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Beim ersten Deutschkurs fand ich das Wort „Heidentum“ immer recht spannend.

So war es auch so als


sie es erstens beim Treffen ausrief. „Heidentum hat dich zu diesem Platz gebracht,“ sagte sie
ueberzeugend, wovon weiss ich zu jetzt noch nicht. „Und Heidentum werde dich auch zur Grunde
bringen,“ erwiderte ich.

Wir haetten uns leicht in der Stadt treffen koennen. Aber nein. Wir mussten uns in der Wald treffen.
Als ich sie zum ersten mal in 10 Jahren betrachtete verstand ich warum das so geschehen musste. Ihr
Haare, einmal schoen, war jetzt ein bischen grau. Und das zwar beim sonnenaufgang.

„Ich fand die Wald immer besser zum Treffen,“ erklaerte sie. „Wobei du meinst...“ ergaenzte ich. Ich
wusste noch nicht warum wir hier waren. „Ich hab fuer dich einen Job den nur du erledigen kannst.“
Interessant. Ich sollte dann um viel Geld beten.

„Du musst Adolf Hitler wiederauferstehen lassen.“ Viel viel geld dachte ich. Ich haette doch damit
eben moralische Vorbehaelte. Aber mit Geld koennte es leichter gehen.

„Darf ich warum fragen,“ sagte ich entspannt. „Das kommt darauf an.“

„Auf was?“

„Darauf wie viel geld du dafuer benoetigst.“

„Ich benoetige kein Geld um das zu erfahren.“

„Nein aber dafuer ihn wiederauferstehen zu lassen.“

„Achso, du warst immer schlau.“

„Eben“

Ich hatte in letzter Zeit so viele geld Probleme dass sich meine Neugier nicht meinem Hunger ausglich.

„85.000 euros.“

„Euros? Wie waere es mit Pesos?“

„Das geht nur wenn Adolf in Mexico begraben ist.“

„Unwahrscheinlich das. Eher in Moskau. Was ist das noch mal mit der Waehrung dort?“

„Keine Ahung“ Ich wollte doch kein Rubels.

„Euros ist dann ok. 85.000 Euros aber dafuer bekommst du nur Anweisungen, keinen Grund.“

„Selbstverstaendlich.“

Dann erklaerte sie dass ich Adolf Hitler wiederauferstehen lassen muss bis ins ende des jahres ohne
dass niemand es erfaehrt bis auf sie. Ich war enttaeuscht da sie es erzaehlte und sich nur einfach
verschwand ohne was weiteres zu sagen.