Sei sulla pagina 1di 4

10 svelamento della prima hyle, a colui che non puô ancora

entrare in una relazione intellettuale con gli altri esseri co-


scienti una sua maniera di comunicare con l’am biente, tu tto
pervaso di forti sensi e di movimenti istintivi, l’am biente
dei genitori e della famiglia: in breve, dom andare a colui
che si è risvegliato il mistero del sonno profondo da cui
ogni ente finito emerge come dal nulla. 11 m anoscritto reca
dunque un programma di intonazione vitalistica, che perd
non rinnega, ma piuttosto propriam ente ravviva, l ’intona-
zione razionalistica generale della fdosofia husserliana, come
appare anche dall’ultimo perioclo del m anoscritto stesso:

L’io di questo risveglio, il pre-io, che non è ancora vivente, ha pure


a suo modo già un mondo; ha, in un pre-modo, il suo m ondo inat-
tuale «nel quale» questo io non è vivente, per il quale non è sveglio.
L’io ne è toccato, riceve materia come prima pienezza, prima parte-
cipazione al mondo di coloro die sono già svegli, gli io-soggetti vi-
venti, die sono già in connessione vivente l’uno con l’altro e con i
quali questo io s’incontra in una prima connessione nativa: ha geni­
tori e questi sono in una comunità di soggetti viventi neH’omni-tem-
poralità storica a cui essi appartengono. I viventi svegliano il non
vivente.20

Con queste espressioni, che hanno u n sapore cost classico,


si passa decisamente dalla descrizione fenom enologica del
primo risveglio della vita alia fenomenologia trascendentale,
riconfermando la tesi d ’una compartecipazione d i tu tti i
soggetti nella intersoggettività trascendentale. Si chiude cost
11 programma di un ripensam ento dei m otivi p rin cip ali fe-
nomenologici, in chiave di analisi genetica. Lo H usserl ha
tracciato, negli ultim i anni della sua vita, questo program ­
ma a cui certo avrebbe voluto ritornare p er dargli lo svi-
luppo che meritava: era forse questo il cam m ino che egli
desiderava di ripercorrere confessando di essere giunto, do-
po tanti anni di lavoro, al punto di dovere ricom inciare dac-
capo. Ricominciare era la condizione precipua del m etodo
fenomenologico, senza tuttavia che si perdesse cio che d i va-
lido era già stato acquisito, come è dim ostrato d alla ricor-
20. Ms K ill n , p. 14 seg. La mctafora del risveglio, con riferimento al
conoscere ed alia vita, è usata frequcntemcnte da Eraclito (Diels, ham-
men ti 21, 26, 73, 88).

20
renza di motivi classici e in particolare di quelli più rilevanti
per l’indagine fenomenologica in senso trascendentale, di
cui è fatto largo uso anche in questo manoscritto. Il fre­
quente richiamo agli atti nel loro processo di trasformazione
e nella loro permanenza in una unità catégoriale, con la
comprensione sintetica e creativa degli atti stessi die emer-
gono nella «vita desta», li contrassegna tutti con lo stesso
carattere unitario, senza risolverli in azioni prive di qual-
siasi relazione e senza ridurli, d’altra parte, nel loro insie-
me, ad un immanenza attualistica ehe li perderebbe nella
assoluta unità.
MARIO SANCIFRIANO

APPENDICE Ai

In der Geburt, im «urinstinktiv» anfangenden und verlaufenden An-


fangs-Waclileben sind die eintretenden Assoziationen, Deckungen,
Identifikationen zu interpretieren —aber wie. «Erbmasse» ohne Erin­
nerung und doch eine Art «Erfüllung» von Weckungen etc. Wir haben
einerseits das Problem der Synthese von Wachleben mit Wachleben
in der Einheit eines «Ich» im Strömen; (*) andererseits Quasi-Synthe­
se, die über das Ich, über die Spezies etc. hinausreicht.
Das Urkind — wie ist es als Ich, polar auf erste Daten gerichtet,
worin besteht seine «instinktive» Habitualität? (*) Das mutterleibliche
Kind hat schon Kinaesthese und kinaesthetisch beweglich seine «Din­
ge» — schon eine Primordialität. In Urstufe sich ausbildend.
Das wirkliche Kind, das neugeborene. Wie ist es als Ich seiner Da­
ten und von diesen als aflizierendcn und von den Ichakten für sich
selbst konstituiert? (*) Es ist schon erfahrendes Ich einer höheren
Stufe, es hat schon Erfahrungserwerbe vom mutterleiblichen Dasein
her, es hat schon seine Wahrnehmungen mit Wahrnehmungshorizon­
ten. (*) Daneben neuartige Daten, Abhebungen in den Sinnesfeldern,
neue Akte, neuer Erwerb auf dem Untergrund, der schon Vorerwerb
ist, es ist schon Ich der höheren Elabitualitäten aber ohne Reflexion
auf sich, ohne ausgebildete Zeitlichkeit; ohne verfügbare Wiedererin­
nerungen, strömende Gegenwart mit Retention und Protention —Auf­
bau primordialer «Dinge». Aufbau des primordialen Leibes, je einzel­
ner gesonderter Organe, kinaesthetisch beweglich. Die Mutter als pri-

i. La presente appendice contiene il testo originale delle pagine centrali


(7-11) della trascrizione dei Ms K I I I 11. Gli asterischi vicini ai segni di pun;
teggiatura indicano che i segni stessi sono stati interpretati da M. Biemel,
che ha eseguito la trascrizione dei manoscritto. Questo testo e stato colla-
zionato con l ’originale di Husserl (pp. 4-6).

21
mordiale körperliche Einheit? Aber das geht zu schnell. Ausbildung
von einzelnen Einheiten in kinaesthetischer Motivierung — später Aus­
bildung eines ganzen Wahrnehrnungsfeldes in beweglicher Identifizie­
rung des Wicdererkennens, obschon ohne ausgebildete Erinnerungs-
Wiederholung. Die Mutter als visuelle und taktuelle Einheit — Wan­
del von «sinnlichen Bildern» bezogen auf gewisse Hauptansichten —
aber nicht bloss kinaesthetisch motivierte Einheit. Das Kind begehrt
nach der Mutter in der normalen «Ansicht», in der sich ursprünglich
Bedürfnisse des Kindes erfüllen, es schreit unwillkürlich, öfter «wirkt»
das —erst sehr spät hat das Kind Raum mit Raumkörpern und die
Mutter als Körper in seinem Raumfeld. Diese erste Mutter als Identi­
sches, Wiedererkanntes und als «Prämisse» für die Erfüllung des Be­
gehrens—wenn sie kommt und da ist, so tritt Erfüllung ein. Noch
nichts von Einfühlung. (*) Das Instinktive in der Beziehung des eige­
nen Leibes, der eigenen schon konstituierten Organe, der Lippen in
der Rede, der Augen und Augenbewegungen etc. Zu den Lippenbe­
wegungen und dem Sprechen der Mutter etc. fremder Leib als Leib
und Einfühlung.
Die erste Einfühlung. —Schwierigkeiten, sie in ihrem Zustandekom­
men zu verstehen, selbst nachdem schon der Leib als Organ and auch
schon die Sinnesorganfunktion konstituiert ist für Auszendinge. Der
mütterliche Leib, die mütterlichen Hände, ihr Gehen und Sich-entfer-
nen, von meiner Umgegend sich in ihrem Raum betätigen etc. Das
erste Haben des eigenen Leibes, des Auszenraume als ruhend und
bewegt, unter Kinaesthesen des Leibes, unter Funktionieren seiner
Organe. Das Ich verborgen, sofern es nicht thematisch ist als Ich. —
Aber es ist Zentrum der Affektion und Aktion, der Identifikation der
Vermöglichkeit; (*) die Wiederholung im ändern. Die Synthesis das­
selbe Weltliche. Derselbe Leibkörper des Anderen in seiner und
meiner Primordialität, der Ich-Du Konnex. — Sich in Akten verbin­
den, die Synthese der Ichzentren. —Das Sprechen, das Nennen der
gemeinsamen Dinge. Zeichen, erzeugt damit Andere sie erkennen,
damit von ihnen verstanden werden als Mitteilung eigenen Tuns,
eigens an sie gerichteten Wollens; (*) vorher Induktion, eins erinnert
an anderes in gewissen Umständen, dann willkürliche Herstellung sol­
cher Erinnerungsmale. Insbesondere ursprünglich unwillkürliche Lau-
täuszerungen als induktive Weckungen, Verweisungen auf Vergange­
ne, auf ihre Bedeutung für die Subjekte, unter denen sie auftreten,
etc.
Verkehr-Konnex durch Mitteilung, die hinter sich und unter sich
hat ihre Voraussetzungen, Namen für gemeinsame Dinge — ohne Ein­
fühlung.
Namen für Menschen. Das Kind lernt von der Mutter gesprochene
Laute als Verweisungen, als Zeichen verstehen, die auf Bezeichnetes
hinlenken.

22
[Der folgende Absatz in eckiger Klammer:] Vielleicht zu beachten:
das Kind äussert unwillkürlich Laute in unwillkürlicher Kinaesthese,
es wiederholt sie, erzeugt die gleichen willkürlich, lernt alle seine
(überhaupt in Allgemeinheit verwendeten) Laute wiederholen wollen
und willkürlich zu erzeugen —zu seinen Lauten gehören vermögliche
Kinaesthesen. Aber die Mutter äussert ihrerseits ähnliche Laute, zu­
nächst Nachahmungen der kindlichen. Das Kind hört sie, hat sie aber
ohne seine zugehörigen Kinaesthesen, die assoziativ geweckt, aber nicht
mit da sind, statt dessen die Kinaesthese, von der aus die Erzeugung
anhebt. Das Kind wiederholt sich selbst — die Mutter ebenso — welche
Rolle könnte das spielen?
Namen haben [zur] Voraussetzung objektive Welt. Das Kind lernt
verstehen das Nennen von Mutter, von Vater etc. desselben, auf das sie
verweisen, lernt verstehen, dass der eine den anderen nennt; dass der
eine den anderen ruft, wie das Kind die Mutter ruft, von ihr etwas
will und es erhält, von ihr Unwillen erfährt etc. Die Anderen nennen
Andere nicht mit Namen, aber sie nennen Andere im Konnex mit dem
Kind mit Namen Mutter, Vater etc.
Das Kind lernt zuerst Mutter, Papa etc. als Namen, die Mutter sagt
zum Kind nicht «ich komme sogleich», «ich bringe dir», sondern
«Mama kommt», «Mama bringt». Wie kommt das Kind dazu Ich zu
sagen —wie, angesprochen, das Du zu verstehen, das Er, das Wir, das
Ihr —die Personalpronomina, zu verstehen, wenn seine umgebenden
Menschen nicht zu ihm, aber mit einander sprechend die Personal­
pronomina gebrauchen? Dazu alle Worte, die auf das persönlich
Orientierte nennend hinweisen? (*) Das Hier und Jetzt, das Nah und
Fern, Rechts und Links etc. (von mir aus, von uns aus, von einer
Vergangenheit aus etc., das Gegenwärtige, Vergangene und Künfti-
ge) (*) —alle subjektiv relativen Worte als solche in allen ihren Stu-
fenbezogenheiten, die zur Subjektivität gehören, also das, was schon
die historische Umwelt, Umwelt als gegenwärtige und unsere, Umwelt
als vergangene etc., Umwelt als die fremder Menschen etc., ausmacht.
Da muss die Phänomenologie des Subjektiven — des Objektiven (re­
lativ Objektiven) in seinen subjektiven Erscheinungsweisen, in den
Modis des für das Subjekt Sich-darstellens und für das andere sich ent­
sprechend anders Darstellern (wohin alle raumzeitlichen Orientierun­
gen gehören) —durchgeführt sein.

23