se mandarle a servizio presso la
casa di un signore o farla entrare in convento, a seconda della convenienza e delle possibilità
economiche.

Il matrimonio quindi non era una libera scelta della donna, spesso esso era uno strumento di
alleanza tra casati o addirittura uno strumento di pacificazione tra schieramenti opposti.
Anche se per legge non era consentito celebrare il matrimonio prima dei 12 anni, le bambine
di condizione agiata venivano spesso prelevate dalle famiglie dei futuri mariti per essere
educate nell’ambiente in cui sarebbero poi vissute, in tal modo si vigilava anche sulla moralità
della fanciulla.
Per i maschi invece la situazione era diversa, soprattutto tra i ceti urbani, tra il 200 e il 400, era
difficile che un giovane si sposasse prima dei 20 anni e non di rado aspettava fino ai 30.
Si verificava così una situazione per cui uomini adulti si univano a fanciulle adolescenti.

Il fine del matrimonio


Il fine del matrimonio era in primo luogo procreare, quindi la mancanza di figli poteva essere
una buona causa per ripudiare la moglie da parte del marito, insieme all’adulterio e
all’ubriachezza.
Generalmente si cercava di avere un gran numero di figli, anche perché il tasso di mortalità
infantile era elevatissimo.
Le monarchie nazionali e le nuove frontiere dell’Europa
Il vuoto lasciata dai due poteri universali, papato e impero, ormai incapaci di mantenere la loro
autorità sull’Europa, favorisce tra il XIV e XV sec l’affermarsi degli Stati nazionali.
Essi rivendicano la propria autonomia rispetto alle pretese universalistiche del papato e
dell’impero e creano le premesse per la nascita dello stato moderno, burocratico, centralizzato
e con una salda organizzazione fiscale e militare.
In questo processo di affermazione furono coinvolte soprattutto Francia, Inghilterra e
Spagna.
Francia e Inghilterra decisi a rivendicare la propria autonomia, intraprendono una guerra che
durò poco meno di un secolo (Guerra dei Cent’anni).
Dall’altra parte dell’Europa si rafforzarono alcune unità territoriali di tipo nazionale: il regno di
Ungheria, il regno di Polonia e il granducato di Lituania, che si uniranno per formare un unico
vasto regno; e si consolidano due imperi: quello dei Turchi Ottomani, che conquistando
Costantinopoli nel 1453 cancellano ogni traccia dell’impero bizantino, e quello di Russia, la cui
capitale Mosca si presenta come la “terza Roma”.
La Francia e l’Inghilterra nella guerra dei Cent’anni (1337-1453)
Tra il XIV e il XV sec i nuovi protagonisti dello scenario europeo furono i nascenti Stati
monarchici, formazioni territoriali sempre più estese governate da un sovrano unico e assoluto
che accentrava su di sé poteri i poteri che sottrasse progressivamente ai signori feudali e alla
Chiesa.
Tra il XII e il XIV sec. emersero la Francia, l’Inghilterra, la Spagna e i principati della
Germania.

La guerra dei Cent’anni


È il più lungo conflitto che la storia ricordi (1337-1453).
Il motivo del conflitto fu la pretesa del diritto del trono francese da parte del re inglese Edoardo
III, nipote di Filippo IV il Bello, contro re Filippo IV del ramo cadetto di Valois.
In realtà dietro al motivo dinastico si nascondevano altre ragioni di carattere economico,
dovuto alla contesa delle Fiandre.

La guerra si combatté via terra e via mare; la sua prima fase vide il vantaggio inglese,
riuscirono anche a catturare il re francese Giovanni II il Buono (successore di Filippo IV) che
morì in Inghilterra (1364).
Gli insuccessi del paese erano da ritrovare anche alla complicata vicenda sociale del paese,
che era colpito da rivolte interne di varia natura; finché il re francese Carlo V il Saggio (1364-
80) riuscì a risollevarlo.
Successivamente seguì un lungo periodo di pace (1380-1415), anche se nello stesso anno,
1380, il nuovo re di Francia Carlo VI scatenò una vera e propria guerra civile tra gli
Armagnacchi e i Borgognoni.
Anche in Inghilterra la situazione fu simile, il paese fu scosso da violenti moti popolari di
ribellione.

Il re inglese Enrico V superate le difficoltà interne riprese la guerra e, dopo alcune conquiste
inglesi, la situazione francese venne risollevata da Giovanna d’Arco (1412-1431) grazie alle
sue “voci” (nel 1920 è stata proclamata santa per alcuni miracoli avvenuti per sua
intercessione).
Dopo molte conquiste venne catturata nel 1430 dai Borgognoni e da questi ceduta agli Inglesi,
la giovane venne processata come strega ed eretica e condannata al rogo il 30 maggio 1431.
Nonostante ciò i Francesi continuarono a lottare con successo riuscendo non solo a
riconquistare i territori perduti con la guerra, ma anche i territori che da secoli appartenevano
alla dinastia inglese.
Così nel 1453 la guerra poteva considerarsi conclusa, solo la città di Calais rimase agli inglesi,
finché a metà del ‘500 tornò in mano francese.

Il rafforzamento della monarchia in Francia


Uscita vittoriosa dalla guerra dei Cent’anni, la Francia si rafforzò tanto da divenire la
monarchia più potente d’Europa, grazie anche alla politica di re Luigi XI che rafforzo
l’assolutismo, cioè il potere nelle sue mani, esautorando progressivamente le assemblee degli
Stati generali1.

L’Inghilterra e la guerra delle Due rose


L’Inghilterra uscì logorata dal conflitto sul piano economico e finanziario, dopo neanche due anni
la Corona inglese dovette affrontare una sanguinosa lotta dinastica tra la casa regnante dei
Lancaster e quella dei pretendenti duchi di York, destinata a passare alla storia come la guerra
delle Due rose (1455-1485): gli stemmi delle famiglie recavano infatti rispettivamente una rosa
rossa (Lancaster) e una rosa bianca (York).
Dopo questa guerra civile il paese ritrovò la pace grazie a Enrico VII Tudor (1485-1509), figlio
illegittimo dei Lancaster. Costui sposando una York, si presentò come il pacificatore del conflitto
tra le due dinastie, pose fine allo scontro e inaugurò la dinastia Tudor, destinati a governare il
paese fino al 1603.

La dinastia Tudor favorisce l’assolutismo regio


I due lunghi periodi di guerra, da un lato indebolirono il prestigio re e dall’altro contribuirono ad
accrescere i poteri del Parlamento, poiché per finanziare le spese di guerra il sovrano era
stato obbligato ad avere la sua approvazione (dalla Magna Charta).
Enrico VII cercò di rendersi economicamente autonomo in modo da non dover interagire con
le due camere.
Il sovrano divenne a poco a poco il più grande latifondista del paese, sia grazie alle confische
ai danni dei nobili sconfitti, sia grazie al diritto di successione relativo ai beni rimasti senza
proprietario.

1 Assemblee degli Stati generali = primo nucleo del parlamento francese


Egli così, per tutto il suo periodo di reggenza, non dovette chiedere spesso l’autorizzazione al
Parlamento per prelievi fiscali, in tal modo si stava avviando verso un governo di tipo
assolutistico.
Il sovrano ottenne l’appoggio della borghesia, che vedeva l’autorità regia la migliore garanzia
contro un pericoloso ritorno dell’anarchia feudale. Ne derivò un periodo di pace interna,
durante il quale l’Inghilterra incrementò la produzione dei panni di lana (meno pregiati dei
tessuti italiani e delle Fiandre, ma prodotti in maggiore quantità), lo sviluppo del commercio e
l’allestimento di una consistente flotta, grazie alla quale da allora poté assicurarsi il
predominio commerciale sui mari.
A entrare in crisi furono le attività agricole, per esempio infatti la redditizia produzione della
lana favorì la diffusione del pascolo a scapito dei terreni coltivati.

Parlamento
Già sul finire del XIII sec. nelle monarchie nazionali di Francia e Inghilterra, e nei regni cristiani
della penisola iberica, erano sorte delle assemblee rappresentative dei ceti aristocratici, eredi
delle diete nobiliari dei tempi di Carlo Magno.
Inizialmente aperte solo alla nobiltà e al clero, col tempo cominciarono ad includere anche i
rappresentanti della grande borghesia, mercanti e venditori nelle mani dei quali si
accumulavano denaro e capitali.
Nei regni di Castiglia e di Aragona le assemblee presero il nome di Cortes.
In Francia presero quello di Stati generali o Terzo stato, poiché formato dai rappresentanti
delle tre classi (o stati) sociali più importanti: clero, nobiltà e borghesia; il Parlamento invece
era un’istituzione del tutto diversa, con compiti giudiziari e non legislativi.
In Inghilterra il primo nucleo di Parlamento fu creato con la Magna Charta nel 1215, solo nel
1242 prese il nome di Parlamento.

Il tramonto della cavalleria e le armi da fuoco


La polvere da sparo, che i cinesi conoscevano già nell’XI sec, aveva fatto la sua comparsa in
Europa intorno a metà ‘200, ancora una volta grazie agli Arabi, come per la carta e per la
bussola giunte dall’Estremo Oriente.
Prima che la polvere pirica potesse essere usata efficacemente dagli eserciti, fu necessario
imparare a miscelarne i componenti nelle proporzioni più adatte.
Nel corso del Trecento furono dunque create le prime bombarde, che scagliavano palle di
pietra, e poi i primi cannoni, che però erano più imprecisi nel tiro.
Col tempo le nuove armi furono perfezionate e allora, in breve tempo, tutte le conoscenze e le
tecniche relative alla strategia e all’architettura militare vennero superate.
Le antiche mura, le torri e le merlature venivano facilmente abbattute: al loro posto era
necessario costruire nuove mura, più spesse e inclinate, con spigoli arrotondati e torri
circolari, in modo da evitare il colpo diretto e attutire l’impatto delle palle dei cannoni.

La Spagna verso l’unificazione


Sin dal XI sec. la penisola iberica era divisa in vari Stati cristiani, che progressivamente
avanzavano a danno dei Mori nelle guerre della Reconquista2.
Nel corso del XIII e XIV sec si consolidarono sempre più il regno del Portogallo, il regno di
Castiglia, quello della Navarra e quello di Aragona.
Divise tra loro da un forte campanilismo3 le popolazioni ispaniche non riuscirono per tutto il XIV
sec. a unirsi in un unico regno, diversamente dalla Francia e l’Inghilterra.

2 Reconquista = dall’VIII sec. in Spagna si erano stanziati I Mori. A partire dall’XI sec. cominciò il contrattacco dei regni
cristiani (Reconquista appunto). Nel 1236 agli Arabi rimasero il regno di Granada.
3 Campanilismo = attaccamento alla propria città e conseguente rivalità con i centri vicini.
Il regno arabo di Granada
Rimaneva nel sud il piccolo regno arabo di Granada, che risparmiato dalle lotte interne
presenti in quasi tutti gli altri stati, prosperava economicamente e culturalmente riuscendo a
dare vita a uno dei più fiorenti centri di scambio e di commercio famoso per le pietre
preziose, le pelli, le armi e i prodotti pregiati che provenivano dall’Estremo Oriente, dalla Cina
e dalla Mongolia.
La città era popolata da Mori, cristiani ed ebrei che convivevano pacificamente in un clima di
perfetta tolleranza.

La fusione dei regni di Aragona e Castiglia e la cacciata dei Mori


Un passo decisivo verso l’unificazione della Spagna fu il matrimonio tra Ferdinando
d’Aragona e Isabella di Castiglia (1469): i due sovrani con l’appoggio delle Cortes, una
sorta di parlamento nel quale erano riuniti i rappresentanti della nobiltà, del clero e delle città,
intrapresero una più decisa lotta contro gli Arabi.
La fusione dei due regni di Aragona e di Castiglia agevolò la lotta contro i musulmani di
Granada i quali nel 1492 furono definitivamente cacciati dalla penisola, giunse così a
compimento il processo della Reconquista.
Un ulteriore passo verso l’unità territoriale avvenne nel 1515 con l’annessione della Navarra.
Di qui prese avvio il lento processo di restaurazione dell’autorità regia.

Stato e nazione
Mentre lo stato è un’entità politica, che esercita sovranità sul territorio, la nazione è un’entità
socio-culturale riferita agli individui uniti da una comune appartenenza linguistica, culturale, di
tradizione e mentalità.
Per Stato nazionale, soprattutto in Europa si intende la coincidenza dell’idea di entità
territoriale con quella di idea culturale.
Le grandi monarchie di Francia, Inghilterra e Spagna divennero Stati territoriali ben prima di
essere nazioni, e lo Stato ha contribuito a fortificare le etnie presenti nei loro territori,
unificandole sotto un’unica autorità politica.
In Germania e in Italia invece, lo Stato si è formato molto più tardi, a fine Ottocento, e in
seguito a guerre e lotte per l’indipendenza e per l’unificazione della “nazione”, frazionata fino
ad allora in diversi Stati territoriali.
L’assolutismo monarchico si lega alla Chiesa
Ferdinando e Isabella si impegnarono a rafforzare l’identità etnica e religiosa della nascente
nazione spagnola.
Nemici dell’unità della Spagna erano considerati non solo i musulmani, ma anche gli ebrei,
perseguitati ed espulsi dalla penisola allo scopo di raggiungere il folle mito della purezza di
sangue.
Per smascherare finti cristiani, eretici, ebrei o islamici falsamente convertiti, Isabella e
Ferdinando istituirono il tribunale dell’Inquisizione spagnola che usò mezzi particolarmente
violenti e crudeli e non di rado venne usata per eliminare chiunque andasse contro il potere
della casa regnante.

Con il loro operato Isabella e Ferdinando guadagnarono il titolo di “re cattolici” da parte del
papa Alessandro VI nel 1494.
La monarchia spagnola, più di ogni altra monarchia europea, restò condizionata da una stretta
unione tra politica e religione, che si rivelò in più occasioni elemento di oppressione contro
ogni libertà di pensiero e di fede.

L’Europa orientale e la Russia


Nel XIV sec, anche nell’Europa settentrionale e orientale stavano emergendo molte giovani
nazioni, tra queste spiccavano i regni di Polonia (che riuscì a trasformarsi in una grande
potenza dopo che nel 1386 si fuse con la Lituania), di Ungheria e di Boemia e il granducato
di Lituania.
La Boemia e la guerra hussita
Fra i Paesi dell’Europa orientale era molto importante anche la Boemia, che non era un regno
indipendente ma faceva parte dei territori del Sacro romano impero.
Pur essendo la sua popolazione di origine ceca, essa subiva profondamente l’influenza
tedesca.
All’inizio del quattrocento cominciò a consolidarsi attorno alla figura di Jan Hus, rettore
dell’università di Praga, un movimento di riforma religiosa e politica (movimento hussista)
che ben presto ne causò la scomunica e la condanna al rogo.
La morte di Hus, non bastò a soffocare le idee da lui predicate, ma contribuì a mitizzarne la
figura facendolo diventare un simbolo dell’identità boema e un “eroe” nazionale.
Con l’ulteriore diffusione del movimento di Hus, nel 1420 i Boemi entrarono in lotta con lo
stesso imperatore Sigismondo. Ebbe così inizio la tragica guerra hussista che giunse a
conclusione nel 1436 con il riconoscimento dell’autonomia della Boemia.

I principati russi
Il regno destinato ad avere uno sviluppo e un rilievo di gran lunga superiori agli altri fu quello di
Russia.
Le sue origini risalgono a un insieme di piccoli principati fondati tra il X e l’XI sec. dai Vareghi,
una popolazione vichinga, ovvero di origine scandinava. Essi venivano chiamati Rus’ o Rosy
dagli slavi e da loro derivò il nome latino Russia.

L’ascesa di Mosca e la lotta con i Mongoli


Tra questi principati era emerso in un primo momento quello di Kiev, i cui sovrani mediante
contatti commerciali con Bisanzio si erano convertiti al cristianesimo già nel X sec.
Poi una serie di guerre interne e gli attacchi dei Mongoli da est provocarono la decadenza del
principato di Kiev, la cui eredità nel XV sec. passò ai principi di Mosca, che avviarono
l’unificazione dei “Paesi russi”.
La più grande minaccia per la stabilità di questi regni era costituita dalle incursioni dei Tartari
o Mongoli, che nel loro avanzare dall’Asia verso l’Europa avevano razziato e depredato i
territori russi sottomettendoli.
Essi raggiunsero la Polonia fino ad arrivare a Vienna e sulla costa orientale del mare Adriatico.
La loro espansione in Europa fu bloccata solo dalla morte del Gran Khan; dopo la quale i
possedimenti russi furono gli unici a rimanere sotto il loro controllo.
Mosca “terza Roma”
A liberare il principato di Mosca dal dominio mongolo nel 1480 fu il principe Ivan III (1462-
1504), il quale, in qualità di genero dell’ultimo imperatore di Bisanzio cominciò a rivendicare il
ruolo di unico rappresentante della cristianità in Oriente e ad attribuire alla propria capitale,
Mosca, il titolo di “terza Roma”, dopo che Costantinopoli era caduta in mano ai Turchi
Ottomani nel 1453.
Ivan avviò una politica espansionistica e diede al suo regno una struttura di un impero
fortemente centralizzato.
Il suo progetto trovò compimento con Ivan IV, detto “il Terribile” (1530-1584).
Sovrano con progetti assolutistici, con lui i sovrani russi assunsero per la prima volta il titolo di
“zar” (dal latino Caesar, imperatore)

L’espansionismo dell’impero ottomano


I Turchi Ottomani in Asia Minore e in Europa
I Turchi Ottomani, chiamati così dal nome del fondatore del loro impero, Othman I (1301-
1326), originari dell’Asia centrale, si erano convertiti all’Islam e si erano a poco a poco
sostituiti ai Turchi Selgiuchidi erano riusciti in tempi relativamente brevi ad espandersi verso
Occidente.
Dopo aver sottratto all’impero bizantino la penisola anatolica e conquistarono la Bosnia-
Erzegovina, la Serbia, il Montenegro, la Bulgaria, la Valacchia fino ad arrivare ai confini
dell’Ungheria.
Questi territori furono trasformati inizialmente in Stati vassalli (fine ‘300), mentre incorporati
nell’impero a metà del ‘400.

Gli Ottomani e la fine dell’impero bizantino 1453


Il sultano Maometto II, detto poi il Conquistatore, nel 1453 riuscì ad occupare Costantinopoli.
Dopo la caduta dell’impero secolare, Costantinopoli venne scelta come nuova capitale
dell’impero e venne chiamata Istànbul.

Ripresero nuovamente l’avanzata verso l’Europa e, sotto il sultano Solimano, detto “il
Conquistatore” e “il Magnifico” (1520-1566), dopo aver conquistato il regno d’Ungheria,
giunsero fino alle porte di Vienna.

Le conseguenze dell’avanzata turca in Italia


Le incursioni ottomane in Italia preoccupavano non solo i governanti, ma anche la gente
comune, alla quale arrivava l’eco ingigantito attraverso i racconti delle imprese dei turchi.
Le repubbliche marinare sentirono il peso dell’espansione turca.
Inoltre, dopo la conquista di Costantinopoli, la Francia, la Spagna, l’Inghilterra, il Portogallo e la
stessa Venezia avvertirono la necessità di cercare altre vie per le spezie

L’Italia e il papato tra il XIV e il XV secolo


Tra il XIV e il XV sec in tutta l’Europa la crisi dell’autorità dell’impero lascia ampi spazi di
autonomia per la nascita di nuovi organismi.
Parallelamente a quanto accade in Francia, Inghilterra e Spagna, dove si vanno rafforzando
gli Stati nazionali, anche nell’Italia centro-settentrionale si afferma la tendenza a creare entità
statali territorialmente più ampie dei singoli Comuni.
Dal comune alla signoria
A partire dalla seconda metà del Duecento, nell’Italia centro-settentrionale si formano infatti
alcuni Stati regionali, governati da un signore che riunisce tutti i poteri nelle sue mani ed
esercita una sorta di dittatura, lasciando formalmente intatte le strutture del governo comunale.
Dalla Signoria al Principato
Nel corso del XV secolo, si assiste alla trasformazione della Signoria in Principato.
L’Italia centro-meridionale
Estranei al processo di creazione delle Signorie, il Centro e il Sud Italia vengono governati tra
il XIV e XV sec. dall’aristocrazia, dal papato e dal regno delle Due Sicilie, diviso fino al 1435 tra
Angioini e Aragonesi.

Dal governo di tutti al governo oligarchico


Tra il XII e il XIII i Comuni italiani avevano superato vittoriosamente lo scontro con l’impero,
raggiungendo una notevole potenza economica.

Bisogna però precisare che nei Comuni vigeva non una mentalità democratica, ma una
mentalità feudale secondo la quale la gestione politica spettava solo ad alcuni ceti
privilegiati.

Dal governo di tutti al governo oligarchico


La vita del Comune era scandita dalla sovranità del parlamento, noto anche come arengo o
concione, ma col tempo nella vita comunale vennero sempre più affermandosi pochi gruppi
familiari (casate), una vera e propria oligarchia4.

4 Oligarchia = letteralmente “governo di pochi”; termine usato in riferimento a governi composti da un ristretto numero di
famiglie aristocratiche.
La nascita delle Signorie
Tra il XIII e il XIV sec. si verificò il passaggio dal Comune alla Signoria, ossia una specie di
governo assoluto di un signore, il quale, pur lasciando apparentemente intatte le forme del
regime comunale, riuniva in sé tutti i poteri.
Questo importante passaggio avvenne dapprima nell’Italia settentrionale (Lombardia e Veneto)
e poi nell’Italia centrale.

La Signoria inoltre, generalmente non si impose con la forza, ma nacque per libera decisione
del Comune, espressa con voto dell’assemblea popolare cittadina.
Non mancarono tuttavia casi in cui una Signoria venne imposta con la violenza e quindi nella
totale illegalità.

Estensi, signori di Ferrara


importanti centri culturali ed artistici nel
Rinascimento
Gonzaga, signori di Mantova
Nel ducato di Milano, sul finire del XIII sec, si impose l’antica famiglia nobiliare dei Visconti.
Importante per l’affermazione territoriale fu Gian Galeazzo Visconti (1378-1402).
Egli, pagando un ingente somma, sul finire del ‘300 ottenne il titolo di duca dall’imperatore e
trasformò la Signoria in Principato.
Poi, sempre grazie a lui nel 1402 la Signoria raggiunse la sua massima espansione,
comprendendo oltre alla Lombardia anche territori dell’Italia centro-settentrionale, dalla
Toscana, al Piemonte al Friuli.
A Gian Galeazzo si devono inoltre la creazione della magnifica corte, del Castello e il Duomo
di Milano.
Dopo la morte di Gian Galeazzo, seguirono degli scontri tra Milano, Venezia e Firenze, finché
nel 1427 Filippo Maria, figlio di Gian Galeazzo venne sconfitto da Francesco da Bussone detto
il Carmagnola, condottiero al servizio dei veneziani.

Da metà del ‘400 per circa un secolo, il governo passò dai Visconti agli Sforza.

Nella metà del ‘300 Genova, già indebolita da lotte interne tra nobiltà e popolo grasso, viene
sconfitta da Venezia.

La repubblica di Venezia dal 1423 venne denominata la Serenissima.

I Savoia nel Piemonte


A differenza di ciò che stava succedendo nell’Italia settentrionale, dove predominavano i
Comuni e le nascenti Signorie, il Piemonte era rimasto legato al sistema feudale, poche
erano le città libere, es. Asti.
Il potere era ancora nelle mani dei Savoia, affermatosi nel XIII sec.
Solo nel ‘300 però la dinastia intraprese una politica di espansione.
Nel ‘400 Amedeo VIII ottenne il titolo di duca di Savoia e Piemonte, dando lustro alla
dinastia. Con la sua morte però la famiglia andò incontro a una decadenza fino alla metà del
‘500.
Firenze dal Comune alla Signoria dei Medici
Firenze dalla sconfitta dei sostenitori degli Svevi dopo la morte di Federico II, il Comune
fiorentino rappresentò il centro guelfo più forte della penisola.
La città continuava a essere divisa al suo interno da continue lotte tra popolo minuto
(piccola borghesia di artigiani e bottegai) e il popolo grasso (ricca borghesia mercantile).
Il malumore portò a metà del ‘300 a una sommossa popolare dei lavoratori di lana, poi nel
1378 alla rivolta dei Ciompi.
Essi erano i lavoratori salariati dell’industria della lana, mal pagati e in condizione di miseria.
Ebbero successo per poco tempo, il popolo grasso e la piccola borghesia delle Arti minori
ripresero il potere negli anni ’80 del ‘300 e da allora la città fu governata da un’oligarchia di
famiglie appartenenti alla ricca borghesia commerciale e finanziaria.

Il governo oligarchico, in qualche decennio nelle mani di una sola famiglia, i Medici, che
trasformarono Firenze in Signoria.
Fu Cosimo dei Medici detto il Vecchio (1389-1464).

1454 la pace di Lodi, poneva la fine alla lunga guerra tra le città di Napoli, Venezia e Francia
contro Francesco Sforza, Signore di Milano.
La pace consolidò il sistema degli Stati regionali italiani.
Nello stesso anno le cinque maggiori potenze italiane (Milano, Venezia, Firenze, Napoli e
Stato della Chiesa) si unirono nella Lega italica per evitare conflitti che potessero minare gli
equilibri raggiunti.

La pace di Lodi assicurò una tranquillità per quarant’anni (1454-1494), durante le città
divennero sufficientemente ricche da poter finanziare quel periodo di fioritura artistica e
culturale che prese il nome di Rinascimento.

Lorenzo “il Magnifico” protettore delle arti


Lorenzo de Medici, (signore dal 1469-1492), poiché ricco di curiosità e di interessi culturali e
protettore di ogni forma d’arte, meritò il titolo di “Magnifico”, facendo diventare la propria città
uno dei centri più importanti della vita intellettuale e artistica del Rinascimento italiano.
Poeta, collezionista di opere d’arte e profondo conoscitore di letteratura e arti classiche, fece
della propria casa luogo di incontro di poeti, filosofi e artisti.
Anch’egli si dedicò per mantenere gli equilibri territoriali italiani, dopo la sua morte (1492) però,
le guerre tra i vari Stati ripresero.

Lo Stato della Chiesa e il Grande Scisma d’Occidente


Anche lo stato pontificio dovette affrontare un lungo periodo di difficoltà e di crisi interne.
In seguito al trasferimento della curia pontificia ad Avignone (1309), nello Stato pontificio
regnava una situazione di instabilità e anarchia.
I Comuni e Signorie delle Marche e dell’Emilia si erano guadagnati spazi di autonomia e
volevano impedire tentativi di restaurazione del potere pontificio.

Roma e Cola di Rienzo


A Roma si era accentuata la lotta fra le nobili famiglie degli Orsini e dei Colonna, che,
mascherando i loro interessi personali sotto l’etichetta di guelfismo e ghibellinismo, tenevano il
territorio sotto uno stato di grave disordine.
Fu allora che un uomo di umili origini, Cola di Rienzo (1313-1354), instaurò a Roma una
repubblica democratica (1347-1354), sul modello dei Comuni centro-settentrionali.
Inizialmente venne sostenuto dal popolo e anche dal papa Clemente VI, interessato a ridurre
l’eccessivo potere delle famiglie aristocratiche, ma venne poi ucciso dallo stesso popolo
romano durante una sommossa istigata dall’aristocrazia.\

Gregorio XI torna a Roma


L’ordine fu riportato da papa Innocenzo VI, che da Avignone, nel 1353 nominò il cardinale
spagnolo Gil de Albornoz, con obiettivo di opporsi ai Visconti. Egli riconquistò Bologna dai
Visconti nel 1350 e riportò l’autorità pontificia sulle cinque province dello Stato della Chiesa

L’unico modo però per ristabilire l’ordine completamente era il ritorno del papa a Roma.
Ciò avvenne nel 1377, Gregorio XI pose fine alla cattività avignonese tornando a Roma.
Il Grande Scisma d’Occidente
Gregorio XI però morì l’anno dopo, nel 1378 e per la nomina del successore la cristianità
occidentale si spaccò in due.
Vennero nominati due papi, uno in Italia e uno in Francia.

Germania, Inghilterra, Fiandre, Polonia, Ungheria e vari stati italiani (tranne il regno di Napoli,
perché governato dai filofrancesi angioini), si schierarono con il papa italiano Urbano VI
eletto per acclamazione popolare a Roma.
Francia, paesi iberici, Napoli, Scozia riconobbero il papa francese Clemente VII, nominato dai
vescovi francesi.
Il Grande Scisma d’Occidente si protrasse dal 1378 al 1417, quando dopo complicate
vicende, il collegio cardinalizio del 1414 nominò nel 1417 papa Martino V che venne
riconosciuto come unica guida cattolica.

A causa di questo periodo di instabilità del papato però, il papato perse di credibilità e
cominciarono ad affermarsi le chiese nazionali, come ad esempio il movimento religioso di
John Wycliffe in Inghilterra e Jan Hus in Boemia.

Il degrado morale della Chiesa in tale quadro era aumentato a tal punto che il nepotismo
andò sempre peggiorando nella seconda metà del Quattrocento.
Per Grande nepotismo si intende nella storia della Chiesa il periodo tra metà del XV fino alla
metà del XVI.

L’Italia meridionale sotto gli Aragonesi


Dal 1302 con la pace di Caltabellotta, l’Italia meridionale era stata divisa tra gli Angioini (regno
di Napoli) e Aragonesi (Sicilia).
Nel regno di Napoli fu progressivamente smantellato l’apparato statale creato dai Normanni e
potenziato da Federico II. Mentre alcuni baroni francesi erano scesi in Italia chiamati da Carlo
d’Angiò e, da lui erano stati dotati di terre e privilegi, secondo il modello feudale che già
altrove si avviava al tramonto.
Inoltre gli Angioini per evitare di perdere il regno, dovettero venire a patti con la nobiltà locale
latifondista, poiché la borghesia era quasi inesistente nel regno. Le attività finanziarie erano
completamente in mano ai grandi banchieri fiorentini.
Ecco perché sotto gli Angioini, l’Italia meridionale assunse una fisionomia di una regione dal
sistema economico fortemente arretrato, basato sul latifondismo baronale e sul privilegio
dei nobili e del clero sulla grande massa della popolazione.
Analoga situazione si verificò nel regno di Sicilia sotto la dinastia aragonese.

Tra il 1435 e il 1458 il regno di Sicilia e di Napoli furono temporaneamente riuniti sotto l’unica
corona di Alfonso V di Aragona, il Magnanimo, sovrano di Sicilia e di Aragona conquistò
Napoli.
Alla sua morte però i regni vennero divisi nuovamente tra i due figli. Si tornò così alla stessa
separazione sancita dalla pace di Caltabellotta.
L’Italia contesa da Francia e Spagna
Dopo la morte di Lorenzo il Magnifico (1492) riemerse la conflittualità latente tra le principali
potenze italiane.
Inoltre ci fu la lotta per la successione al trono di Napoli, scatenata dalla morte senza eredi del
re Ferdinando I di Aragona, nel 1494.
Da qui ci furono varie rivendicazioni:
• i sovrani spagnoli d’Aragona, i più vicini in via ereditaria
• il re di Francia Carlo VIII (1493-1498), erede di quegli Angioni che regnavano fino a 50
anni prima.
Egli vedeva in Italia una base operativa per una crociata contro i Turchi, per ottenere
l’accesso ai ricchi mercati d’Oriente e di risolvere i problemi finanziari.

I francesi furono appoggiati da Ludovico Sforza, detto il Moro.

Dalla parte francese si schierò anche il papa Alessandro VI Borgia (1492-1503) e la


repubblica di Venezia.
Il papa aspirava a creare un forte dominio nell’Italia centrale, da affidare al figlio Cesare
Borgia, mentre Venezia mirava a ottenere basi marittime nel sud.

Nel 1494, Carlo VIII scese contro gli Aragonesi di Napoli e attraversò tutta la penisola
indisturbato, a volte anche ben accolto.
A Firenze il popolo si ribellò per l’accondiscendenza di Pietro dei Medici, i Fiorentini insorsero
e fecero cadere la Signoria per instaurare una repubblica.
La guida fu il domenicano Girolamo Savonarola, il quale fece approvare alcune leggi favorevoli
al popolo, però gli si schierarono contro le classi nobiliari e nel 1497 Savonarola venne
condannato a morte come eretico.

Dopo la tappa fiorentina, Carlo VIII scese fino a Napoli, sbaragliando gli Aragonesi.
Allora ci fu la reazione dei principi italiani, che, per timore di perdere la propria indipendenza, si
strinsero in una Lega antifrancese, a cui parteciparono anche l’imperatore Massimiliano
d’Asburgo e il re di Spagna Ferdinando il Cattolico.
Carlo si affrettò allora a risalire, ma dovette scontrarsi vicino Parma nel 1495 contro la Lega e
ne uscì miracolosamente salvo.
Nonostante si fosse risolta con il ritiro delle truppe, Carlo mostrò quanto facile fosse
impadronirsi di quell’Italia che era lacerata dalle discordie e rivalità dei diversi Stati.

La Spagna conquista l’Italia meridionale, la Francia il ducato di Milano


Poco tempo dopo, il successore di Carlo VIII, Luigi XII di Orléans, si lanciò alla conquista
dell’Italia.
Puntando verso Napoli, prima occupò il ducato di Milano (1500), in quanto nipote di una
Visconti poteva rivendicare il trono, Ludovico Sforza, il Moro venne imprigionato fino alla
morte.

I Luigi XII e Ferdinando il Cattolico si accordarono per conquistare Napoli e avrebbero spartito:
Abruzzo e Campania alla Francia, Puglia e Calabria alla Spagna.
Però quando si trattò di dividere effettivamente il territorio, i due scesero alle armi e gli
spagnoli risultarono vincitori e restarono padroni dell’Italia meridionale, mentre i francesi
dovettero accontentarsi del ducato di Milano.

Il tentativo di Cesare Borgia di creare uno Stato unitario


Nello stesso tempo il pontefice Alessandro VI stava tentando di creare uno Stato forte
nell’Italia centrale tramite il figlio Cesare Borgia, meglio noto come duca Valentino, dal ducato
di Valeninois, assegnatogli dal re di Francia (1498).
Nominato capitano delle truppe della Chiesa, avrebbe dovuto riunificare i territori dello Stato
pontificio, opera che realizzò tra il 1499 e il 1503.
Uno stato unitario incentrato sui territori di Urbino e della Romagna.
Venne interrotto dall’improvvisa morte del padre nel 1503 e dall’elezione di Giulio II Della
Rovere, il più fiero avversario dei Borgia.
Cesare, fatto prigioniero, venne trasferito in Spagna dove morì poco dopo.
Il nuovo papa dimostrò uno spirito guerriero, di lui si dice che aveva gettato le chiavi di San
Pietro e impugnato la spada di San Paolo.
Proseguì la politica di riorganizzazione dello Stato della Chiesa, annettendo nuovi domini e
cacciando i signori di Romagna e favorì il rientro a Firenze dei Medici, esiliati nel 1494.
L’età umanistico rinascimentale
All’inizio del Quattrocento si sviluppa un orientamento culturale che assegna nuova importanza
all’uomo.
Ha così inizio l’Umanesimo.
Esso pone l’uomo al centro dell’universo, non più Dio; e lo pone al centro nonostante i suoi
difetti e imperfezioni.
Questo modo di pensare è stato ispirato dalle opere e autori di antichità classica e dal
progresso scientifico in cui si comincia a sviluppare una visione realistica e concreta della vita.

Si avverte un forte desiderio di rinnovamento in ogni ambito culturale, dalla poesia alla pittura,
dall’urbanistica allo studio della natura e dalla filosofia alla politica e alla storia.
È il Rinascimento il periodo artistico in cui avviene ciò, soprattutto riscontrabile nell’arte italiana
tra il XV e il XVI secolo.
Esso però coinvolge: Francia, Italia, le Fiandre, l’Europa settentrionale.
In Italia il rinnovamento letterario e artistico è strettamente correlato alla fioritura delle corti
signorili.

Nuovi valori, nuova visione del mondo


Risorge la fiducia nelle potenzialità umane
Quando verso la metà del 400 la crisi che aveva travagliato l’Europa fin dal 300 si arrestò e la
società era ormai diversa.
Si iniziò a diffondere, soprattutto in Italia, un nuovo modo di sentire e intendere la vita e un
senso di fiducia nelle capacità creative dell’uomo, in contrasto con la visione limitante verso
la natura umana.
Questa nuova cultura venne indicata dagli scrittori quattrocenteschi come “Umanesimo”.

Ci fu una riscoperta della civiltà classica e cominciò una febbrile ricerca delle opere
antiche conservate nelle biblioteche o nei conventi.
Un forte impulso alla riscoperta dei classici venne anche dagli intellettuali bizantini in fuga
da Costantinopoli in seguito alla conquista ottomana (1453).
Costoro arrivarono in Italia a Firenze, Venezia, Roma e portarono con sé una considerevole
quantità di manoscritti di autori greci, da Aristotele a Platone, Omero, etc. Essi portarono
inoltre la conoscenza della lingua greca antica.

Ci fu anche un interesse verso le leggi che regolavano la natura.

L’arte diventa uno strumento per l’elevazione dell’anima e per osservare e conoscere la
natura e l’uomo.

Essa assunse anche una dimensione scientifica, Leon Battista Alberti concepì l’arte e la
scienza come attività dell’ingegno umano unite dalla matematica. In questo periodo venne
teorizzata la prospettiva.
Umanesimo/Rinascimento
Il periodo che va dalla metà del 300 alla fine del 500, viene comunemente detto età
umanistico-rinascimentale, per riunire in un unico concetto due diverse fasi:
• L’Umanesimo, che si sviluppa nel 400 ed è più direttamente legato all’imitazione delle
opere antiche
• Il Rinascimento, l’originale rifiorire artistico e culturale che caratterizza il 500,
soprattutto in Italia

La definizione di Rinascimento compare a partire dalla metà dell’800 (1860, La civiltà del
Rinascimento in Italia – J. Burckhardt).

La centralità dell’uomo
Il pensiero umanista si pose come sintesi tra la concezione cristiana del mondo e della vita e la
tradizione classica.
Nell’antichità il valore dell’esistenza si basava sulla vita terrena. L’uomo antico aspirava a
godere dei beni materiali, la morte era vista come luogo di pena, il tutto regolato dal concetto
che l’uomo è artefice del proprio destino.
La concezione venne cambiata dal cristianesimo, che cominciò a porre limiti sulle forze
dell’uomo e a circoscrivere il valore della vita terrena per esaltare il valore della realtà spirituale
e della morte come inizio della vita vera.

Secondo gli umanisti: l’uomo è artefice del proprio destino ed è mosso da una naturale
aspirazione verso la realtà spirituale e ultraterrena.
Se la cultura medievale si era basata sulle divinae litterae, cioè le Sacre Scritture e opere
religiose, la cultura umanistica si basò sulle humanae litterae, cioè le opere di origine classica.

Fu in questo periodo che Lorenzo Valla (1405-1457), che analizzando il lessico e lo stile della
Donazione di Costantino, il testo su cui il papato fondava la legittimità del potere temporale,
dimostrò che si trattava di un falso dell’VIII sec. e non il documento con cui l’imperatore
Costantino aveva donato a papa Silvestro delle terre da governare (Valla rilevò incongruenze
linguistiche e storiche, come la menzione di Costantinopoli che all’epoca non era ancora nata
e l’uso di termini posteriori al IV sec., per es. feudo.
La Chiesa cattolica difese ancora per secoli la tesi della sua originalità).

Il progresso scientifico e tecnico nei secoli XV-XVI


Il nuovo clima culturale favorì lo sviluppo della ricerca scientifica in settori quali l’anatomia, la
medicina e l’astronomia.
Nel 1543, pochi mesi prima di morire Niccolò Copernico pubblicò il suo trattato in cui
esponeva la teoria eliocentrica.
A questo periodo appartiene anche Leonardo da Vinci, tra i primi a studiare l’anatomia
dissezionando cadaveri, si occupò di botanica, pittura, astronomia, ingegneria navale e
urbanistica e progettò e realizzò macchine di vario tipo.
La Gioconda venne realizzata a Firenze ma ultimata in Francia.

La scoperta della polvere da sparo e l’invenzione delle armi


La polvere da sparo, già utilizzata da Cinesi e Arabi per fabbricare fuochi d’artificio, si era
diffusa nelle miniere europee per spaccare rocce già dal XIII sec.
Nei primi anni del ‘300 venne impiegata per le armi, ma esse rimasero estremamente
pericolose anche per l’utilizzatore almeno fino al ‘500.

Divenute più precise col tempo, causarono il declino della cavalleria feudale. La diffusione
delle armi da fuoco rafforzò le monarchie, le sole a poter disporre delle enormi somme
necessarie per sostenere l’organizzazione e il mantenimento dei reparti dotati di artiglierie e
armi da fuoco.
La polvere da sparo quindi contribuì al progressivo consolidamento del potere regio a
danno dei piccoli Stati, che non erano in grado di mantenere tali eserciti.
L’invenzione della stampa
Nel medioevo un libro scritto a mano era un lusso, un oggetto raro riservato ai monasteri, ai
principi o a qualche ricco privato a causa dei costi elevati.
Johannes Gutenberg (1400-1468), nel 1454 inventò la macchina per stampare in tempo
abbastanza breve qualsiasi scritto letterario e scientifico. Il suo primo libro realizzato fu una
Bibbia.
Le tipografie furono allestite in molti paesi, ma il primato fu conquistato in pochi anni dall’Italia
e in particolare Venezia divenne il centro tipografico più importante d’Europa.

La fabbricazione della carta, già conosciuta dai cinesi nel II sec., giunse in Europa solo agli
inizi del XII grazie agli Arabi.
Si continuò a preferire la pergamena perché, anche se più costosa della carta, si deteriorava
con più tempo.
L’utilizzo della carta rimase vietato per la redazione di documenti pubblici e ufficiali, almeno
fino a quando i maestri cartai di Fabriano, nelle Marche, introdussero migliorie tecniche di
produzione che impedissero la formazione di muffe.
La carta si impose grazie alla diffusione della stampa a caratteri mobili.